Egedacherhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Rochus Egedacher Haus 004.JPG|thumb|Egedacherhaus 1753 – 1788]]Das '''Egedacherhaus''' ist ein historisches Gebäude an der [[Linzer Gasse]] in der [[Salzburg]]er rechtsufrigen [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|Altstadt]], das der [[Orgelbauer]]<nowiki>familie</nowiki> [[Egedacher]] gehörte.
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[[Datei:Rochus Egedacher Haus 004.JPG|thumb|Egedacherhaus]]Das '''Egedacherhaus''', auch ''Orgelmacherhaus'' oder ''Fassbinderhaus'' genannt, ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes  Gebäude]] an der [[Linzer Gasse]] in der Salzburger rechtsufrigen [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|Altstadt]].
  
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Das Gebäude gehörte von [[1759]] bis [[1788]] der [[Orgelbauer]]<nowiki>familie</nowiki> [[Egedacher]] gehörte. [[Johann Rochus Egedacher]] hatte es mit Gelder ais dem anererbten Vermögen seiner Gattin erworben. Johann Rochus Egedacher erwarb auch das [[Lehenrößlerhaus]] an der Linzer Gasse.
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In der Ausgabe vom [[20. April]] [[1933]] der [[Salzburger Chronik]] steht über die Hausgeschichte zu lesen:<blockquote>''[[1552]] "Drod bricht Roth" 1933. Das Haus Linzergasse 66 mit der eben neu erstellten Fassade und vergrößertem Portal der "Bäckerei Wostreisch" erzählt uns gehetzten Menschenkindern schlichte und doch aufrüttelnde Geschichte. Anno 1552 vom Mezger Pabinger erbaut, blickt dies Haus "In der Lintzstraß bei Gallgentor" auf vier Jahrhunderte zurück. Der Parchanter Creizeder erwarb es [[1608]], bis es [[1713]] das erste Schoberhaus wurde; im  gleichen Jahr kam das Nachbarhaus, jetzt Nr. 64 und im Besitz des Herrn Ludwig Dillinger jun., zur Würde des zweiten Schoberhauses. Aber schon 1759 wurde es das bekannte Orgelmacherhaus des ehrenfesten Rochus Egedacher. Bevor dieses alle Haus schließlich in den Besitz der FamilieJosef Wostreisch im Jahre [[1874]] kam, beherbergte es ab [[1800]] als Faßbinderhaus ebenfalls frohe und muntere Gesellen des aufstrebenden Handwerkes. Frau Marie Wostreisch als derzeitige Besitzerin entschloß sich trotz Krisen- und Notzeit zur durchgeführten Adaptierung; der mittelalterliche Zunftspruch "Brod bricht Noth" erstand neu aus vergilbenden Archivschriften, uns erneut Hoffnung auf eine baldige Zeitenwende gebend. Unter der Bauleitung und nach dem Entwurf des Architekten Z. V. Karl Eduard Jahl haben die Bauunternehmung Gebrüder Wagner und Schlossermeister Brandner im Verein mit den Firmen Schneeweis, "Elektro-Mayr", Moser und Seidl gediegene Arbeit geleistet. Möge nun das Bewußtsein preiswerter Leistung allerorts anregend wirken.''</blockquote>
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== Quellen ==
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19330420&query=%22Fassbinderhaus%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 20. April 1933
  
 
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]
 
[[Kategorie:historisches Gebäude]]

Aktuelle Version vom 20. Februar 2023, 18:37 Uhr

Egedacherhaus

Das Egedacherhaus, auch Orgelmacherhaus oder Fassbinderhaus genannt, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Linzer Gasse in der Salzburger rechtsufrigen Altstadt.

Geschichte

Das Gebäude gehörte von 1759 bis 1788 der Orgelbauerfamilie Egedacher gehörte. Johann Rochus Egedacher hatte es mit Gelder ais dem anererbten Vermögen seiner Gattin erworben. Johann Rochus Egedacher erwarb auch das Lehenrößlerhaus an der Linzer Gasse.

Es hat die Hausnummer 66.

In der Ausgabe vom 20. April 1933 der Salzburger Chronik steht über die Hausgeschichte zu lesen:

1552 "Drod bricht Roth" 1933. Das Haus Linzergasse 66 mit der eben neu erstellten Fassade und vergrößertem Portal der "Bäckerei Wostreisch" erzählt uns gehetzten Menschenkindern schlichte und doch aufrüttelnde Geschichte. Anno 1552 vom Mezger Pabinger erbaut, blickt dies Haus "In der Lintzstraß bei Gallgentor" auf vier Jahrhunderte zurück. Der Parchanter Creizeder erwarb es 1608, bis es 1713 das erste Schoberhaus wurde; im gleichen Jahr kam das Nachbarhaus, jetzt Nr. 64 und im Besitz des Herrn Ludwig Dillinger jun., zur Würde des zweiten Schoberhauses. Aber schon 1759 wurde es das bekannte Orgelmacherhaus des ehrenfesten Rochus Egedacher. Bevor dieses alle Haus schließlich in den Besitz der FamilieJosef Wostreisch im Jahre 1874 kam, beherbergte es ab 1800 als Faßbinderhaus ebenfalls frohe und muntere Gesellen des aufstrebenden Handwerkes. Frau Marie Wostreisch als derzeitige Besitzerin entschloß sich trotz Krisen- und Notzeit zur durchgeführten Adaptierung; der mittelalterliche Zunftspruch "Brod bricht Noth" erstand neu aus vergilbenden Archivschriften, uns erneut Hoffnung auf eine baldige Zeitenwende gebend. Unter der Bauleitung und nach dem Entwurf des Architekten Z. V. Karl Eduard Jahl haben die Bauunternehmung Gebrüder Wagner und Schlossermeister Brandner im Verein mit den Firmen Schneeweis, "Elektro-Mayr", Moser und Seidl gediegene Arbeit geleistet. Möge nun das Bewußtsein preiswerter Leistung allerorts anregend wirken.

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Egedacherhaus"
  • ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 20. April 1933