Postalm (Obersulzbachtal): Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
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Ursprünglich gehörte sie zum Gasthaus „zur Post“ in [[Neukirchen am Großvenediger]]. Daher kommt auch die  Namensgebung. [[1911]] wurde sie von den Großeltern der heutigen Besitzer, Familie Pichler, Franz  und Theresia Maier, erworben. Sie diente damals Bergsteigern als Stützpunkt zur Besteigung des  Gipfels des [[Großvenediger]]s. Die Eröffnung der [[Pinzgauer  Lokalbahn]] [[1898]] brachte für Bergsteiger bessere Erreichbarkeit des [[Oberpinzgau]]s. [[1928]] wurde die Postalm aufgrund der steigenden Nachfrage nach Quartier und Verköstigung komplett neu  errichtet. Nach und nach wurde den Ansprüchen gerecht modernisiert. [[1980]] wurde der Bau eines Wasserkraftwerks für die eigene Stromversorgung fertig gestellt. 2002 folgte die Errichtung einer vollbiologischen Kläranlage. 2007 Mai Start des Energieprojektes (siehe Energieversorgung).  
Die Gaststätte wurde vom [[Neukirchen am Großvenediger|Neukirchener]] [[Gasthaus zur Post|Postwirt]] [[Albert Schett]] errichtet.<ref>[[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Oberpinzgau von Krimml bis Kaprun. Eine Sammlung geschichtlicher, kunsthistorischer und heimatkundlicher Notizen für die Freunde der Heimat''. Selbstverlag, Hollersbach 1956.</ref> Daher kommt auch die  Namensgebung. [[1911]] wurde sie von den Großeltern der heutigen Besitzer, Familie Pichler, Franz  und Theresia Maier, erworben. Sie diente damals Bergsteigern als Stützpunkt zur Besteigung des  Gipfels des [[Großvenediger]]s. Die Eröffnung der [[Pinzgauer  Lokalbahn]] [[1898]] brachte für Bergsteiger bessere Erreichbarkeit des [[Oberpinzgau]]s. [[1928]] wurde die Postalm aufgrund der steigenden Nachfrage nach Quartier und Verköstigung komplett neu  errichtet. Nach und nach wurde den Ansprüchen gerecht modernisiert. [[1980]] wurde der Bau eines Wasserkraftwerks für die eigene Stromversorgung fertig gestellt. 2002 folgte die Errichtung einer vollbiologischen Kläranlage. 2007 Mai Start des Energieprojektes (siehe Energieversorgung).  


2010 Errichtung eines Gebäudes als Ausgangspunkt für den hauseigenen Energielehrpfad und Seminarbereiches.
2010 Errichtung eines Gebäudes als Ausgangspunkt für den hauseigenen Energielehrpfad und Seminarbereiches.

Version vom 23. August 2018, 19:31 Uhr

Die Postalm im Obersulzbachtal im Pinzgau ist eine ganzjährige bewirtschafte Alm.

Geografie

Sie befindet sich nördlich des Alpenhauptkamms in den Hohen Tauern der Zentralalpen in den Ostalpen auf 1.700 m ü. A.. Zu Fuß ab Parkplatz Hopfeldboden erreicht man die Alm in etwa zwei Stunden Fußmarsch.

Ausstattung

Die Postalm-Hütte verfügt über 15 Betten (Ein-, Zwei- und Dreibettzimmern) und 14 Bettenlagern (Zweier-, Vierer- und Sechserbettenlager) mit Damen-/Herrenwaschräumen und Heizung in allen Räumlichkeiten. Zwei Infrarot-Saunakabinen, Leseecke mit Hausbibliothek und ein Trockenraum mit Vakuum-Schuhtrockner stehen als Zuckerl im Hochgebirge bereit.

Energieversorgung

Die Postalm ist energieautark. Das Trinkwasser wird von einer nahen Quelle eingeleitet, das Abwasser in einer biologischen Kläranlage gereinigt. Turbinen vom Obersulzbach erzeugen den notwendigen Strom. Zur Senkung des Stromverbrauchs stehen in der Küche Induktionsherde und alle Lampen im Haus sind LED-Lampen. Eine 60 Quadratmeter große Solaranlage am Dach liefert Wärme. Bei "Ausfall der Sonne" steht ein Kessel für Stückholz zur Verfügung.

Zwei Allradfahrzeuge des Typs Pinzgauer wurden auf Biogasantrieb umgerüstet und werden als Tälertaxi eingesetzt.

Wirtsleute

Betrieben wird die Alm von Trudi und Ernst Pichler.

Geschichte

Die Gaststätte wurde vom Neukirchener Postwirt Albert Schett errichtet.[1] Daher kommt auch die Namensgebung. 1911 wurde sie von den Großeltern der heutigen Besitzer, Familie Pichler, Franz und Theresia Maier, erworben. Sie diente damals Bergsteigern als Stützpunkt zur Besteigung des Gipfels des Großvenedigers. Die Eröffnung der Pinzgauer Lokalbahn 1898 brachte für Bergsteiger bessere Erreichbarkeit des Oberpinzgaus. 1928 wurde die Postalm aufgrund der steigenden Nachfrage nach Quartier und Verköstigung komplett neu errichtet. Nach und nach wurde den Ansprüchen gerecht modernisiert. 1980 wurde der Bau eines Wasserkraftwerks für die eigene Stromversorgung fertig gestellt. 2002 folgte die Errichtung einer vollbiologischen Kläranlage. 2007 Mai Start des Energieprojektes (siehe Energieversorgung).

2010 Errichtung eines Gebäudes als Ausgangspunkt für den hauseigenen Energielehrpfad und Seminarbereiches.

Weblinks

Quellen

  1. Lahnsteiner, Josef: Oberpinzgau von Krimml bis Kaprun. Eine Sammlung geschichtlicher, kunsthistorischer und heimatkundlicher Notizen für die Freunde der Heimat. Selbstverlag, Hollersbach 1956.