Alfred Eder: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit sechs Teilnahmen an Olympischen Spielen (1976, [[1980]], [[1984]], [[1988]], [[1992]], [[1994]]) ist Eder gemeinsam mit Eisschnellläuferin Emese Hunyady und Rodler Markus Prock österreichischer Rekordhalter. Bestes Ergebnis dabei war ein 4. Platz mit der Staffel in Calgary (CAN) 1988. Unmittelbar nach Ende seiner aktiven Karriere wurde Eder Trainer. Nach Tätigkeiten beim [[Salzburger Landes-Skiverband]] und im Nachwuchs wurde er [[2005]] zum Biathlon-Cheftrainer im Österreichischen Skiverband (ÖSV) ernannt. In seine Ära fielen große Erfolge von Aktiven wie Christoph Sumann oder Dominik Landertinger.   
  
In der Saison 2014/15 war Eder als Cheftrainer des Damenteams von Weißrussland tätig. Seine beste Athletin, Darja Domratschewa, gewann unter seiner Führung den Gesamtweltcup.   
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Alfred Eder ist der Vater von [[Simon Eder]], der ebenfalls erfolgreicher Biathlonsportler ist. Seine Nichte [[Sandra Flunger]] war zunächst ebenfalls aktive Biathletin und war als Trainerin die Initiatorin einer erfolgreichen österreichischen Frauen-Biathlontruppe mit Athletinnen wie Lisa Hauser oder [[Katharina Innerhofer]]. Gemeinsam mit Flunger war Alfred Eder 2017 und 2018 Trainer der ''Biathlonschmiede'', einer privaten Trainingsgruppe.  
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Bei der [[Leonidas Sportgala]] 2023/24 am [[4. April]] [[2024]] erhielt Eder den Preis für sein Lebenswerk. Ole Einar Björndalen und Darja Domratschewa gratulierten als Überraschungsgäste auf der Bühne. Lisa Hauser, Sandra Flunger und [[Julia Schwaiger]] sowie Gattin Helene und Tochter Daniela feierten mit ihm.
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* Salzburger Nachrichten
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* "[[Salzburger Nachrichten]]"
  
 
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Aktuelle Version vom 16. Oktober 2025, 10:12 Uhr

Alfred Eder in Ruhpolding 2017.
Alfred Eder 2024

Alfred Eder (* 28. Dezember 1953) ist ein Salzburger Biathlontrainer und ehemaliger Biathlonsportler.

Karriere

Der für den HSV Saalfelden startende Alfred Eder war viele Jahre lang Österreichs erfolgreichster Biathlonsportler. Seine aktive Karriere begann der Berufssoldat 1976 und beendete sie im Alter von 41 Jahren im Jahr 1995. 1983 holte er in Antholz (ITA) Österreichs erste Biathlonmedaille (Bronze im Sprint), 1986 folgte in Oslo eine weitere WM-Bronzemedaille.

Mit sechs Teilnahmen an Olympischen Spielen (1976, 1980, 1984, 1988, 1992, 1994) ist Eder gemeinsam mit Eisschnellläuferin Emese Hunyady und Rodler Markus Prock österreichischer Rekordhalter. Bestes Ergebnis dabei war ein 4. Platz mit der Staffel in Calgary (CAN) 1988. Unmittelbar nach Ende seiner aktiven Karriere wurde Eder Trainer. Nach Tätigkeiten beim Salzburger Landes-Skiverband und im Nachwuchs wurde er 2005 zum Biathlon-Cheftrainer im Österreichischen Skiverband (ÖSV) ernannt. In seine Ära fielen große Erfolge von Aktiven wie Christoph Sumann oder Dominik Landertinger.

In der Saison 2014/15 war Eder als Cheftrainer des Damenteams von Weißrussland tätig. Seine beste Athletin, Darja Domratschewa, gewann unter seiner Führung den Gesamtweltcup.

Alfred Eder ist der Vater von Simon Eder, der ebenfalls erfolgreicher Biathlonsportler ist. Seine Nichte Sandra Flunger war zunächst ebenfalls aktive Biathletin und war als Trainerin die Initiatorin einer erfolgreichen österreichischen Frauen-Biathlontruppe mit Athletinnen wie Lisa Hauser oder Katharina Innerhofer. Gemeinsam mit Flunger war Alfred Eder 2017 und 2018 Trainer der Biathlonschmiede, einer privaten Trainingsgruppe.

Der Dienstgrad Eders beim Bundesheer war Vizeleutnant. Er wurde zwei Mal (1988 und 1994) zum "Heeressportler des Jahres" gekürt.

Am 8. April 2010 wurde Alfred Eder als Salzburgs Trainer des Jahres 2009 ausgezeichnet.

Bei der Leonidas Sportgala 2023/24 am 4. April 2024 erhielt Eder den Preis für sein Lebenswerk. Ole Einar Björndalen und Darja Domratschewa gratulierten als Überraschungsgäste auf der Bühne. Lisa Hauser, Sandra Flunger und Julia Schwaiger sowie Gattin Helene und Tochter Daniela feierten mit ihm.

Quellen