Pfistermühle St. Peter: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Pfistermühle St. Peter''' ist Teil der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]].
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Die '''Pfistermühle St. Peter'''<ref>Pfister war eine alte, vor allem im südlichen deutschen Sprachraum vorkommende Bezeichnung für Bäcker</ref> war die ehemalige Mühle der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in der [[Salzburger Altstadt]].
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
[[Wolfgang Walcher]], [[Äbte von St. Peter|Abt]] im [[Erzstift St. Peter]], ließ die Pfistermühle beim [[Friedhof von St. Peter]], die [[1455]] einem [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] zum Opfer gefallen war, wieder aufbauen. Die Pfistermühle samt [[Stiftsbäckerei St. Peter|Stiftsbäckerei]], die sich neben der Pfistermühle befindet, steht beinahe unverändert noch heute.
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Die Pfistermühle beim [[Friedhof von St. Peter]] wurde unter [[Äbte der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt]] [[Heinrich I.]] (1147–1167) errichtet, als der [[Almkanal]] (Stiftsarm) um den ''St. Peter-Arm'' erweitert wurde.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19240704&query=%22pfisterm%c3%bchle%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 4. Juli 1924</ref>
  
Der Betrieb der Mühle vor Ort wurde [[1966]] eingestellt. Bis zur Einstellung des Mühlenbetriebs sorgte eine Francis-Turbine, mit dem Wasser des [[Almkanal]]s betrieben, für die nötige Energie.
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Im [[14. Jahrhundert]] bestand dort auch eine Mühle des [[Domkapitel]]s.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19270430&query=%22pfisterm%c3%bchle%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 30. April 1927</ref>  Der Betrieb der Mühlen war später an verschiedene Besitzer verpachtet, sodass - nach dem jeweiligen Besitzer - auch andere Namen für die Mühlen in Verwendung standen<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19270430&query=%22pfisterm%c3%bchle%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 30. April 1927</ref>.
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Die Pfistermühle war [[1455]] einem [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] zum Opfer gefallen. [[1517]] ließ [[Wolfgang Walcher]], [[Äbte von St. Peter|Abt]] im [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] die Pfistermühle wieder aufbauen.
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Der Betrieb der Pfistermühle vor Ort wurde [[1966]] eingestellt. Bis zur Einstellung des Mühlenbetriebs sorgte eine Francis-Turbine, mit dem Wasser des [[Almkanal]]s betrieben, für die nötige Energie. Die ehemalige Pfistermühle samt der [[Stiftsbäckerei St. Peter|Stiftsbäckerei]] steht beinahe unverändert noch heute.
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Das Gebäude zählt, wie die gesamte Anlage von St. Peter, zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützen Objekten]] der Stadt Salzburg.
  
 
== Das Wasserrad ==
 
== Das Wasserrad ==
Nach 850 Jahren wurde im Jahr [[1975]] der Mühlenbetrieb im Kloster St. Peter eingestellt.  Nur mehr die Bäckerei wurde an diesem, seit dem [[12. Jahrhundert]] genutzten, Standort weitergeführt, da Wasserkraftanlage und Mühle entfernt wurden. [[Franz Grabmer jun.]], Müller- und Bäckermeister sowie ehemaliger Geschäftsführer der ''Stifts- und Salzachmühle St. Peter'', heute Pächter der Stiftsbäckerei, erfüllte sich seinen Wunsch, in dem er [[2007]] dieses Wasserrad neu errichten ließ und damit wieder Strom für die Bäckerei erzeugt.
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Nach 850 Jahren wurde im Jahr [[1975]] der Mühlenbetrieb im Kloster St. Peter eingestellt.  Nur mehr die Bäckerei wurde an diesem, seit dem [[12. Jahrhundert]] genutzten, Standort weitergeführt, da Wasserkraftanlage und Mühle entfernt wurden. [[Franz Grabmer junior]], Müller- und Bäckermeister sowie ehemaliger Geschäftsführer der ''Stifts- und Salzachmühle St. Peter'', heute Pächter der Stiftsbäckerei, erfüllte sich seinen Wunsch, in dem er [[2007]] dieses Wasserrad neu errichten ließ und damit wieder Strom für die Bäckerei erzeugt.
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Es handelt sich dabei um ein so genanntes ''Oberschlächtiges'' Wasserrad, das die Kraftwerksnummer 15 am Almkanal trägt. Der Raddurchmesser beträgt vier Meter, die Breite zwei Meter und es macht sechs Umdrehungen in der Minute. Die Leistung beträgt 10 kWh (15 PS) bei einem Verbrauch von 400 l/sec.
  
