Endothenia nigricostana: Unterschied zwischen den Versionen

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Bis vor wenigen Jahren lagen von ''E. nigricostana'' außer einem Fund aus der [[Weitwörther Au|Salzachau]] in [[Weitwörth]] (Zone I nach Embacher et al. 2011) aus dem Jahr 1973 nur einige mehr als 100 Jahre alte Funde durch [[Karl Philipp Mitterberger|Mitterberger]] ([[1909]]) aus den Zonen Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II ([[Nördliche Kalkalpen]]) vor. Seit [[2016]] konnten die beiden Hobby-Entomologen Guntram Hufler und Ernst Mosshammer die Art mehrfach im [[Saalfeldener Becken]] nachweisen. Damit sind weitere Nachweise für die Zone II ([[Nördliche Kalkalpen]]) aber auch für die Zone III ([[Schieferalpen]]) mehrfach erfolgt. Die Art dürfte entweder in Ausbreitung begriffen sein oder wurde in der Vergangenheit einfach nicht entdeckt.
Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung im Land ist zudem recht gering (380 - 760 [[m ü. A.]] nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] &amp; [[Marion Kurz|Kurz]] 2015). Auch liegen keine Angaben zum natürlichen Lebensraum der Art im Land vor, welcher von Razowski (2001) für Mitteleuropa mit Feuchtwiesen und Waldrandbereichen angegeben wird. Die Falter fliegen in Salzburg in einer Generation im Jahr von Mai bis August.
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Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung im Land ist zudem recht gering (380–760 [[m ü. A.]] nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] &amp; [[Marion Kurz|Kurz]] 2015). Auch liegen keine Angaben zum natürlichen Lebensraum der Art im Land vor, welcher von Razowski (2001) für Mitteleuropa mit Feuchtwiesen und Waldrandbereichen angegeben wird. Die Falter fliegen in Salzburg in einer Generation im Jahr von Mai bis August.
  
 
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*Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
 
*Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
 
*Razowski, Józef: ''Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen.'', Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe [https://species.wikimedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Razowski species.wikimedia.org] und [https://en.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Razowski Razowski, Józef]
 
*Razowski, Józef: ''Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen.'', Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe [https://species.wikimedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Razowski species.wikimedia.org] und [https://en.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Razowski Razowski, Józef]
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:58 Uhr

Endothenia nigricostana (Tortrix nigricostana Haworth, [1811]) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

Bis vor wenigen Jahren lagen von E. nigricostana außer einem Fund aus der Salzachau in Weitwörth (Zone I nach Embacher et al. 2011) aus dem Jahr 1973 nur einige mehr als 100 Jahre alte Funde durch Mitterberger (1909) aus den Zonen Ia (Stadt Salzburg) und II (Nördliche Kalkalpen) vor. Seit 2016 konnten die beiden Hobby-Entomologen Guntram Hufler und Ernst Mosshammer die Art mehrfach im Saalfeldener Becken nachweisen. Damit sind weitere Nachweise für die Zone II (Nördliche Kalkalpen) aber auch für die Zone III (Schieferalpen) mehrfach erfolgt. Die Art dürfte entweder in Ausbreitung begriffen sein oder wurde in der Vergangenheit einfach nicht entdeckt.

Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung im Land ist zudem recht gering (380–760 m ü. A. nach Kurz & Kurz 2015). Auch liegen keine Angaben zum natürlichen Lebensraum der Art im Land vor, welcher von Razowski (2001) für Mitteleuropa mit Feuchtwiesen und Waldrandbereichen angegeben wird. Die Falter fliegen in Salzburg in einer Generation im Jahr von Mai bis August.

Biologie und Gefährdung

Biologie und Entwicklungsstadien von E. nigricostana sind in Salzburg unbekannt. Die Raupen fressen nach Razowski (2001) an Stachys sylvatica (Wald-Ziest), Stachys palustris (Sumpf-Ziest), sowie Lamium-Arten (Taubnessel). Die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung der Art im Land ist wegen des Fehlens von Daten zu Lebensweise und Lebensraum nicht möglich.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Bilder

 Endothenia nigricostana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Kurz, M. A. & Kurz, M. E.: Naturkundliches Informationssystem, 2000–2015, www.nkis.info [online 28 Dezember 2015].
  • Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
  • Razowski, Józef: Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen., Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe species.wikimedia.org und Razowski, Józef
  • Aktualisierung 2020 von Benutzer:Pinzgauer5760 siehe Benutzer Diskussion:Pinzgauer5760

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