Epinotia abbreviana: Unterschied zwischen den Versionen

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*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2016. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 16 August 2016].
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* [[Marion Kurz|Kurz, Marion A.]] & [[Michael Kurz|Kurz, M. E.]]: ''Naturkundliches Informationssystem'', 2000 2016, [http://www.nkis.info www.nkis.info] [online 16 August 2016].
 
*Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
 
*Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
 
*Razowski, J. 2001. Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen. Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 319 pp.
 
*Razowski, J. 2001. Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen. Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 319 pp.

Version vom 28. Januar 2017, 10:59 Uhr

Epinotia abbreviana (Pyralis abbreviana Fabricius, 1794) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie

E. abbreviana ist bisher nur von drei Fundorten aus Salzburg bekannt. Es sind dies Söllheim bei Hallwang (Zone I, Alpenvorland und Flyschzone, nach Embacher et al. 2011), der Rainberg in der Stadt Salzburg (Zone Ia) und die Barmsteine bei Hallein (Zone II), wobei dieser letzte Fund durch Mitterberger (1909) bereits mehr als 100 Jahre zurück liegt. Lediglich am Rainberg wurde die Art öfter und auch in neuester Zeit noch festgestellt. Sie scheint recht wärmeliebend zu sein und hat in Salzburg kaum noch geeignete Lebensräume, wofür auch die sehr geringe Höhenverbreitung von nur 440 bis 680 m spricht. Die Tiere fliegen hier in einer Generation im Jahr im Juli und August (Kurz & Kurz 2016).

Biologie und Gefährdung

Über die Biologie der Imagines und die Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg keine Daten vor. Die Raupen leben nach Razowski (2001) an Knospen und zwischen versponnenen Blättern von Feldahorn (Acer campestre), Ulmen (Ulmus sp.), angeblich aber auch Stellaria holostea (Große Sternmiere). Da aktuell nur mehr ein einziger Fundort der Art in Salzburg bekannt ist, muss E. abbreviana im Land als stark gefährdet eingestuft werden, auch wenn der Lebensraum selbst zur Zeit nicht bedroht ist.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg

Weitere Bilder

 Epinotia abbreviana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Kurz, Marion A. & Kurz, M. E.: Naturkundliches Informationssystem, 2000 – 2016, www.nkis.info [online 16 August 2016].
  • Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
  • Razowski, J. 2001. Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen. Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 319 pp.