Elachista alpinella: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Elachista alpinella''' Stainton, [[1854]], ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Elachistidae]] (Grasminiermotten). | '''Elachista alpinella''' Stainton, [[1854]], ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Elachistidae]] (Grasminiermotten). | ||
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ||
Wie bereits bei ''[[Elachista atricomella]]'' erwähnt, gehören die von [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] ([[1909]]) von der Oberen Rositten auf dem [[Untersbergstock]] gemeldeten Tiere in Wirklichkeit zu ''E. alpinella''. Auch das von Mitterberger als ''[[Elachista bifasciela]]'' aus dem [[Rainbachtal]] bei [[Krimml]] gemeldete Exemplar ist nach Untersuchung durch U. Parenti eine ''E. alpinella'' (siehe auch Kurz & Embacher 2020). Der einzige Fund aus neuerer Zeit stammt vom [[Jägersee]] bei [[Kleinarl]] vom [[22. Juli]] [[1995]]. In [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist ''E. alpinella'' somit aus den Zonen II ([[Nördliche Kalkalpen]] und IV [[Zentralalpen]] bekannt (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 1 100 bis 1 460 [[m ü. A.]] dokumentiert, es tritt nur eine Generation pro Jahr im Juli und August auf. Das Tier vom Jägersee wurde auf einer Schotteraufschüttung mit angrenzendem lichtem Nadel[[Wald ( | Wie bereits bei ''[[Elachista atricomella]]'' erwähnt, gehören die von [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] ([[1909]]) von der Oberen Rositten auf dem [[Untersbergstock]] gemeldeten Tiere in Wirklichkeit zu ''E. alpinella''. Auch das von Mitterberger als ''[[Elachista bifasciela]]'' aus dem [[Rainbachtal]] bei [[Krimml]] gemeldete Exemplar ist nach Untersuchung durch U. Parenti eine ''E. alpinella'' (siehe auch Kurz & Embacher 2020). Der einzige Fund aus neuerer Zeit stammt vom [[Jägersee]] bei [[Kleinarl]] vom [[22. Juli]] [[1995]]. In [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist ''E. alpinella'' somit aus den Zonen II ([[Nördliche Kalkalpen]] und IV [[Zentralalpen]] bekannt (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 1 100 bis 1 460 [[m ü. A.]] dokumentiert, es tritt nur eine Generation pro Jahr im Juli und August auf. Das Tier vom Jägersee wurde auf einer Schotteraufschüttung mit angrenzendem lichtem Nadel[[Wald (Ökosystem)|wald]] und Magerwiesen gefunden ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2022). | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
Der Nachweis vom Jägersee stammt von einer künstlichen Lichtquelle nach Einbruch der Dunkelheit (21 bis 22 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2022). Weitere Informationen zur Lebensweise der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines oder zu den Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg nicht vor. Aus diesem Grund ist auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung im Land möglich. | Der Nachweis vom Jägersee stammt von einer künstlichen Lichtquelle nach Einbruch der Dunkelheit (21 bis 22 Uhr MEZ nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2022). Weitere Informationen zur Lebensweise der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines oder zu den Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg nicht vor. Aus diesem Grund ist auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung im Land möglich. | ||
==Weiterführende Informationen== | ==Weiterführende Informationen== | ||
{{NKIS | taxonid=1715}} | {{NKIS | taxonid=1715}} | ||
{{Fauna und Flora Projekt}} | |||
== Bilder == | == Bilder == | ||