Schlachthof Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
(korrigiert (Schlachthof befindet sich nicht in Bergheim, sondern in Itzling-Nord)) |
|||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Alpenrind Einfahrt.jpg|thumb|Salzburger Schlachthof an der Metzgerstraße in Salzburg]] | [[Datei:Alpenrind Einfahrt.jpg|thumb|Salzburger Schlachthof an der Metzgerstraße in Salzburg]] | ||
[[Datei:Kulstrunk Salzburg Stadtansicht 1916 Detail Froschheim.jpg|thumb|[[Stadtansicht von Kulstrunk ]] 1916: <br/> der dritte Schlachthof in Froschheim]] | [[Datei:Kulstrunk Salzburg Stadtansicht 1916 Detail Froschheim.jpg|thumb|[[Stadtansicht von Kulstrunk ]] 1916: <br/> der dritte Schlachthof in Froschheim]] | ||
| − | [[Datei:Ansicht des Schlachthofareals vom Voggenberg in Bergheim.jpg|thumb|Ansicht des heutigen Schlachthofareals vom Voggenberg | + | [[Datei:Ansicht des Schlachthofareals vom Voggenberg in Bergheim.jpg|thumb|Ansicht des heutigen Schlachthofareals vom Voggenberg aus, rechts im Bild befindet sich das Bergheimer Freibad]] |
| − | Der '''Schlachthof Salzburg''' befand sich zunächst in der [[ | + | Der '''Schlachthof Salzburg''' der [[Stadt Salzburg]] befand sich zunächst [[Froschheim]] in der [[Elisabeth-Vorstadt]] und ist heute in [[Itzling-Nord]] an der Grenze zu [[Bergheim]] angesiedelt. |
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
| Zeile 17: | Zeile 17: | ||
Dieser Schlachthof wurde etwa [[1930]] organisatorisch neu gegründet, um neue Absatzmärkte für die damals stagnierende Viehverwertung zu schaffen. | Dieser Schlachthof wurde etwa [[1930]] organisatorisch neu gegründet, um neue Absatzmärkte für die damals stagnierende Viehverwertung zu schaffen. | ||
| − | Der vierte und aktuelle Schlachthof: Vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] übersiedelte bereits ein Teil des Schlachthofes nach | + | Der vierte und aktuelle Schlachthof: Vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] übersiedelte bereits ein Teil des Schlachthofes nach Itzling-Nord an seinen heutigen Standort, da der Schlachthofbetrieb im zunehmend dicht besiedelten Froschheim vielfach zum Ärgernis geworden war. [[1950]] tauschte die Stadt mit der Gemeinde Bergheim zur Sicherung seiner Viehverwertung das Gebiet des Schlachthofes gegen den flächenmäßig viel größeren [[Plainberg]]. Bereits [[1951]] wurde der Neubau des Schlachthofes in Itzling-Nord im [[Salzburger Gemeinderat]] beschlossen, es sollten aber bis zur Umsetzung noch Jahre vergehen. Der Bau des neuen Schlachthofes wurde zunächst [[1961]] begonnen und erst [[1968]] das alte Schlachthofgelände am Gebirgsjägerplatz aufgelassen. Der Betrieb nächst dem Ortszentrum von Bergheim war stark erweitert und als moderner Bau neu errichtet worden. |
| + | == Adresse == | ||
| + | :''Alpenrind GmbH | ||
| + | :''[[Metzgerstraße]] 67 | ||
| + | :''5020 Salzburg | ||
== Weblink == | == Weblink == | ||
{{homepage|http://www.alpenrind.at}} | {{homepage|http://www.alpenrind.at}} | ||
== Quelle == | == Quelle == | ||
* [[Schlachthofsiedlung]] | * [[Schlachthofsiedlung]] | ||
| − | == Einzelnachweise == | + | ==== Einzelnachweise ==== |
<references/> | <references/> | ||
| Zeile 30: | Zeile 34: | ||
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]] | [[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]] | ||
[[Kategorie:Wirtschaft]] | [[Kategorie:Wirtschaft]] | ||
| + | [[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]] | ||
[[Kategorie:Geschichte]] | [[Kategorie:Geschichte]] | ||
[[Kategorie:Stadt Salzburg]] | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] | ||
| − | [[Kategorie: | + | [[Kategorie:Itzling-Nord]] |
| − | |||
Version vom 20. Februar 2020, 20:51 Uhr
der dritte Schlachthof in Froschheim
Der Schlachthof Salzburg der Stadt Salzburg befand sich zunächst Froschheim in der Elisabeth-Vorstadt und ist heute in Itzling-Nord an der Grenze zu Bergheim angesiedelt.
