Otto Pflanzl: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Otto Pflanzl''', * [[17. August]] [[1865]] in Urfahr (heute Stadtteil von Linz), † [[22. September]] [[1943]] in [[Salzburg]], begraben in am Friedhof des Stiftes [[St. Peter]] in Salzburg, war ein österreichischer Heimatdichter und Brauereiangestellter in Salzburg.
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'''Otto Pflanzl''' (* [[17. August]] [[1865]] in Urfahr, heute Stadtteil von [[Linz]], [[Oberösterreich]]; † [[22. September]] [[1943]] in der [[Stadt Salzburg]]) war ein Heimatdichter und Brauereiangestellter in Salzburg.
  
 
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Otto Pflanzl verfasste Gedichte, Gstanzln und humoristische Erzählungen in [[Salzburger Mundart]]. Von ihm stammt unter anderem auch der Text des Salzburger Heimatliedes "[[Mei Hoamat, mei Salzburg]]". In späteren Zeiten wurde an Otto Pflanzl auch starke Kritik ausgeübt, da er [[Adolf Hitler]] in einem seiner Gedichte als "mei liaba Führer" bezeichnete.
  
Otto Pflanzl verfasste Gedichte, Gstanzln und humoristische Erzählungen in [[Salzburger Mundart]].
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[[1895]] kam Otto Pflanzl als 31-Jähriger nach Salzburg und trat als Brauereiangestellter in die Dienste der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei]]. Nach dem Tod seiner ersten Frau Johanna Kulhavy heiratete er [[Berta Pflanzl|Berta Köckerannerl]]. Mit ihr hatte er neben sechs Kindern aus seiner ersten Ehe noch weitere sechs. Ein Sohn war [[Fritz Pflanzl]], kaufmännischer Leiter bei der [[Karl Schrems Eisenhandlung]].
  
Von ihm stammt unter anderem auch der Text des Salzburger Heimatliedes "[[Mei Hoamat, mei Salzburg]]".
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[[Datei:Grabstelle Volksdichter Otto Pflanzl.JPG |thumb|Grabstelle Volksdichter Otto Pflanzl im Friedhof von St. Peter]]
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Otto Pflanzl liegt begraben auf dem [[Friedhof von St. Peter|Friedhof]] des Stiftes [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] in Salzburg.
  
[[1898]] trat Otto Pflanzl als Brauereiangestellter in die Dienste der [[Stieglbrauerei]] in Salzburg.
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In Salzburg ist nach ihm die [[Otto-Pflanzl-Straße]] in [[Maxglan]] benannt worden.
 
 
In späteren Zeiten wurde an Otto Pflanzl auch starke Kritik ausgeübt, da er Adolf Hitler in einem seiner Gedichte als "mei liaba Führer" bezeichnete.
 
  
 
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* Auf da Ofnbänk. Allerhand dumme und gscheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n, [[1904]]
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* Auf da Hausbänk. Allerhand dumme und gscheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n, [[1904]]
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* In Lusthäusl. Allerhand dumme und gscheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n, [[1906]]
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* [[Salzburger Nockerl (Süßspeise)|Salzburger Nockerl]] − z'sammgrührt aus lauta frische Sacherln und aussabacha in echt'n Almschmalz, [[1911]]
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* A lustig's Eichtl. Allerhand Gschicht'ln und Gedicht'ln, [[1914]]
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* Salzburger Glöckerl. Allerhand Gschicht'ln und Gedicht'ln in da Hoamatsprach', [[1935]]
  
* Auf da Ofnbänk. Allerhand dumme und gescheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n, [[1904]].
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== Literatur ==
 
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* Das kleine Otto-Pflanzl-Buch, [[1965]]
* Auf da Hausbänk. Allerhand dumme und gescheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n, [[1904]].
 
 
 
* In Lusthäusl. Allerhand dumme und gescheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n. [[1906]].
 
 
 
* [[Salzburger Nockerl]]. [[1911]].
 
 
 
* A lustigs Eichtl. [[1914]].
 
 
 
* Salzburger Glöckerl. Allerhand G'schichtl'n. [[1935]].
 
  
== Literatur ==
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==Quelle==
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* [[Salzburger Nachrichten]], 17. Februar 2009
  
* Das kleine Otto-Pflanzl Buch, [[1965]].
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[[Kategorie:Oberösterreich]]
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[[Kategorie:Gestorben 1943]]

Aktuelle Version vom 4. März 2024, 11:35 Uhr

Otto Pflanzl (* 17. August 1865 in Urfahr, heute Stadtteil von Linz, Oberösterreich; † 22. September 1943 in der Stadt Salzburg) war ein Heimatdichter und Brauereiangestellter in Salzburg.

Leben

Otto Pflanzl verfasste Gedichte, Gstanzln und humoristische Erzählungen in Salzburger Mundart. Von ihm stammt unter anderem auch der Text des Salzburger Heimatliedes "Mei Hoamat, mei Salzburg". In späteren Zeiten wurde an Otto Pflanzl auch starke Kritik ausgeübt, da er Adolf Hitler in einem seiner Gedichte als "mei liaba Führer" bezeichnete.

1895 kam Otto Pflanzl als 31-Jähriger nach Salzburg und trat als Brauereiangestellter in die Dienste der Stieglbrauerei. Nach dem Tod seiner ersten Frau Johanna Kulhavy heiratete er Berta Köckerannerl. Mit ihr hatte er neben sechs Kindern aus seiner ersten Ehe noch weitere sechs. Ein Sohn war Fritz Pflanzl, kaufmännischer Leiter bei der Karl Schrems Eisenhandlung.

Gedenken

Grabstelle Volksdichter Otto Pflanzl im Friedhof von St. Peter

Otto Pflanzl liegt begraben auf dem Friedhof des Stiftes St. Peter in Salzburg.

In Salzburg ist nach ihm die Otto-Pflanzl-Straße in Maxglan benannt worden.

Werke

  • Auf da Ofnbänk. Allerhand dumme und gscheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n, 1904
  • Auf da Hausbänk. Allerhand dumme und gscheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n, 1904
  • In Lusthäusl. Allerhand dumme und gscheite Sochan in da hoamatlich'n Sprach z'sammgreimt und aussageb'n, 1906
  • Salzburger Nockerl − z'sammgrührt aus lauta frische Sacherln und aussabacha in echt'n Almschmalz, 1911
  • A lustig's Eichtl. Allerhand Gschicht'ln und Gedicht'ln, 1914
  • Salzburger Glöckerl. Allerhand Gschicht'ln und Gedicht'ln in da Hoamatsprach', 1935

Literatur

  • Das kleine Otto-Pflanzl-Buch, 1965

Quelle