Historische Skisprunganlagen: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 24. Januar 2015, 16:43 Uhr
Im Bundesland Salzburg existierten im 20. Jahrhundert mehrere historische Skisprunganlagen, die es in der Zwischenzeit nicht mehr gibt.
Allgemeines
Die unten aufgelisteten historischen Skisprunganlagen sind wohl nur ein Teil jener Schanzen, auf denen im Bundesland Salzburg einst das Skispringen geübt wurde und teils auch regionale, nationale und internationale Bewerbe ausgetragen wurden. Es waren größtenteils Naturschanzen. Sie wurden zwischenzeitlich abgetragen und sind aus dem Gedächtnis der meisten Menschen verschwunden. Auf ihnen wurde jedoch zumindest nationale Skisprunggeschichte geschrieben.
Die ehemaligen Skisprunganlagen
Mühlbach am Hochkönig
Drei Naturschanzen im Riedingtal bei Mühlbach am Hochkönig im Pongau, Nordisches Trainingszentrum Riedingtal: hier standen einst eine 50-m-Schanze, eine 70-m-Schanze und eine 90-m-Schanze. Hier hat Josef Buwi Bradl Bewerbe als Teilnehmer bestritten und er betätigte sich hier auch als Trainer.
Gaisberg
Zwei Naturschanzen am Gaisberg, die Gersbergschanze (Zistelalm) und die Mittereggschanze (Mitteregg).
Zell am See
Die Köhlergrabenschanze, eine Naturschanze im Köhlergraben im Bereich des Schmittentales in Zell am See im Pinzgau.
Gasteinertal
Hier befand sich die Tauernschanze.
Am Rackenroith, Wolfgangsee
Schanzenrekorde
1936 stellte Josef Bradl beim Eröffnungsspringen auf der Köhlergrabenschanze in Zell am See mit 81,5 m den Schanzenrekord auf.
Am 20. März 1949 gewann Paul Ausserleitner vor 10 000 Zuschauern das Zistelspringen am Gaisberg mit dem damaligen Schanzenrekord von 55 Metern.
Auf den Schanzen am Gaisberg sprang neben Buwi Bradl und Paul Ausserleitner unter anderen auch Hans Hauser.
Quellen
- Diverse Salzburgwiki-Artikel
- Joachim Glaser: Als man auf der Zistel vom Tourneefinale träumte, Sport am Montag, 24. März 2014, S.11