Georg Lienbacher (Jurist): Unterschied zwischen den Versionen

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Univ.-[[Professor|Prof]]. Dr. '''Georg Lienbacher''' (* [[21. Februar]] [[1961]] in [[Hallein]]) stammt aus [[Kuchl]] und ist Jurist, Universitätsprofessor und ehemaliger Sektionsleiter im Bundeskanzleramt.
Univ.-[[Prof]]. Dr. '''Georg Lienbacher''' (* [[21. Februar]] [[1961]] in [[Hallein]]) stammt aus [[Kuchl]] und ist Jurist, Universitätsprofessor und ehemaliger Sektionsleiter im Bundeskanzleramt.


==Leben==
==Leben==
Georg Lienbacher absolvierte das humanistische [[Missions-Privatgymnasium St. Rupert]] in [[Bischofshofen]]-[[Kreuzberg]], studierte Rechtswissenschaft (1985 Promotion), Politikwissenschaft und Publizistik an der [[Universität Salzburg]] und schlug die Universitätslaufbahn ein.
Georg Lienbacher absolvierte das humanistische [[Missionsprivatgymnasium St. Rupert]] in [[Bischofshofen]]-[[Kreuzberg (Bischofshofen)|Kreuzberg]], studierte Rechtswissenschaft (1985 Promotion), Politikwissenschaft und Publizistik an der [[Universität Salzburg]] und schlug die Universitätslaufbahn ein.


Die Stationen seiner Universitätslaufbahn waren
Die Stationen seiner Universitätslaufbahn waren
* 1983 bis 2003 Studienassistent, Vertragsassistent und Universitätsassistent an der Universität Salzburg, unterbrochen durch:  
* 1983 bis 2003 Studienassistent, Vertragsassistent und Universitätsassistent an der Universität Salzburg, unterbrochen durch:  
* 1990/91 Tätigkeit im Bundeskanzleramt als Referent im Verfassungsdienst und als Sekretär des Bundesministers für Föderalismus und Verwaltungsreform;
* 1990/91 Tätigkeit im Bundeskanzleramt als Referent im Verfassungsdienst und als Sekretär des Bundesministers für Föderalismus und Verwaltungsreform;
* 2001 Habilitation in den Fächern Verfassungs- und Verwaltungsrecht einschließlich ihrer Bezüge zum Europarecht mit der Schrift „Kompetenzverteilung im Bundesstaat - Strukturprobleme dargestellt am Beispiel des Grundverkehrs“ und Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor an der Universität Salzburg;
* 2001 Habilitation in den Fächern Verfassungs- und Verwaltungsrecht einschließlich ihrer Bezüge zum Europarecht mit der Schrift "Kompetenzverteilung im Bundesstaat - Strukturprobleme dargestellt am Beispiel des Grundverkehrs" und Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor an der Universität Salzburg;
* 2003 Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien.
* 2003 Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien.


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* [http://www.wu.ac.at/ioer/team2/teamlien/cvlienb Biographie auf der WU-Website]
* [http://www.wu.ac.at/ioer/team2/teamlien/cvlienb Biographie auf der WU-Website]
* Biographie auf der BKA-Website (2009)  
* Biographie auf der BKA-Website (2009)  
* Salzburger Nachrichten
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Aktuelle Version vom 20. Mai 2025, 14:11 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Georg Lienbacher (* 21. Februar 1961 in Hallein) stammt aus Kuchl und ist Jurist, Universitätsprofessor und ehemaliger Sektionsleiter im Bundeskanzleramt.

Leben

Georg Lienbacher absolvierte das humanistische Missionsprivatgymnasium St. Rupert in Bischofshofen-Kreuzberg, studierte Rechtswissenschaft (1985 Promotion), Politikwissenschaft und Publizistik an der Universität Salzburg und schlug die Universitätslaufbahn ein.

Die Stationen seiner Universitätslaufbahn waren

  • 1983 bis 2003 Studienassistent, Vertragsassistent und Universitätsassistent an der Universität Salzburg, unterbrochen durch:
  • 1990/91 Tätigkeit im Bundeskanzleramt als Referent im Verfassungsdienst und als Sekretär des Bundesministers für Föderalismus und Verwaltungsreform;
  • 2001 Habilitation in den Fächern Verfassungs- und Verwaltungsrecht einschließlich ihrer Bezüge zum Europarecht mit der Schrift "Kompetenzverteilung im Bundesstaat - Strukturprobleme dargestellt am Beispiel des Grundverkehrs" und Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor an der Universität Salzburg;
  • 2003 Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Von 2005 bis 2010 war Univ.-Prof. Dr. Georg Lienbacher Leiter der Sektion Verfassungsdienst im Bundeskanzleramt.

Er bekleidet zahlreiche akademische und wissenschaftliche Funktionen und ist Verfasser zahlreicher öffentlich-rechtlicher Publikationen. Außerdem saß er bis 2011 im ORF-Stiftungsrat.

Am 1. Jänner 2011 wurde Lienbacher zum neuen Verfassungsrichter ernannt.

Quellen