Geschichte
Der erste Salzburger Schlachthof der Stadt - die Städtische Fleischbank - wurde – soweit bekannt – von Fürsterzbischof Wolf Dietrich erbaut und lag im Griesstöckl am Gries, heute das Haus Griesgasse Nr. 19.
Der zweite Schlachthof entstand 1816 im "Rösslstadel" des Mödlhamerwirtes in Lehen.
Der dritte Schlachthof[1] samt Schlachtviehmarktanlage war 1878 im Bereich des heutigen Gebirgsjägerplatzes. Damals lag der Komplex noch außerhalb des Stadtgebietes. Der auf einem Areal von 12 800 m² stehende Schlachthof umfasste eine Großschlachthalle, zwei Schweinestechhallen, einen Pferde- und einen Kontumazschlachtraum[2], verschiedene Stallungen, Kuttelei und Häuteübernahmestellen. Im Verwaltungsgebäude waren Kanzlei und Dienstwohnungen untergebracht. Ein Anbau beherbergte die Räume für die Trichinenbeschau, das bakterologische Laboratorium und das Laboratorium für Milchuntersuchungen. Im städtischen Schlachthof wurde in den 1930er Jahren jährlich 6000 Großrinder, 1 500 Kälber, 10 000 Schweine und 150 Pferde geschlachtet.
Auf dem Schlachthof angegliederten Fleischmarkt, dem eine Bodenfläche von 7 500 m² zur Verfügung stand, wurden jährlich durchschnittlich 8 000 Kälber, 8 000 Schweine, 700 Schafe und Ziegen und 700 Lämmer und Kitze geschlachtet angeliefert.
Daneben gab es noch den Nutzviehmarkt, dem eine Bodenfläche von 10 000 m² zur Verfügung stand. Mangels eines Schleppgeleises musste der wöchentliche Viehtrieb über belebte Straßen geleitet werden, was mit zunehmenden Wohnungsbauten zu einer argen Unannehmlichkeit wurde.
Dieser Schlachthof wurde etwa 1930 organisatorisch neu gegründet, um neue Absatzmärkte für die damals stagnierende Viehverwertung zu schaffen.
Der vierte und aktuelle Schlachthof: Vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges übersiedelte bereits ein Teil des Schlachthofes nach Itzling-Nord an seinen heutigen Standort, da der Schlachthofbetrieb im zunehmend dicht besiedelten Froschheim vielfach zum Ärgernis geworden war. 1950 tauschte die Stadt mit der Gemeinde Bergheim zur Sicherung seiner Viehverwertung das Gebiet des Schlachthofes gegen den flächenmäßig viel größeren Plainberg. Bereits 1951 wurde der Neubau des Schlachthofes in Itzling-Nord im Salzburger Gemeinderat beschlossen, es sollten aber bis zur Umsetzung noch Jahre vergehen. Der Bau des neuen Schlachthofes wurde zunächst 1961 begonnen und erst 1968 das alte Schlachthofgelände am Gebirgsjägerplatz aufgelassen. Der Betrieb nächst dem Ortszentrum von Bergheim war stark erweitert und als moderner Bau neu errichtet worden.
Adresse
- Alpenrind GmbH
- Metzgerstraße 67
- 5020 Salzburg
Weblink
Quelle
Einzelnachweise
- ↑ Quelle Das Buch der Stadt Salzburg: Städtische Betriebe, Unternehmungen und Anstalten (Bürgermeister-Stellvertreter Michael Dobler), 1932, Seite 147
- ↑ Wikipedia.de/Kontumaz