Brauereien (historisch): Unterschied zwischen den Versionen
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Jedoch existieren einige der genannten Bräus noch heute als Gaststätten oder Hotels, jedoch ohne eigene Brauerei. | Jedoch existieren einige der genannten Bräus noch heute als Gaststätten oder Hotels, jedoch ohne eigene Brauerei. | ||
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Version vom 14. August 2008, 11:41 Uhr
Der Artikel Brauereien (historisch) befasst sich mit nicht mehr bestehenden Brauereien in Stadt und Land Salzburg.
Bis zum ausgehenden Mittelalter war das Brauen mehr oder weniger nur einigen Priveligierten vorbehalten: Klöster, Spitäler oder Bruderschaften. Selten konnten Brauerein von vermögenden Privatpersonen betrieben werden. Diese Entwicklung setzte erst Mitte des 14. Jahrhunderts in Salzburg ein.
Wichtig für den Betrieb einer Brauerei waren die Möglichkeit eines kühlen Orts für den Keller, Feuersicherheit und leichte Lieferung der Roh- und Betriebsstoffe. Der erste Salzburger Braumeister "praxator Tagno" findet sich Mitte des 13. Jahrhunderts im Erzstift St. Peter.
Historische Bräus in der Stadt Salzburg
Ab Mitte des 14. Jahrhunderts werden in den Städten und Märkten Bräuhäuser genannt:
- Schlammbräu 1374, Dreifaltigkeitsgasse 3
- Gablerbräu 1408, Linzer Gasse 9
- Mödlhammerbräu 1414, Getreidegasse 26
- Höllbräu 1437, Judengasse 15
- Guglbräu 1472, Judengasse 3
- Kasererbräu 1501, Kaigasse 33
- Steinbräu 1528, Steingasse 4
- Sternbräu 1542, Getreidegasse 36
- Moserbräu 1569, Judengasse 1
- Stockhammerbräu 1569, Getreidegasse 35
- Pergerbräu 1637, Linzer Gasse 17
Das einzige noch existierende Bräu als Brauerei:
Jedoch existieren einige der genannten Bräus noch heute als Gaststätten oder Hotels, jedoch ohne eigene Brauerei.
Historische Bräus im Land Salzburg
Quelle
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1