Sonderausstellung "Der Alpenwagen": Unterschied zwischen den Versionen
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Der wichtigste Trophäe, die es bei einer Alpenfahrt zu gewinnen gab, war der Teampreis. Diesen gewann | Der wichtigste Trophäe, die es bei einer Alpenfahrt zu gewinnen gab, war der Teampreis. Diesen gewann 1911 das Team von Austro Daimler. | ||
Der k. k. österreichische Automobilklub hatte folgende ''Preiszuerkennungen'' für Austro-Daimler-Teilnehmer entschieden: | Der k. k. österreichische Automobilklub hatte folgende ''Preiszuerkennungen'' für Austro-Daimler-Teilnehmer entschieden: | ||
Version vom 31. Juli 2019, 15:44 Uhr

Die Sonderausstellung "Der Alpenwagen" ist der Titel einer Ausstellung in den Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum Mattsee, die vom 6. Juni bis 27. September 2019 zu sehen ist.
Die Ausstellung
Ferdinand Porsche hatte den agilen “Alpenwagen” zunächst für den Einsatz bei der Alpenfahrt 1911 entwickelt. Er sollte jedoch nicht nur sportlichen Ruhm nach Wiener Neustadt zu den Austro Daimler Werken bringen, sondern in der Serienwagenversion bald zu den beliebtesten Sportwägen seiner Zeit gehören.
In der Sonderausstellung wird erstmals der restaurierte Wagen samt der historischen Geschichte gezeigt.
Technische Daten

- Vier Zylinder
- 2 212 cm³
- 27 PS
- 2 200 Umdrehungen/min.
- Vier Gänge
- 90 km/h Höchstgeschwindigkeit
- 852 kg Eigengewicht
- Randstand 2 800 mm
Die Alpenfahrt 1911
Bei der Alpenfahrt 1911, die vom 13. bis 16. Mai stattfand, mussten 1 500 Kilometer durch die Alpen mit acht Pässen ohne Pause absolviert werden. Dabei sollten keine Motorschäden auftreten, keine Zündkerzen verölen, sich Schrauben oder andere Teile vom Fahrzeug lösen. Zehn Wagen waren gestartet und alle kamen ins Ziel.
Der wichtigste Trophäe, die es bei einer Alpenfahrt zu gewinnen gab, war der Teampreis. Diesen gewann 1911 das Team von Austro Daimler.
Der k. k. österreichische Automobilklub hatte folgende Preiszuerkennungen für Austro-Daimler-Teilnehmer entschieden:
- Die große silberne Medaille für punktelose Zurücklegung der Strecke: für Dir. Ferdinand Porsche, Direktor Eduard Fischer, Heinrich Graf Schönfeld und R. Brand;
- Das Diplom des österreichischen Automobilklubs für jene, die die Fahrt ordnungsgemäß zurückgelegt hatten: Porsche, Fischer, Graf Schönfeld, Brand, Popovicz, Villeroy, Lapp und Severin Schreiber;
- Den Teampreis, das ist die silberne Medaille für jene, die mit drei eigens hiefür genannten Wagen die Fahrt absolvierten, erhielt die österreichische Daimler-Motorenfabrik in Wiener Neustadt.
- Den Ehrenpreis des Markgrafen Pallavicini für das ordentliche Mitglied des O.A.C. gelangte unter Direktor Fischer, Direktor Porsche und Graf Schönfeld zur Auslosung.
- Den Ehrenpreis des Herrn Theodor Dreher für jenes Mitglied des Freiwilligen Automobilkorps, das die Fahrt am besten absolvierte, erhielt Dir. Fischer.[1]
Mit dabei war auch Alexander Graf Kolowrat-Krakowsky mit einer "Laurin & Klement" (eine Marke aus Jungbunzlau in Böhmen).[2] sowie Johann Puch, Gründer der Puch-Werke Graz.
Die Alpenfahrt 1911 und Salzburg
Am 14. Mai führte die Alpenfahrt auf der Strecke Mandling - Radstadt - Untertauern - Tweng - Mauterndorf - St. Michael und über den Katschberg durch das Kronland Salzburg.[3]
Bilderlink
- peterkrackowizer.zenfolio.com, weitere Bilder von der Ausstellung
Quellen
- ANNO, Neue Freie Presse, 21. Mai 1911, Seite 55
- www.austroclassic.at
Einzelnachweise
| Vorgänger |
Ausstellungen in den Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum Mattsee 6. Juni bis 27. September 2019 Der legendäre Sascha-Rennwagen |
Nachfolger |