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| − | + | Gisela Pellegrini war mit dem Ladiner [[Ulrich Pellegrini]] (* [[1883]]; † [[1963]]), zuletzt Hauptschuldirektor in der [[Stadt Salzburg]], verheiratet. Ihr einziges Kind starb bei (oder kurz nach) der Geburt. Beruflich war sie – nach ihrem Studium mit einem Doktorat in Musik – bis ins hohe Alter als Gymnasialprofessorin für Deutsch und Musik zunächst an der Frauenoberschule in Salzburg tätig und wurde mit dem Titel Oberstudienrat ausgezeichnet. Sogar nach ihrer offiziellen Pensionierung unterrichtete sie noch mehrere Jahre an einer Privatschule, dem [[Privatgymnasium St. Ursula|Gymnasium St. Ursula]] in [[Glasenbach]]. Zu ihrem Studium erwähnenswert: Ihre Doktorarbeit befasste sich mit [[Sigismund von Neukomm|Ritter Sigismund von Neukomm]], einem Schüler [[Michael Haydn]]s, Mitarbeiter Joseph Haydns und Verehrer von [[Wolfgang Amadé Mozart]]. Ihre Arbeiten sind auch im Internet zitiert. | |
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==Werke== | ==Werke== | ||
| − | * | + | * ''[[Sigismund von Neukomm|Ritter Sigismund von Neukomm]] und seine Oratorien. Ein Beitrag zur salzburgischen Musikgeschichte.'' Dissertation. Universität München, München 1936. |
| − | * | + | * ''Sigismund Ritter von Neukomm. Ein vergessener Salzburger Musiker'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19360003&zoom=2&seite=00000001 76, 1936, S. 1–68] und als pdf → [https://www.zobodat.at/biografien/Neukomm_Sigismund_Ritter_von_MGSL_76_0001-0068.pdf www.zobodat.at] |
| − | * | + | * ''[[Hundert Salzburger Familien|Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte]]. 29. Neukomm'', in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19360003&zoom=2&seite=00000143 MGSLK 76, 1936, S. 143–144] |
| − | * | + | * ''[[Joseph Friedrich Hummel]]. Der erste Direktor der öffentlichen [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozarteum]]'', in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19390003&zoom=2&seite=00000081 MGSLK 79, 1939, S. 81–128] |
==Quellen== | ==Quellen== | ||
| + | * Familienchronik Peter Brenner | ||
* Inschrift auf dem Eckgrab Brandacher-Pellegrini-Brenner auf dem Salzburger [[Kommunalfriedhof]] | * Inschrift auf dem Eckgrab Brandacher-Pellegrini-Brenner auf dem Salzburger [[Kommunalfriedhof]] | ||
* Diverse Angaben zu den Werken | * Diverse Angaben zu den Werken | ||
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Aktuelle Version vom 12. November 2023, 13:24 Uhr
OStR Dr. Gisela Pellegrini geborene Brandacher (* 6. Juli 1894 in Werfen; † 5. Mai 1975 in der Stadt Salzburg), war eine Salzburger Lehrerin, die auch durch musikhistorische Arbeiten hervortrat.
Leben
Gisela Pellegrini war mit dem Ladiner Ulrich Pellegrini (* 1883; † 1963), zuletzt Hauptschuldirektor in der Stadt Salzburg, verheiratet. Ihr einziges Kind starb bei (oder kurz nach) der Geburt. Beruflich war sie – nach ihrem Studium mit einem Doktorat in Musik – bis ins hohe Alter als Gymnasialprofessorin für Deutsch und Musik zunächst an der Frauenoberschule in Salzburg tätig und wurde mit dem Titel Oberstudienrat ausgezeichnet. Sogar nach ihrer offiziellen Pensionierung unterrichtete sie noch mehrere Jahre an einer Privatschule, dem Gymnasium St. Ursula in Glasenbach. Zu ihrem Studium erwähnenswert: Ihre Doktorarbeit befasste sich mit Ritter Sigismund von Neukomm, einem Schüler Michael Haydns, Mitarbeiter Joseph Haydns und Verehrer von Wolfgang Amadé Mozart. Ihre Arbeiten sind auch im Internet zitiert.
Neben ihrer Lehrtätigkeit war sie auch als Konzert- und Opernkritikerin für Zeitungen tätig.
In den späten Jahren versuchte sie sich auch als Lyrikerin. Ihrem Werk Liederkreis einer stillen Frau ist aber kein großer Erfolg beschieden gewesen.
Werke
- Ritter Sigismund von Neukomm und seine Oratorien. Ein Beitrag zur salzburgischen Musikgeschichte. Dissertation. Universität München, München 1936.
- Sigismund Ritter von Neukomm. Ein vergessener Salzburger Musiker, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK) 76, 1936, S. 1–68 und als pdf → www.zobodat.at
- Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 29. Neukomm, in: MGSLK 76, 1936, S. 143–144
- Joseph Friedrich Hummel. Der erste Direktor der öffentlichen Mozarteum, in: MGSLK 79, 1939, S. 81–128
Quellen
- Familienchronik Peter Brenner
- Inschrift auf dem Eckgrab Brandacher-Pellegrini-Brenner auf dem Salzburger Kommunalfriedhof
- Diverse Angaben zu den Werken