Kaltes Brauhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Die Brauerei belieferte für einige Jahre den [[Salzburger Fürstenhof]] sowie einige Lokale in der [[Altstadt]], beispielsweise den [[Zirkelwirt]]. Mit einigen Unterbrechungen stellte die Brauerei [[1704]] ihre Tätigkeit ein. Die Räumlichkeiten dienten dann zur Bier[[niederlage]] sowie zur Lagerung von Eisenwerk, Kraut, Schmalz und Salz. | ||
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| + | Während der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]] wurde die Fronfeste (auch Stockhaus genannt) als Kaserne genutzt. Danach wurde es wieder als Gefängnis verwendet. [[1906]] musste es der Errichtung des Justizgebäudes und der Vergrößerung des [[Kajetanerplatz]]es weichen. | ||
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| + | * Lage auf [https://www.arcanum.hu/hu/online-kiadvanyok/OsterreichischerStadtatlas-osterreichischer-stadteatlas-1/salzburg-3CA2/wachstumsphasenkarte-mit-legende-3D36/ Österreichischer Städteatlas, Salzburg, Objekt-Nr. 205] (d. h. auch Lage des Stockhauses) | ||
| + | : → [[Österreichischer Städteatlas Salzburg]] → bezüglich Aktualität siehe [[Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg]] | ||
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| + | * Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]] | ||
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Aktuelle Version vom 29. Juni 2022, 09:58 Uhr
Das Hochfürstliche Kalte Brauhaus im Kai war eine der Salzburger Hofbräuhäuser, nicht mehr existierende historische Brauerei in der Stadt Salzburg im Kaiviertel.
Lage
Es befand sich im Gebäude der Fronfeste Stockhaus (heute lagemäßig etwa Justizgebäude-Westseite und angrenzender Kajetanerplatz).
Gerhard Ammerer und Harald Waitzbauer schreiben in ihrem Buch Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur, dass das Kalte Brauhaus am Kai neben dem bestehenden Kaltenhausner Lager (oder auch Ausschank) vom Erzbischof eingerichtet wurde. Die zweite Quelle[1] erwähnt jedoch nichts von dieser (möglichen) Trennung.
Geschichte
Vermutlich von Hans Elsenheimer, der Stadtrichter und Bürgermeister von Salzburg, Abgeordneter zum Landtag und Begründer des Hofbräu Kaltenhausen war, zur Lagerung von Bier aus Kaltenhausen errichtet. 1496 verkaufte Hans Elsenheimer III. 1498 das Haus um 1 500 Gulden an Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach, der darin das Kalte Brauhaus am Kai einrichtete.
Die Brauerei belieferte für einige Jahre den Salzburger Fürstenhof sowie einige Lokale in der Altstadt, beispielsweise den Zirkelwirt. Mit einigen Unterbrechungen stellte die Brauerei 1704 ihre Tätigkeit ein. Die Räumlichkeiten dienten dann zur Bierniederlage sowie zur Lagerung von Eisenwerk, Kraut, Schmalz und Salz.
Während der Napoleonischen Kriege wurde die Fronfeste (auch Stockhaus genannt) als Kaserne genutzt. Danach wurde es wieder als Gefängnis verwendet. 1906 musste es der Errichtung des Justizgebäudes und der Vergrößerung des Kajetanerplatzes weichen.
Weblinks
- Lage auf Österreichischer Städteatlas, Salzburg, Objekt-Nr. 205 (d. h. auch Lage des Stockhauses)
- → Österreichischer Städteatlas Salzburg → bezüglich Aktualität siehe Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg
Quelle
Einzelnachweise
- ↑ 525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000, Herwig Steinkellner, Alexander Prenninger, Herausgeber Hofbräu Kaltenhausen