Tourismusschule Bramberg am Wildkogel: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 25. Oktober 2014, 16:48 Uhr

Die Tourismusschule Bramberg am Wildkogel ist eine der vier Tourismusschulen des Bundeslandes Salzburg, die im Herbst 2011 ihren Betrieb aufgenommen hatte.

Allgemeines

Nach jahrzehntelangen Bemühungen war es seit 14. Dezember 2010 fix. Der Pinzgau als tourismusstärkster Bezirk des Landes bekommt eine eigene Tourismusschule. Geführt wird sie, wie die Tourismusschulen in Kleßheim, Bad Hofgastein und Bischofshofen, von der Wirtschaftskammer Salzburg. Sie übernimmt die Wirtschaftsschule Bramberg am Wildkogel von der Erzdiözese und richtet diese neu aus.

Gleichzeitig erfolgte auch der Spatenstich für die Erweiterung der Schule. Um 4,2 Millionen Euro wurden neue Klassenräume, eine zweite Lehrküche, ein Betriebsrestaurant und eine Turnhalle gebaut. Die Kosten von vier Millionen Euro trugen Wirtschaftskammer, Bund, Land und die Oberpinzgauer Gemeinden. Der Start für die Tourismusschule in Bramberg am Wildkogel erfolgte im Herbst 2011.

Manfred Pammer, stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer, sagte, in einem ersten Schritt würden zwei Schulformen angeboten. Eine dreijährige Hotelfachschule sowie ein dreijähriger Aufbaulehrgang mit Tourismusschwerpunkt, der mit der Matura abgeschlossen wird. Ob es irgendwann eine fünfjährige Schule wie in Bad Hofgastein oder Kleßheim geben werde, wisse man noch nicht, sagte Pammer. "Wir müssen zunächst Erfahrungen sammeln." An die Errichtung eines Internats ist derzeit nicht gedacht. Die Schülerzahl soll vorerst wie bei den Wirtschaftsschulen bei rund 200 liegen. Die Lehrpläne sind schon ausgearbeitet. Die Lehrer der Wirtschaftsschulen bilden sich teilweise für den Neustart weiter. Für den Gastronomiebereich werden zusätzliche Lehrkräfte nach Bramberg am Wildkogel geholt.

Die Schule werde ein österreichweit einzigartiges Profil haben, sagte Leonhard Wörndl, Geschäftsführer der Tourismusschulen Salzburg. Neuartig seien nicht nur verpflichtende Winterpraktika in Betrieben der Region, sondern auch der Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Wörndl: "Hier geht es um Themen wie nachhaltiger Energieeinsatz, wo bekomme ich gesunde Lebensmittel her, wie gehe ich mit meinen Mitarbeitern um oder wie bekomme ich das Thema Müll in meinem Betrieb in den Griff. Die heutigen Gäste erwarten sich Nachhaltigkeit. Sie wollen wissen, wie der Wirt den Außenpool heizt oder wo die Lebensmittel am Buffet herkommen." Für die Nationalparkregion sei dieses Angebot maßgeschneidert und es sei eine zusätzliche Chance für die Absolventen, deren Jobchancen sehr gut seien.

Die Initiative für die Tourismusschule Bramberg am Wildkogel kam vom Regionalverband Oberpinzgau mit seinem Obmann, dem Mittersiller Bürgermeister Wolfgang Viertler, an der Spitze.

2012 wurde die Schule mit der klima:aktiv-Plakette in Silber im Bereich "Bauen und Sanieren von Dienstleistungsgebäuden" zertifiziert. Beim Bau kamen besonders klimafreundliche und emissionsarme Baustoffe.

Seit September 2013 ist Mag. Erich Czerny (derzeit Bürgermeister der Gemeinde Krimml) Schulleiter der Tourismusschulen Bramberg.

Im Schuljahr 2014/15 wurde das Bildungsangebot um eine fünfjährige Höhere Lehranstalt für Tourismus (HLT) erweitert. Weiters steht nun auch ein Internat zur Verfügung.

Kontakt

Pressebeauftragten Barbara Hofer-Schößer BEd.
Tourismusschulen Bramberg
Wennser Straße 50
5733 Bramberg am Wildkogel
E-Mail: bhofer@ts-Salzburg.at
Telefon: 0 65 66 - 72 21

Weblinks

Quellen