Juden in Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Buch bietet einen guten Überblick über die Entstehung und Entwicklung des [[Judentum]]s im [[Bundesland Salzburg]]. Ergänzt werden die geschichtlichen Ausführungen durch ein Kapitel über die Salzburger Juden im Exil, ein Kapitel über jüdisches Kultgerät sowie einen Beitrag „Jüdisch-Sein“ und ein Glossar.  
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Das Buch bietet einen guten Überblick über die Entstehung und Entwicklung des [[Judentum]]s im [[Bundesland Salzburg]]. Ergänzt werden die geschichtlichen Ausführungen durch ein Kapitel über die Salzburger Juden im Exil, ein Kapitel über jüdisches Kultgerät sowie einen Beitrag "Jüdisch-Sein" und ein Glossar.  
  
Das Buch zeigt auf, wie wichtig jüdische Geldgeber für die [[Salzburger Erzbischöfe]] waren (Ankauf des [[Gasteinertal]]s u.a.) und welchen ungerechten Verfolgungen die kleine jüdische Gemeinde auch in Salzburg ausgesetzt war, und beleuchtet genauer die Zeit zwischen den [[1890er]]-Jahren und [[1938]]. Schicksale von Salzburger Juden, die hier Geschäfte besaßen, werden geschildert wie z.B:
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Das Buch zeigt auf, wie wichtig jüdische Geldgeber für die [[Salzburger Erzbischöfe]] waren (Ankauf des [[Gasteinertal]]s u. a.) und welchen ungerechten Verfolgungen die kleine jüdische Gemeinde auch in Salzburg ausgesetzt war, und beleuchtet genauer die Zeit zwischen den [[1890er]]-Jahren und [[1938]]. Schicksale von Salzburger Juden, die hier Geschäfte besaßen, werden geschildert wie z.B:
  
 
* [[Ignaz Glaser]] ersteigerte [[1881]] die Konkursmasse der [[Bürmooser Glasfabrik]] und verhalf dem Ort zu einem wirtschaftlichen Aufschwung.
 
* [[Ignaz Glaser]] ersteigerte [[1881]] die Konkursmasse der [[Bürmooser Glasfabrik]] und verhalf dem Ort zu einem wirtschaftlichen Aufschwung.
* Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] in Salzburg verlor [[Rudolf Ornstein]] sein Textilgeschäft – es wurde von [[Kurt Thalhammer]] übernommen, das [[Schuhhaus Pasch]], Salzburgs größtes Schuhhaus in der [[Dreifaltigkeitsgasse]] 20, das Warenhaus von [[Walter Schwarz]] am [[Alten Markt]] (damals Ludwig-Viktor-Platz) in der [[Salzburger Altstadt]] musste liquidiert werden, [[Schloss Prielau]], [[Schloss Leopoldskron]] und andere Gebäude wurden enteignet.  
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* Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] in Salzburg verlor [[Rudolf Ornstein]] sein Textilgeschäft – es wurde von [[Kurt Thalhammer]] übernommen, das [[Schuhhaus Pasch]], Salzburgs größtes Schuhhaus in der [[Dreifaltigkeitsgasse]] 20, das Warenhaus von [[Walter Schwarz]] am [[Alten Markt]] (damals Ludwig-Viktor-Platz) in der [[Salzburger Altstadt]] musste liquidiert werden, [[Schloss Prielau]], [[Schloss Leopoldskron]] und andere Gebäude wurden [[Arisierungen im Bundesland Salzburg|enteignet]].  
  
 
Der Leser erfährt, wie es den Auswanderern nach [[USA|Amerika]] erging und vieles mehr. Bilder von alten Dokumenten, Personen, Inseraten aus den [[1930er]]-Jahren und von Kultgegenständen dokumentieren die Berichte. Das Buch insgesamt bringt dem Leser eine Facette der Salzburger Lokalgeschichte gut verständlich näher. Es ist in deutscher und englischer Sprache geschrieben.
 
Der Leser erfährt, wie es den Auswanderern nach [[USA|Amerika]] erging und vieles mehr. Bilder von alten Dokumenten, Personen, Inseraten aus den [[1930er]]-Jahren und von Kultgegenständen dokumentieren die Berichte. Das Buch insgesamt bringt dem Leser eine Facette der Salzburger Lokalgeschichte gut verständlich näher. Es ist in deutscher und englischer Sprache geschrieben.
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* Rezension von [[Benutzer:Peter Krackowizer]]
  
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Aktuelle Version vom 30. November 2023, 09:45 Uhr

Titelfoto Buch Juden in Salzburg

Buchtipp Juden in Salzburg.

Autoren: Heinz Dopsch, Daniela Ellmauer, Felicitas Heimann-Jelinek und Albert Lichtblau
Herausgeber: Helga Embacher
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erscheinungsjahr: 2002
ISBN 3-7025-0449-4

Rezension 1

Das Buch bietet einen guten Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Judentums im Bundesland Salzburg. Ergänzt werden die geschichtlichen Ausführungen durch ein Kapitel über die Salzburger Juden im Exil, ein Kapitel über jüdisches Kultgerät sowie einen Beitrag "Jüdisch-Sein" und ein Glossar.

Das Buch zeigt auf, wie wichtig jüdische Geldgeber für die Salzburger Erzbischöfe waren (Ankauf des Gasteinertals u. a.) und welchen ungerechten Verfolgungen die kleine jüdische Gemeinde auch in Salzburg ausgesetzt war, und beleuchtet genauer die Zeit zwischen den 1890er-Jahren und 1938. Schicksale von Salzburger Juden, die hier Geschäfte besaßen, werden geschildert wie z.B:

Der Leser erfährt, wie es den Auswanderern nach Amerika erging und vieles mehr. Bilder von alten Dokumenten, Personen, Inseraten aus den 1930er-Jahren und von Kultgegenständen dokumentieren die Berichte. Das Buch insgesamt bringt dem Leser eine Facette der Salzburger Lokalgeschichte gut verständlich näher. Es ist in deutscher und englischer Sprache geschrieben.

Rezension 2

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