Kranzlmarkt: Unterschied zwischen den Versionen

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Diese Gasse führte im Lauf der Jahrhunderte je nach Nutzung verschiedene Namen: Eiermarkt ([[1452]]-[[1585]]), Preinmarkt (Prein = Hirse), Hennen- oder Hühnermarkt ([[1770]]-[[1790]]), schließlich Vogel- und Kranzlmarkt.  
 
Diese Gasse führte im Lauf der Jahrhunderte je nach Nutzung verschiedene Namen: Eiermarkt ([[1452]]-[[1585]]), Preinmarkt (Prein = Hirse), Hennen- oder Hühnermarkt ([[1770]]-[[1790]]), schließlich Vogel- und Kranzlmarkt.  
  
[[1792]] schreibt [[Lorenz Hübner]]: ''Das [[Rathaus (Stadt Salzburg)|Rathhaus]] selbst hängt durch ein kleines Thor, mit hinter welchem ein schmaler Hof befindlich ist, mit den übrigen Hausern des Kränzelmarktes zusammen.'' <ref>Lorenz Hübner, aaO, Seite 23</ref> ''Rechts an der Facciate des Rathhauses führt eine kurze, mittelmäßig weite Straße diesen Nahmen, weil hier meistenstheils Blumenwerk, und Kränzchen verkaufet werden.'' <ref>Lorenz Hübner, aaO, Seite 141</ref>
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[[1792]] schreibt [[Lorenz Hübner]]: ''Das [[Rathaus (Stadt Salzburg)|Rathhaus]] selbst hängt durch ein kleines Thor, mit hinter welchem ein schmaler Hof befindlich ist, mit den übrigen Hausern des Kränzelmarktes zusammen.'' <ref>Lorenz Hübner, aaO, Seite 23</ref> ''Rechts an der Facciate des Rathhauses führt eine kurze, mittelmäßig weite Straße diesen Nahmen, weil hier meistenstheils Blumenwerk, und Kränzchen verkaufet werden.'' <ref>Lorenz Hübner, [https://books.google.at/books?id=m3IAAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q=Kr%C3%A4nzelmarkt&f=false aaO], Seite 141 </ref>
  
 
Damit ist belegt, dass der heutige Name ''Kranzlmarkt'' vom Verkauf von Blumenkränzen abgeleitet ist; vielleicht auch von kleinen Gewürzsträußerl der Gewürznelkenbinder, einen typischem Handwerksprodukt, das auch heute an einzelnen Ständen am [[Alter Markt|Alten Markt]] oder dem [[Grünmarkt]] zum Kauf angeboten wird. 
 
Damit ist belegt, dass der heutige Name ''Kranzlmarkt'' vom Verkauf von Blumenkränzen abgeleitet ist; vielleicht auch von kleinen Gewürzsträußerl der Gewürznelkenbinder, einen typischem Handwerksprodukt, das auch heute an einzelnen Ständen am [[Alter Markt|Alten Markt]] oder dem [[Grünmarkt]] zum Kauf angeboten wird. 

Version vom 7. Januar 2017, 21:47 Uhr

Datei:Kranzlmarkt.jpg
Kranzlmarkt, Blick nach Osten
Karte

Der Kranzlmarkt ist eine Gasse in der Salzburger Altstadt.

Lage

Der Kranzlmarkt verbindet den Rathausplatz, von wo die Getreidegasse nach Westen führt, mit dem Alten Markt und der Judengasse, die im Osten gelegen sind. Der Kranzlmarkt ist etwa 45 Meter lang.

In den Kranzlmarkt von Süden her mündet die Sigmund-Haffner-Gasse. Vom Kranzlmarkt nach Norden führt die Klampferergasse zum Rudolfskai und zur Salzach.

Name

Diese Gasse führte im Lauf der Jahrhunderte je nach Nutzung verschiedene Namen: Eiermarkt (1452-1585), Preinmarkt (Prein = Hirse), Hennen- oder Hühnermarkt (1770-1790), schließlich Vogel- und Kranzlmarkt.

1792 schreibt Lorenz Hübner: Das Rathhaus selbst hängt durch ein kleines Thor, mit hinter welchem ein schmaler Hof befindlich ist, mit den übrigen Hausern des Kränzelmarktes zusammen. [1] Rechts an der Facciate des Rathhauses führt eine kurze, mittelmäßig weite Straße diesen Nahmen, weil hier meistenstheils Blumenwerk, und Kränzchen verkaufet werden. [2]

Damit ist belegt, dass der heutige Name Kranzlmarkt vom Verkauf von Blumenkränzen abgeleitet ist; vielleicht auch von kleinen Gewürzsträußerl der Gewürznelkenbinder, einen typischem Handwerksprodukt, das auch heute an einzelnen Ständen am Alten Markt oder dem Grünmarkt zum Kauf angeboten wird. 

Geschichte

Das Haus Nr. 4 befand sich im 15. Jahrhundert im Besitz des Salzburger Bürgermeisters Matthäus Aigner.

Gebäude

1 Rathaus der Stadt Salzburg

Quelle


Fußnoten

  1. Lorenz Hübner, aaO, Seite 23
  2. Lorenz Hübner, aaO, Seite 141