Hundstoa-Ranggeln: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Hundstein-Ranggeln war einst nichts anderes als die Revierkämpfe verliebter Naturburschen, die sich erstmals im [[15. Jahrhundert]] in die Haare geraten sein sollen. Die Auseinandersetzng zwischen diesseits und jenseits der Almgrenzen (= Hag) gipfelte schließlich im Jakobi-Ranggeln.
Das Hundstein-Ranggeln war einst nichts anderes als die Revierkämpfe verliebter Naturburschen, die sich erstmals im [[15. Jahrhundert]] in die Haare geraten sein sollen. Die Auseinandersetzng zwischen diesseits und jenseits der Almgrenzen (= Hag) gipfelte schließlich im Jakobi-Ranggeln.


Dieser Wettbewerb läuft nach strengen Regeln ab. Sieger ist jener Ranggler, ''Hosenrecker''<ref>Quelle ''Salzburger Geschichten'', Herausgeber [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]]</ref>, dem es gelingt, alle Gegner am Boden auf den Rücken zu zwingen. Er wird dann als [[Hagmoar|Hågmoar]] gefeiert. In der langen Geschichte des Hundstein-Ranggelns konnte sich auch schon ein Pfarrer, der zuvor die Messe gelesen hatte, in die Siegerliste eintragen.
Dieser Wettbewerb läuft nach strengen Regeln ab. Sieger ist jener Ranggler, ''Hosenrecker''<ref name="SLG">Quelle ''Salzburger Geschichten'', Herausgeber [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]]</ref>, dem es gelingt, alle Gegner am Boden auf den Rücken zu zwingen. Er wird dann als [[Hagmoar|Hågmoar]] gefeiert. In der langen Geschichte des Hundstein-Ranggelns konnte sich auch schon ein Pfarrer, der zuvor die Messe gelesen hatte, in die Siegerliste eintragen: [[1978]] wurde Pfarrer Klaus Laireiter aus [[Eben im Pongau]] ''Hågmoar''<ref name="SLG">Quelle</ref>.


2000 bis 3000 Leute lockt dieser Brauch alljährlich an.
2000 bis 3000 Leute lockt dieser Brauch alljährlich an.