F. Pfanzelter GmbH: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''{{PAGENAME}}''' betrieb in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]], in der [[Judengasse]] 3, ein Vorhänge- und Tapezierergeschäft.
Die '''F. Pfanzelter GmbH''' betrieb in der [[Salzburger Altstadt]], im [[Pfanzelterhaus]] in der [[Judengasse]] 3, ein Vorhänge- und Tapezierergeschäft.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Am [[23. März]] [[2005]] war der letzte Verkaufstag beim  Vorhang- und Einrichtungsgeschäft Franz Pfanzelter in der Salzburger  Altstadt. Dann sperrte dieses Salzburger Traditionsunternehmen für immer zu. Der Grund für die Auflösung war der Tod der Besitzerin im Herbst 2004. Oberforstrat Rudolf Zwisda als Erbe war auch schon bereits in einem Alter, in dem er das Geschäft nicht mehr weiterführen konnte und wollte.
Gegründet wurde das Unternehmen [[1873]] von Franz Pfanzelter senior gegründet.


Gegründet wurde das Unternehmen von [[Franz Pflanzelter]] (* 1867, † 1929).
Das Unternehmen Pfanzelter galt bereits zu Zeiten Franz Pfanzelter senior als führendes Salzburger Einrichtungshaus und erhielt bedeutende Aufträge, darunter die Ausstattung des [[Hotel Österreichischer Hof|Österreichischen Hofes]] im Jahr [[1]]866 (heute Hotel Sacher) sowie des [[Café Tomaselli]] im Jahr [[1894]]. Pfanzelter selbst sorgte später mit modernen Inneneinrichtungen für Aufmerksamkeit, etwa im [[Café Bazar]] ([[1911]], nach eigenem Entwurf) oder im [[Hotel Pitter]], dessen "[[Pitterkeller|Salzburger Volkskeller]]" [[1912]] nach Plänen von Josef Hoffmann gestaltet wurde. Aus seinem Atelier stammen zudem zahlreiche weitere Entwürfe für Innenausstattungen in Salzburg, [[Bad Gastein]], [[Bad Reichenhall]] (wo das Unternehmen eine Filiale hatte) und [[Berchtesgaden]].


[[2011]] begann das [[Augustiner Bräu München]] in den ehemaligen Geschäftsräume des Unternehmens ein Bierlokal einzurichten.
[[1902]] übernahm sein Sohn [[Franz Pfanzelter]] den Betrieb.
 
Am [[23. März]] [[2005]]  war der letzte Verkaufstag beim  Vorhang- und Einrichtungsgeschäft Pflanzelter in der [[Salzburger Altstadt]]. Dann sperrte dieses Salzburger Traditionsunternehmen für immer zu. Der Grund für die Auflösung war der Tod der Besitzerin im Herbst [[2004]]. Oberforstrat [[Rudolf Kwisda]] als Erbe war auch schon bereits in einem Alter, in dem er das Geschäft nicht mehr weiterführen konnte und wollte.
 
[[2011]] wurde mit dem Umbau in den  [[Gasthaus zur Goldenen Kugel (Salzburg)|Gasthaus zur Goldenen Kugel]] des [[Augustiner Bräu München|Augustiner Bräus München]] in den ehemaligen Geschäftsräume begonnen.


== Quellen ==
== Quellen ==
* [http://salzburg.orf.at/stories/177256/ salzburg.orf.at]
* [http://salzburg.orf.at/stories/177256/ salzburg.orf.at]
* [[:Datei:Jugendstil in Salzburg.pdf|Jugendstil in Salzburg]
* [[:Datei:Jugendstil in Salzburg.pdf|Jugendstil in Salzburg]]
* {{Quelle SN|30. September 2013}}
* [[Salzburger Kulturlexikon]] [https://kulturlexikon.info/index.php?title=Franz_Pfanzelter online]


[[Kategorie:Unternehmen|Pflanzelter GmbH, F.]]
{{SORTIERUNG: Pflanzelter GmbH, F.}}
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)|Pflanzelter GmbH, F.]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Pflanzelter GmbH, F.]]
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Altstadt|Pflanzelter GmbH, F.]]
[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Unternehmen]]
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
[[Kategorie:Nicht mehr existierende Betriebe]]

Aktuelle Version vom 9. Februar 2026, 09:31 Uhr

Die F. Pfanzelter GmbH betrieb in der Salzburger Altstadt, im Pfanzelterhaus in der Judengasse 3, ein Vorhänge- und Tapezierergeschäft.

Geschichte

Gegründet wurde das Unternehmen 1873 von Franz Pfanzelter senior gegründet.

Das Unternehmen Pfanzelter galt bereits zu Zeiten Franz Pfanzelter senior als führendes Salzburger Einrichtungshaus und erhielt bedeutende Aufträge, darunter die Ausstattung des Österreichischen Hofes im Jahr 1866 (heute Hotel Sacher) sowie des Café Tomaselli im Jahr 1894. Pfanzelter selbst sorgte später mit modernen Inneneinrichtungen für Aufmerksamkeit, etwa im Café Bazar (1911, nach eigenem Entwurf) oder im Hotel Pitter, dessen "Salzburger Volkskeller" 1912 nach Plänen von Josef Hoffmann gestaltet wurde. Aus seinem Atelier stammen zudem zahlreiche weitere Entwürfe für Innenausstattungen in Salzburg, Bad Gastein, Bad Reichenhall (wo das Unternehmen eine Filiale hatte) und Berchtesgaden.

1902 übernahm sein Sohn Franz Pfanzelter den Betrieb.

Am 23. März 2005 war der letzte Verkaufstag beim Vorhang- und Einrichtungsgeschäft Pflanzelter in der Salzburger Altstadt. Dann sperrte dieses Salzburger Traditionsunternehmen für immer zu. Der Grund für die Auflösung war der Tod der Besitzerin im Herbst 2004. Oberforstrat Rudolf Kwisda als Erbe war auch schon bereits in einem Alter, in dem er das Geschäft nicht mehr weiterführen konnte und wollte.

2011 wurde mit dem Umbau in den Gasthaus zur Goldenen Kugel des Augustiner Bräus München in den ehemaligen Geschäftsräume begonnen.

Quellen