Bücherverbrennung der Nationalsozialisten in der Stadt Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
(äh wieso ist der 13.01. 2012 bald um, wenn wir doch heute gerade mal den 11.01 . 2011 haben ? - außerdem ist im originaltext in der präsensform die rede, somit hab ich korrekt zitiert.) |
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| − | Sie wurde vom SS-Mann, Lehrer und Schriftsteller [[Karl Springenschmid]], der auch als Redner auftrat, inszeniert. | + | Sie wurde vom SS-Mann, Lehrer und Schriftsteller [[Karl Springenschmid]], der auch als Redner auftrat, inszeniert. 1 200 Bücher wurden aus Leihbüchereien, Buchhandlungen und privaten Haushalten abgeliefert und verbrannt, darunter auch jene von [[Joseph August Lux]]. |
| − | Springenschmids Aktion richtete sich - anders als die in Deutschland - nicht nur gegen Bücher jüdischer Schriftsteller und Künstler, sondern vor allem gegen Schriften katholischer Autoren und Politiker des Ständestaates. | + | Springenschmids Aktion richtete sich - anders als die in Deutschland - nicht nur gegen Bücher jüdischer Schriftsteller und Künstler, sondern vor allem gegen Schriften katholischer Autoren und Politiker des Ständestaates. |
== Mahnmal == | == Mahnmal == | ||
Version vom 11. März 2013, 19:02 Uhr
Die Salzburger Bücherverbrennung fand am 30. April 1938, nach dem Anschluss an Nazi-Deutschland, am Residenzplatz in der Altstadt von Salzburg als die einzige Bücherverbrennung auf dem Gebiet des heutigen Österreich statt.
Allgemeines
Sie wurde vom SS-Mann, Lehrer und Schriftsteller Karl Springenschmid, der auch als Redner auftrat, inszeniert. 1 200 Bücher wurden aus Leihbüchereien, Buchhandlungen und privaten Haushalten abgeliefert und verbrannt, darunter auch jene von Joseph August Lux.
Springenschmids Aktion richtete sich - anders als die in Deutschland - nicht nur gegen Bücher jüdischer Schriftsteller und Künstler, sondern vor allem gegen Schriften katholischer Autoren und Politiker des Ständestaates.
Mahnmal
Am 13. Jänner 2012 wird beim Haupteingang des Unipark Nonntal, im ersten Untergeschoss im Innenhof der Fachbibliothek, ein Mahnmal feierlich enthüllt. Die Enthüllung findet unter dem Beisein von Rektor Heinrich Schmidinger, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und dem Künstler Zoltan Pap statt. Über das Werk spricht Werner Thuswaldner.
Weblinks
- Das Salzburger Autodafé
- Dort wo man Bücher verbrennt
- Artikel auf der Seite der Salzburger Altstadt im Facebook, vom 11. Jänner 2012