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Die Hauptfront des Schlosses mit dem davor einst prachtvollen [[barock]]en Schlossgarten<ref>[http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/flora/diesel05.jpg Universitätsbibliothek Salzburg - Abteilung für Sondersammlungen, Matthias Diesel, 1717, Schloss Kuenburg]</ref> ist nach nach Osten zur [[Salzach]] hin ausgerichtet. Vom barocken Schlossgarten sind vor allem zwei geometrische Gartenweiher, die zentrale [[Gartenbrunnen Frohnburg|Brunnenschale]] (um 1954 wohl von Besatzungssoldaten eingegraben, im Jahr 2000 ausgegraben und wiederhergestellt) erhalten. Bemerkenswert ist auch der [[Delphinbrunnen Frohnburg|Wandbrunnen]] mit der Darstellung eines Delphins, ein Mädchen umschlingend. | Die Hauptfront des Schlosses mit dem davor einst prachtvollen [[barock]]en Schlossgarten<ref>[http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/flora/diesel05.jpg [[Universitätsbibliothek Salzburg]] - Abteilung für Sondersammlungen, [[Matthias Diesel]], 1717, Schloss Kuenburg]</ref> ist nach nach Osten zur [[Salzach]] hin ausgerichtet. Vom barocken Schlossgarten sind vor allem zwei geometrische Gartenweiher, die zentrale [[Gartenbrunnen Frohnburg|Brunnenschale]] (um 1954 wohl von Besatzungssoldaten eingegraben, im Jahr 2000 ausgegraben und wiederhergestellt) erhalten. Bemerkenswert ist auch der [[Delphinbrunnen Frohnburg|Wandbrunnen]] mit der Darstellung eines Delphins, ein Mädchen umschlingend. | ||
Die einst landschaftsprägende baumbestandene Schlossachse in die Grafenau (heute [[Herrenau]] und [[Josefiau]] genannt), ist teilweise erkennbar, und heute als asymmetrische Zuckerahornallee ausgeführt. Die einstige Brücke in der Schlossachse über den den heute verlandeten [[Eschenbach]] ist nur mehr ansatzweise zu erkennen und von einem Parkplatz stark beeinträchtigt. Es handelt sich um die einzige erhaltene barocke Brücke Salzburgs (!). | Die einst landschaftsprägende baumbestandene Schlossachse in die Grafenau (heute [[Herrenau]] und [[Josefiau]] genannt), ist teilweise erkennbar, und heute als asymmetrische Zuckerahornallee ausgeführt. Die einstige Brücke in der Schlossachse über den den heute verlandeten [[Eschenbach]] ist nur mehr ansatzweise zu erkennen und von einem Parkplatz stark beeinträchtigt. Es handelt sich um die einzige erhaltene barocke Brücke Salzburgs (!). | ||
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Version vom 1. Oktober 2018, 18:54 Uhr

Schloss Frohnburg, auch Fronburg oder Schloss Kuenburg, ist ein historisches Gebäude im Süden der Stadt Salzburg. Es zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.
Einleitung
Schloss Frohnburg befindet sich als ein landschaftliches und kulturhistorisches Kleinod östlich der Hellbrunner Allee im Osten des Stadtteils Morzg. Es wurde zuletzt 2003 renoviert. Ein Erweiterungsbau im Norden des Gebäudes im gleichen Jahr war ist kulturhistorisch problematisch, da er die historische Einheit entfremdet.
Geschichte
Um 1620 als kleinerer Bau (bestehend aus dem Schlösschen, dem Lustgarten und der Meierei) erbaut, war es anfangs im Besitz des Freiherrn Kuenburg, dann des Freiherrn Froberg und zwischen 1670 und 1960 wieder ununterbrochen der Grafen von Kuenburg. In der Bausubstanz stammt das Schloss aus der Zeit 1670/80, als Johann Josef Graf von Kuenburg das Schloss neu gestaltete und erweiterte.
1960 erwarb die Republik Österreich das Schloss um die Räumlichkeiten für das Carl-Orff-Institut zu adaptieren. Später kam noch ein Studentenheim dazu. Bis heute beherbergt es Teile der Universität Mozarteum.
Die Wappenkartusche über dem Eingangsportal im Osten erinnert an die Zeit der Kuenburger. Das Schloss ist von einer hohen Mauer umgeben.
Schlossgarten und Schlosshof
Der Schlosshof befindet sich an der Westseite des Schlosses (Alleeseite). Das schmiedeeiserne Einfahrtstor an der Hellbrunner Allee, von Pförtner- und Gärtnerhäuschen auf beiden Seiten flankiert, stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Die Hauptfront des Schlosses mit dem davor einst prachtvollen barocken Schlossgarten[1] ist nach nach Osten zur Salzach hin ausgerichtet. Vom barocken Schlossgarten sind vor allem zwei geometrische Gartenweiher, die zentrale Brunnenschale (um 1954 wohl von Besatzungssoldaten eingegraben, im Jahr 2000 ausgegraben und wiederhergestellt) erhalten. Bemerkenswert ist auch der Wandbrunnen mit der Darstellung eines Delphins, ein Mädchen umschlingend.
Die einst landschaftsprägende baumbestandene Schlossachse in die Grafenau (heute Herrenau und Josefiau genannt), ist teilweise erkennbar, und heute als asymmetrische Zuckerahornallee ausgeführt. Die einstige Brücke in der Schlossachse über den den heute verlandeten Eschenbach ist nur mehr ansatzweise zu erkennen und von einem Parkplatz stark beeinträchtigt. Es handelt sich um die einzige erhaltene barocke Brücke Salzburgs (!).
Über eine Wiederbelebung des Eschenbaches wurde ebenso wie über eine Wiederanlage des Barockgartens mehrfach nachgedacht. Sie würden das Schlossensemble der Frohnburg entscheidend aufwerten.
Der Meierhof
- Hauptartikel: Frohnburghof
Der alte Hof der Frohnburg-Meierei, östlich des Schlossparks, ist vorbildlich erhalten und wird jüngst als Montessori-Kindergarten genutzt.
Die Frohnburg heute
Das Schloss beherbergt heute das Studentenheim der Universität Mozarteum sowie einen Konzertsaal und einen Sitzungssaal, die für Veranstaltungen angemietet werden können. Die Renovierung des Schlosses in den Jahren 2002 und 2003 ist dem Verein der Freunde der Universität Mozarteum Salzburg, insbesondere dessen Präsidenten, Dr. Martin Brenner, zu verdanken. Es sind so mehr als 50 Einzel- und Doppelzimmer für Studierende entstanden, die mit moderner Einrichtung sehr gute Wohn- und Studienmöglichkeiten bieten.
Bilder
Schloss Frohnburg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
Weblinks
- Lage auf SAGIS
Fußnoten
- ↑ Universitätsbibliothek Salzburg - Abteilung für Sondersammlungen, Matthias Diesel, 1717, Schloss Kuenburg