Es handelt sich dabei um ein so genanntes ''Oberschlächtiges'' Wasserrad, das die Kraftwerksnummer 15 am Almkanal trägt. Der Raddurchmesser beträgt vier Meter, die Breite zwei Meter und es macht sechs Umdrehungen in der Minute. Die Leistung beträgt 10 kWh bei einem Verbrauch von 400 l/sec.
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Der erzeugte Strom wird für den Eigenbedarf genutzt und größtenteils ins öffentliche Netz eingespeist.
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Salzburg Stiftsmühle.jpg|Wasserrad
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* Artikel [[Stiftsbäckerei St. Peter]] und dortige Quellen
 
* Artikel [[Stiftsbäckerei St. Peter]] und dortige Quellen
* [http://www.stiftsarm.at/ www.stiftsarm.at]
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* [http://www.stiftsarm.at/ www.stiftsarm.at]
  
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== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]
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[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Landwirtschaft (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Mühle]]
 
[[Kategorie:Mühle]]
 
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[[Kategorie:Religion]]
 
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
 
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
[[Kategorie:Orden (Kirche)]]
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[[Kategorie:Erzabtei St. Peter]]
[[Kategorie:Benediktinerorden]]
 
[[Kategorie:Abtei]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
 

Aktuelle Version vom 16. Januar 2025, 21:33 Uhr

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Mühlenhof mit Wasserrad am Almkanal.

Die Pfistermühle St. Peter[1] war die ehemalige Mühle der Benediktiner-Erzabtei St. Peter in der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Die Pfistermühle beim Friedhof von St. Peter wurde unter Abt Heinrich I. (1147–1167) errichtet, als der Almkanal (Stiftsarm) um den St. Peter-Arm erweitert wurde.[2]

Im 14. Jahrhundert bestand dort auch eine Mühle des Domkapitels.[3] Der Betrieb der Mühlen war später an verschiedene Besitzer verpachtet, sodass - nach dem jeweiligen Besitzer - auch andere Namen für die Mühlen in Verwendung standen[4].

Die Pfistermühle war 1455 einem Brand zum Opfer gefallen. 1517 ließ Wolfgang Walcher, Abt im Benediktinerstift St. Peter die Pfistermühle wieder aufbauen.

Der Betrieb der Pfistermühle vor Ort wurde 1966 eingestellt. Bis zur Einstellung des Mühlenbetriebs sorgte eine Francis-Turbine, mit dem Wasser des Almkanals betrieben, für die nötige Energie. Die ehemalige Pfistermühle samt der Stiftsbäckerei steht beinahe unverändert noch heute.

Das Gebäude zählt, wie die gesamte Anlage von St. Peter, zu den denkmalgeschützen Objekten der Stadt Salzburg.

Das Wasserrad

Nach 850 Jahren wurde im Jahr 1975 der Mühlenbetrieb im Kloster St. Peter eingestellt. Nur mehr die Bäckerei wurde an diesem, seit dem 12. Jahrhundert genutzten, Standort weitergeführt, da Wasserkraftanlage und Mühle entfernt wurden. Franz Grabmer junior, Müller- und Bäckermeister sowie ehemaliger Geschäftsführer der Stifts- und Salzachmühle St. Peter, heute Pächter der Stiftsbäckerei, erfüllte sich seinen Wunsch, in dem er 2007 dieses Wasserrad neu errichten ließ und damit wieder Strom für die Bäckerei erzeugt.

Es handelt sich dabei um ein so genanntes Oberschlächtiges Wasserrad, das die Kraftwerksnummer 15 am Almkanal trägt. Der Raddurchmesser beträgt vier Meter, die Breite zwei Meter und es macht sechs Umdrehungen in der Minute. Die Leistung beträgt 10 kWh (15 PS) bei einem Verbrauch von 400 l/sec.

Der erzeugte Strom wird für den Eigenbedarf genutzt und größtenteils ins öffentliche Netz eingespeist.

Bildergalerie

Quellen

Einzelnachweise

  1. Pfister war eine alte, vor allem im südlichen deutschen Sprachraum vorkommende Bezeichnung für Bäcker
  2. ANNO, Salzburger Chronik, 4. Juli 1924
  3. ANNO, Salzburger Volksblatt, 30. April 1927
  4. ANNO, Salzburger Volksblatt, 30. April 1927