Salzburger Filmkulturzentrum – DAS KINO: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 7. Februar 2018, 19:08 Uhr

DAS KINO
Voller Name Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO
Vorsitzender Michael Bilic
Adresse Giselakai 11
5020 Salzburg
Tel. (06 62) 87 31 00
Homepage *Offizieller Webauftritt "Salzburger Filmkulturzentrum – DAS KINO"
E-Mail office@daskino.at
Karte

DAS KINO ist das Filmkulturzentrum Salzburgs. Hauptanliegen der Betreiber ist es, dem Film als einflussreiches Medium des 20. Jahrhunderts eine eigene Präsentationsstätte zu geben.

Geschichte

Es war der frühere Engelwirt, der sich seit dem frühen 14. Jahrhundert hier befand. 1892 kauften die Pächterseheleute Johann und Anna Müller das Gasthaus und bauten es völlig um. Ab 1892 hieß es dann Gasthof "zum goldenen Engel". 1895 übernahm den Besitz nach dem Tod von Johann Müller seine Witwe, deren Erben den Gasthof 1917 an Hermine Kaiser verkauften. Sie ließ den Gasthofbetrieb auf und baute die Räumlichkeiten für Kinozwecke um.[1]

Am 1. April 1910 begann der Linzer Karl Friedrich Lifka im Kasererbräu in der Kaigasse Nr. 13 im Salzburger Kaiviertel ein ständiges elektrisches Theater, das Lifka Elektrisches Theater.[2]

Es bestand in Folge an verschiedenen Standorten, zuletzt seit 1927 am Giselakai. Daraus wurde 1978 das „Salzburger Filmkulturzentrum – DAS KINO“ nach dem Vorbild des ersten so genannten „Kommunalen Kinos“ gegründet, das 1971 von Hilmar Hoffmann in Frankfurt am Main, Deutschland, initiiert wurde und heute das „Deutsche Filmmuseum“ beherbergt.

Das Kino, Ansicht vom Giselakai
Das Kino, Aufführungsraum "Gewölbe" im Keller

Zielsetzung

Die Hauptarbeit des Filmkulturzentrums Salzburg liegt daher sowohl in der Präsentation neuer, interessanter (innovativer) und künstlerisch wertvoller Filme als auch von Filmen in Zusammenhängen (Retrospektiven/Filmreihen/Genres).

DAS KINO bietet ferner dem „Österreichischen Film“ eine spezielle Präsentations- und Förderungsplattform. Ausländische Filme traditionell unterrepräsentierter Länder werden in Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Das Filmkulturzentrum veranstaltet überdies Sonderprogramme wie Kinonächte, Multimediaveranstaltungen, Vorträge, Konzerte, Kabarett, Theater, Lesungen u. a. Zur Unterrichtsbegleitung werden eigene Schulfilmprogramme (Literaturverfilmungen, Didaktik, Dramaturgie des Films u. ä.) angeboten und ein spezielles Kinderfilm-Programm bereitgestellt.

Vereinsstruktur

Vereinsvorstand

  • Geschäftsführung: Dr. Michael Bilic
  • Presse/Organisation: Mag.a[3] Renate Wurm
  • Büro: Tina Kubek, Regina Neissl
  • Vorführer: Robert Wintersteller, Irmi Költringer, Walter Stadlbauer, Bernhard Braunstein, Alexandra Huber, Stephanie Pumberger, Herbert Holzhofer

DAS KINO ist Mitglied im Dachverband Salzburger Kulturstätten.

Bemerkenswertes

Das Lautsprechersystem in den Kinosälen von Das Kino ist seit Jahren mit einer Induktionsschleife ausgestattet und ermöglicht dadurch Hörbehinderten barrierefreien Kinogenuss.

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. August 1930, Seite 8, die Geschichte, von Josef Eder
  2. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 5. April 1910, Seite 3
  3. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.