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Version vom 19. September 2008, 13:55 Uhr
Der Mirabellgarten umgibt das Schloss Mirabell.
Geschichte
Die barocke Gartenanlage wurde von Johann Bernhard Fischer von Erlach angelegt und um 1730 von Anton Danreiter verändert. Auch die Marmorballustrade mit ihren Vasen wurde von Fischer von Erlach entworfen. Die auf den Ballustraden stehenden antiken Statuen sind 1689 geschaffen worden. Um das zentrale Springbrunnenbecken gruppieren sich vier Figurengruppen, "Raub der Proserpina", "Raub der Helena", "Aeneas und Anchises" sowie "Anthaeus". Die beiden borghesischen Fechterpaare am stadtseitigen Eingang sind historische Kopien.
Erst ab 1854 wird der Mirabellgarten von Kaiser Franz Joseph I. öffentlich zugänglich gemacht.
Der Pegasus
Der geflügelte Pferd Pegasus im gleichnamigen Brunnen war unsprünglich Teil der Kapitelschwemme, übersiedelte dann auf den Mirabellplatz zur Mirabellschwemme und kam 1913 an den heutigen Standort. Die paarweisen Löwen und die Einhörner stammen wohl aus dem Schlossgarten Klessheim.
Die Orangerie
Die Orangerie mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um 1725. Das kleine langgestreckte Heckentheater mit seinen von geschnitteten Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen 1704 und 1718 auf der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet.
Das Vogelhaus, auch Ausstellungspavillon
Die Wasserbastei
Die Wasserbastei ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels. Die Basis dieser erhaltenen Wehranlage ist nach 1860 stark eingeschüttet worden. Hier sind die bekannten Marmorzwerge (siehe Zwergerlgarten) aufgestellt.
Angrenzende Gebäude
- Schloss Mirabell
- Mozarteum
- Kast Villa
- Salzburger Marionettentheater (= ehemaliges Hotel Mirabell)
- Salzburger Landestheater
- Salzburg Congress
- Salzburger Kurmittelhaus
- Paracelsus Bad
- Hotel Sheraton Salzburg
Quelle
- Beitrag über die Neustadt von Salzburg