Sylvester Barisani: Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. med. '''Sylvester Barisani'''  (* [[1719]]; † [[1810]]) war Leibarzt der [[Salzburger Fürsterzbischöfe]].
Dr. med. '''Sylvester Barisani'''  (* [[1719]]; † [[1810]]) aus der Arztfamilie [[Barisani]] war Leibarzt der [[Salzburger Fürsterzbischöfe]].


== Leben ==
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[[1749]] heiratete er Maria Anna Theresia von Agliardis (* [[1729]]; † [[1802]]), eine Tochter des wirklichen Leibmedicus Peter Anton (* um [[1691]]; † [[1766]]). Das Ehepaar hatte elf Kinder, darunter die späteren Ärzte [[Joseph von Barisani|Joseph]] (* [[1756]]; † [[1826]]) und [[Sigmund Sylvester Barisani|Sigmund Sylvester]] (* [[1758]]; † [[1787]]), und wohnte im Gartentrakt des [[Primogeniturpalast|Lodron'schen Primogeniturpalastes]]. Die Familien [[Mozart]] und Barisani verkehrten gut nachbarlich miteinander und ihre die Kinder waren befreundet.
[[1749]] heiratete er Maria Anna Theresia von Agliardis (* [[1729]]; † [[1802]]), eine Tochter des wirklichen Leibmedicus Peter Anton (* um [[1691]]; † [[1766]]). Das Ehepaar hatte elf Kinder, darunter die späteren Ärzte [[Joseph von Barisani|Joseph]] (* [[1756]]; † [[1826]]) und [[Sigmund Sylvester Barisani|Sigmund Sylvester]] (* [[1758]]; † [[1787]]), und wohnte im Gartentrakt des [[Primogeniturpalast|Lodron'schen Primogeniturpalastes]]. Die Familien [[Mozart]] und Barisani verkehrten gut nachbarlich miteinander und ihre die Kinder waren befreundet.


In der Universitätsbibliothek hat sich ein Brief von [[Dominicus Beck]] an Sylvester Barisani vom 06.November 1781 erhalten, der digitalisiert und somit allgemein zugänglich ist.<ref>https://eplus.uni-salzburg.at/rektorenbriefe/content/titleinfo/10628157.</ref>
Die Familiengruft befindet sich auf dem [[Sebastiansfriedhof]]. Nach ihm ist im  [[Salzburger Stadtteil]] [[Gneis]] die [[Barisanistraße]] benannt.


Die Familiengruft befindet sich auf dem [[Sebastiansfriedhof]]. Nach ihm ist im  [[Salzburger Stadtteil]] [[Gneis]] die [[Barisanistraße]] benannt.
In der [[Universitätsbibliothek Salzburg|Universitätsbibliothek]] hat sich ein Brief von [[Dominicus Beck]] an Sylvester Barisani vom [[6. November]] [[1781]] erhalten, der digitalisiert und somit allgemein zugänglich ist:<ref>[https://eplus.uni-salzburg.at/rektorenbriefe/content/titleinfo/10628157 eplus.uni-salzburg.at].</ref>
 
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== Quelle ==
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== Einzelnachweis ==
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Aktuelle Version vom 3. April 2026, 10:53 Uhr

Dr. med. Sylvester Barisani (* 1719; † 1810) aus der Arztfamilie Barisani war Leibarzt der Salzburger Fürsterzbischöfe.

Leben

Er war ein Sohn des Kaufmanns Francesco Barisani aus Castelfranco in Oberitalien (heute Venetien). 1749 wurde er Salzburger Landschaftsmedicus und hochfürstlicher Rat, 1755 erzbischöflicher Secundar- und 1766 Primarleibarzt.

1749 heiratete er Maria Anna Theresia von Agliardis (* 1729; † 1802), eine Tochter des wirklichen Leibmedicus Peter Anton (* um 1691; † 1766). Das Ehepaar hatte elf Kinder, darunter die späteren Ärzte Joseph (* 1756; † 1826) und Sigmund Sylvester (* 1758; † 1787), und wohnte im Gartentrakt des Lodron'schen Primogeniturpalastes. Die Familien Mozart und Barisani verkehrten gut nachbarlich miteinander und ihre die Kinder waren befreundet.

Die Familiengruft befindet sich auf dem Sebastiansfriedhof. Nach ihm ist im Salzburger Stadtteil Gneis die Barisanistraße benannt.

In der Universitätsbibliothek hat sich ein Brief von Dominicus Beck an Sylvester Barisani vom 6. November 1781 erhalten, der digitalisiert und somit allgemein zugänglich ist:[1]

Quelle

Einzelnachweis