Privatklinik Wehrle-Diakonissen: Unterschied zwischen den Versionen
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Von den 25 Krankenschwestern im Haus waren gut ein Fünftel Diakonissen, eine Zahl die aber ebenso stetig abnahm, wie die Zahl weltlicher Arbeitnehmer im Krankenhaus zu. Ab [[1973]] war nur mehr Oberschwester Jenny Bellak eine Diakonissenschwester. Sie blieb bis zu ihrer Pensionierung [[1991]] die Letzte. | Von den 25 Krankenschwestern im Haus waren gut ein Fünftel Diakonissen, eine Zahl die aber ebenso stetig abnahm, wie die Zahl weltlicher Arbeitnehmer im Krankenhaus zu. Ab [[1973]] war nur mehr Oberschwester Jenny Bellak eine Diakonissenschwester. Sie blieb bis zu ihrer Pensionierung [[1991]] die Letzte. | ||
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| − | + | [[Datei:Salzburg Aigen Klinik Diakonissen Bahnhof Requisitendepot des Salzburger Landestheaters Toyota Frey.jpg|thumb|Die Gebäude mit dem leicht grünlichen Dächern sind die Gebäude der Privatklinik Wehrle-Diakonissen, links oberhalb das [[Kulissen- und Requisitendepot des Salzburger Landestheaters]], darüber das ehemalige Toyota Lexus-Center Frey, heute [[Toyota Frey]] und rechts an der [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] das denkmalgeschützte [[Aufnahmegebäude in Aigen]], vulgo Bahnhof.]] | |
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| − | + | In der Klinik stehen 80 Betten in Einzel- oder Doppelzimmern mit Sonderklasse-Standard zur Verfügung, eine Intensivstation mit vier Betten, zwei Entbindungszimmer, vier OP-Säle, eine Röntgenabteilung und ein Labor. Jährlich betreut das Haus 4 300 Patienten und rund 2 000 Operationen werden durchgeführt. Im Jahr [[2012]] kamen über 500 Kinder hier zur Welt. | |
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Aktuelle Version vom 17. Mai 2025, 14:46 Uhr
Die Privatklinik Wehrle-Diakonissen ist eine in der Stadt Salzburg im Salzburger Stadtteil Aigen betriebene Privatklinik.
Geschichte
Die Klinik Diakonissen Salzburg wurde 1935 gegründet. Der "Evangelische Verein für Innere Mission" - heute Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen, Träger des Salzburger Diakoniewerks - kaufte in diesem Jahr das Sanatorium Schwarzbach an der Imbergstraße am Äußeren Stein in der rechtsufrigen Altstadt. Das Privatkrankenhaus war von Anfang an vor allem für seine Geburtshilfestation und die liebevolle Betreuung der Patienten bekannt.
Von den 25 Krankenschwestern im Haus waren gut ein Fünftel Diakonissen, eine Zahl die aber ebenso stetig abnahm, wie die Zahl weltlicher Arbeitnehmer im Krankenhaus zu. Ab 1973 war nur mehr Oberschwester Jenny Bellak eine Diakonissenschwester. Sie blieb bis zu ihrer Pensionierung 1991 die Letzte.
Über die Jahre wurde das Haus an der Imbergstraße in regelmäßigen Abständen erweitert und modernisiert. In den 1980er-Jahren war dann die Aufnahmefähigkeit des Standortes für neue Betten erschöpft. Die Stadtgemeinde Salzburg hatte aber dem Diakoniewerk ein Grundstück in Aigen angeboten, und so wurde dort an der Guggenbichlerstraße 1994 der Neubau der Klinik Diakonissen Salzburg eingeweiht.
An der Imbergstraße 31 wurde ab 2006 ein Projekt aus Altbaurevitalisierung und Neubauten nach Plänen des Architekturbüro Halle 1 umgesetzt, das 2008 fertiggestellt werden konnte.
Mit 1. Jänner 2013 wurde die ehemals "Diakonissen-Krankenhaus" genannte Krankenanstalt in "Klinik Diakonissen Salzburg" umbenannt. Betreiber war die Klinik Diakonissen Salzburg GmbH.
Am 1. Jänner 2015 fusionierte sie mit der der Privatklinik Dr. Wehrle zur "Privatklinik Wehrle-Diakonissen".
Medizinische Abteilungen
Die Klinik Diakonissen Salzburg bietet ein breites Spektrum an medizinischen Angeboten. In fünf medizinische Abteilungen mit primarärztlicher Leitung können Patienten ambulant oder stationär untersucht und behandelt werden:
- Innere Medizin
- Chirurgie
- Neurologie/Psychosomatik
- Anästhesie
- Radiologie
In Kooperation mit externen Fachärzten werden auch die Fachbereiche Orthopädie, Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Augenheilkunde, Gynäkologie - Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Hals-Nasen-Ohren, Urologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie abgedeckt.
In der Klinik stehen 80 Betten in Einzel- oder Doppelzimmern mit Sonderklasse-Standard zur Verfügung, eine Intensivstation mit vier Betten, zwei Entbindungszimmer, vier OP-Säle, eine Röntgenabteilung und ein Labor. Jährlich betreut das Haus 4 300 Patienten und rund 2 000 Operationen werden durchgeführt. Im Jahr 2012 kamen über 500 Kinder hier zur Welt.
Bilder
- Privatklinik Wehrle-Diakonissen – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI