Wolfgang Nikolaus Pertl: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach dem Besuch des [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasiums]] in Salzburg studierte Pertl Rechtswissenschaft. Schon während seiner Studienzeit trat er mehrmals als Solist, ab [[1691]] als Bassist, bei den Jahresschlussveranstaltungen auf der Schulbühne im [[Theater der Benediktineruniversität]] auf. Darüber hinaus war er auch als Sänger und Gesangslehrer im [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] tätig. Nach Abschluss seines Studiums war er zunächst in Wien tätig, bevor er [[1706]] in Salzburg in die erzbischöflichen Dienste im [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|Rentmeisteramt]] eintrat. [[1716]] wurde er als [[Pflegegericht]]sverwalter an das [[Bezirksgericht St. Gilgen]] berufen.
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Nach dem Besuch des [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasiums]] in Salzburg studierte Pertl Rechtswissenschaft. Schon während seiner Studienzeit trat er mehrmals als Solist, ab [[1691]] als Bassist, bei den Jahresschlussveranstaltungen auf der Schulbühne im [[Theater der Benediktineruniversität]] auf. Darüber hinaus war er auch als Sänger und Gesangslehrer im [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] tätig. Nach Abschluss seines Studiums war er zunächst in Wien tätig, bevor er [[1706]] in Salzburg in die erzbischöflichen Dienste im [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|Rentmeisteramt]] eintrat.
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In der ersten Hälfte des [[18. Jahrhundert]]s  war er als [[Pfleger]] am Salzburger Hof in [[St. Andrä im Lavanttal]] tätig. [[1716]] wurde er als [[Pflegegericht]]sverwalter an das [[Bezirksgericht St. Gilgen]] berufen.
  
 
[[1712]] heiratete er die Witwe Rosa Rosina Puxbaum und zog [[1716]] mit ihr nach St. Gilgen. Dort kam auch ihre Tochter [[Anna Maria Walburga Pertl|Anna Maria Walburga]] zur Welt, die Mutter von Wolfgang Amadé Mozart.
 
[[1712]] heiratete er die Witwe Rosa Rosina Puxbaum und zog [[1716]] mit ihr nach St. Gilgen. Dort kam auch ihre Tochter [[Anna Maria Walburga Pertl|Anna Maria Walburga]] zur Welt, die Mutter von Wolfgang Amadé Mozart.
  
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* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=56032 8. Februar 2016]:  Von Gurker Machtspielen und Zwetschken mit Potenzial. Salzburgs verstreutes Kirchenerbe in Kärnten.
  
 
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[[Kategorie:Gestorben 1724]]

Aktuelle Version vom 29. November 2025, 14:52 Uhr

Wolfgang Nikolaus Pertl (* 6. Dezember 1667 in St. Gilgen; † 7. März 1724 ebenda) war Pflegskommissär und der Großvater von Wolfgang Amadé Mozart.

Leben

Nach dem Besuch des Akademischen Gymnasiums in Salzburg studierte Pertl Rechtswissenschaft. Schon während seiner Studienzeit trat er mehrmals als Solist, ab 1691 als Bassist, bei den Jahresschlussveranstaltungen auf der Schulbühne im Theater der Benediktineruniversität auf. Darüber hinaus war er auch als Sänger und Gesangslehrer im Benediktinerstift St. Peter tätig. Nach Abschluss seines Studiums war er zunächst in Wien tätig, bevor er 1706 in Salzburg in die erzbischöflichen Dienste im Rentmeisteramt eintrat.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war er als Pfleger am Salzburger Hof in St. Andrä im Lavanttal tätig. 1716 wurde er als Pflegegerichtsverwalter an das Bezirksgericht St. Gilgen berufen.

1712 heiratete er die Witwe Rosa Rosina Puxbaum und zog 1716 mit ihr nach St. Gilgen. Dort kam auch ihre Tochter Anna Maria Walburga zur Welt, die Mutter von Wolfgang Amadé Mozart.

Quellen