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| + | [[Datei:Sonja Ottenbacher Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg 2024.jpg|thumb|2024 bei der Verleihung des [[Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg|Großen Verdienstzeichens des Landes Salzburg]] Sonja Ottenbacher mit ihrem Ehemann Manfred Ottenbacher (links) und Landeshauptmann Dr. Haslauer.]] | ||
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| − | '''Sonja Ottenbacher''' (* [[17. September]] [[1960]]) ist [[ÖVP]]-Politikerin, [[Bürgermeister der Gemeinde Stuhlfelden|Bürgermeisterin]] von [[Stuhlfelden]] und [[Landtagsabgeordneter|Abgeordnete zum Salzburger Landtag]]. | + | '''Sonja Ottenbacher''' (* [[17. September]] [[1960]]) ist [[ÖVP]]-Politikerin, ehemalige [[Bürgermeister der Gemeinde Stuhlfelden|Bürgermeisterin]] von [[Stuhlfelden]] und [[Landtagsabgeordneter|Abgeordnete zum Salzburger Landtag]]. |
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Am [[8. März]] [[2005]] erhielt sie gemeinsam mit ihren Bürgermeisterkolleginnen [[Bettina Dürnberger]] ([[Lofer]]) und [[Helga Hammerschmied]] ([[Leogang]]) den [[Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis]], der in diesem Jahr an Pionierinnen der Arbeitswelt ging. In ihrer Dankesrede meinte sie: ''"Politik für Frauen zu machen und nicht gegen Männer, ist mir wichtig. Gute Politik braucht Frauen und Männer. Diesen Preis sehe ich auch als einen Appell: Frauen sollen sich trauen, in die Politik zu gehen." | Am [[8. März]] [[2005]] erhielt sie gemeinsam mit ihren Bürgermeisterkolleginnen [[Bettina Dürnberger]] ([[Lofer]]) und [[Helga Hammerschmied]] ([[Leogang]]) den [[Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis]], der in diesem Jahr an Pionierinnen der Arbeitswelt ging. In ihrer Dankesrede meinte sie: ''"Politik für Frauen zu machen und nicht gegen Männer, ist mir wichtig. Gute Politik braucht Frauen und Männer. Diesen Preis sehe ich auch als einen Appell: Frauen sollen sich trauen, in die Politik zu gehen." | ||
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| + | Bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Pinzgau)#Stuhlfelden, Bürgermeisterwahl|Bürgermeisterwahl 2024]] trat Ottenbacher nicht mehr an. | ||
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| + | Am [[16. Mai]] [[2024]] wurde Sonja Ottenbacher von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]] bei einem Festakt in der [[Alte Residenz|Residenz]] in der [[Stadt Salzburg]] mit dem [[Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg|Großen Verdienstzeichen des Landes Salzburg]] für ihre 20-jährige Tätigkeit als Bürgermeisterin ausgezeichnet.<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=69995 16. Mai 2024]</ref> | ||
== Bilder == | == Bilder == | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | *[[Salzburger Nachrichten]] | + | * "[[Salzburger Nachrichten]]" |
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* [http://www.salzburg.gv.at/lt-oevp-ottenbacher Salzburger Landtag/ÖVP] (vor 2013) | * [http://www.salzburg.gv.at/lt-oevp-ottenbacher Salzburger Landtag/ÖVP] (vor 2013) | ||
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Aktuelle Version vom 17. Mai 2024, 19:49 Uhr
Sonja Ottenbacher (* 17. September 1960) ist ÖVP-Politikerin, ehemalige Bürgermeisterin von Stuhlfelden und Abgeordnete zum Salzburger Landtag.
Leben
Sonja Ottenbacher ist diplomierte psychiatrische Krankenschwester, Supervisorin und Kommunikationstrainerin. Von 1978 bis 1993 war sie in der Salzburger Christian-Doppler-Klinik beschäftigt. Sie führt eine Praxis für Psychotherapie in Mittersill.
Bei den Bürgermeisterwahlen 2004 wurde sie am 7. März 2004 erstmals zur Bürgermeisterin gewählt. Sie ist damit eine von nur drei Bürgermeisterinnen im Bundesland Salzburg. Als Vizebürgermeisterin hatte sie sich nach dem Rückzug des scheidenden Bürgermeisters Hans Steiner gegen dessen Willen ÖVP-intern als Kandidatin durchgesetzt. Steiner hätte lieber seinen Schwiegersohn als Nachfolger gesehen. Ottenbacher gewann die Bürgermeisterwahl deutlich mit 81 % gegen ihren SPÖ-Herausforderer.
In der ÖVP übernahm Ottenbacher im September 2004 auch das Amt der Bezirksleiterin der ÖVP-Frauen Pinzgau; im November oder Dezember 2005 wurde sie mit 100% der 195 Delegiertenstimmen zur Pinzgauer Bezirksobfrau der ÖVP gewählt.
Das Bürgermeisteramt verteidigte sie im Jahr mit einer Zustimmung von 78 %.
Bei der Landtagswahl 2009 kandidierte sie an 6. Stelle der ÖVP-Landesliste für den Salzburger Landtag. Im Landtag war sie Bereichssprecherin für die Themen Familien, Kinderbetreuung und Nationalpark. Für die Landtagswahl 2013 kandidierte sie nicht mehr.
Ottenbacher ist seit 1999 zudem Mitglied des Bezirks–Sozialhilfebeirates Zell am See sowie Vorstandsmitglied und zudem Beiratsmitglied der Nationalparkzentrum-Errichtungs- und Verwaltungsges.mbH.
Am 8. März 2005 erhielt sie gemeinsam mit ihren Bürgermeisterkolleginnen Bettina Dürnberger (Lofer) und Helga Hammerschmied (Leogang) den Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis, der in diesem Jahr an Pionierinnen der Arbeitswelt ging. In ihrer Dankesrede meinte sie: "Politik für Frauen zu machen und nicht gegen Männer, ist mir wichtig. Gute Politik braucht Frauen und Männer. Diesen Preis sehe ich auch als einen Appell: Frauen sollen sich trauen, in die Politik zu gehen."
Bei der Bürgermeisterwahl 2024 trat Ottenbacher nicht mehr an.
Ehrung
Am 16. Mai 2024 wurde Sonja Ottenbacher von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer junior bei einem Festakt in der Residenz in der Stadt Salzburg mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Salzburg für ihre 20-jährige Tätigkeit als Bürgermeisterin ausgezeichnet.[1]
Bilder
- Sonja Ottenbacher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- "Salzburger Nachrichten"
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Sonja Ottenbacher"
- Salzburger Landtag/ÖVP (vor 2013)
Einzelnachweis
| Vorgänger |
Bürgermeisterin von Stuhlfelden 2004–2024 |
Nachfolger |