Felix Winkelhofer (Bezirksarzt): Unterschied zwischen den Versionen
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Im Jahr [[1795]] schließt Felix Winkelhofer das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium in Salzburg]] ab und belegt den 5. Rang, was bedeutet, dass er mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Gemeinsam mit ihm - und am ersten Platz - schließt sein späterer Kollege [[Franz Ferchl]] ab.<ref>Claudia Niese, Hg., 400 Jahre akademisches Gymnasium Salzburg. Festschrift und Jahresbericht, Salzburg 2016, 541; Catalogus Studiosorum (...) 1795.</ref> | Im Jahr [[1795]] schließt Felix Winkelhofer das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium in Salzburg]] ab und belegt den 5. Rang, was bedeutet, dass er mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Gemeinsam mit ihm - und am ersten Platz - schließt sein späterer Kollege [[Franz Ferchl]] ab.<ref>Claudia Niese, Hg., 400 Jahre akademisches Gymnasium Salzburg. Festschrift und Jahresbericht, Salzburg 2016, 541; Catalogus Studiosorum (...) 1795.</ref> | ||
Am [[10. Februar]] [[1800]] trägt sich Felix Winkelhofer als ''Medicinae et chirugiae candidatus'' in die Matrikel der Universität Würzburg ein. Nach abgeschlossenem Studium wird ihm am [[15. November]] [[1804]] das Physikat Zell am See übertragen.<ref>SLA k. k. Hofkommission II 507 die Physikate</ref> | Am [[10. Februar]] [[1800]] trägt sich Felix Winkelhofer als ''Medicinae et chirugiae candidatus'' in die Matrikel der Universität Würzburg ein. Nach abgeschlossenem Studium wird ihm am [[15. November]] [[1804]] das Physikat Zell am See übertragen.<ref>SLA k. k. Hofkommission II 507 die Physikate</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 19. März 2025, 13:34 Uhr
Dr. Felix Winkelhofer (* 1776 in Hallwang; † 2. Oktober 1808 in Zell am See[1]) war ein Bezirksarzt in Zell am See.
Leben
Im Jahr 1795 schließt Felix Winkelhofer das Gymnasium in Salzburg ab und belegt den 5. Rang, was bedeutet, dass er mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Gemeinsam mit ihm - und am ersten Platz - schließt sein späterer Kollege Franz Ferchl ab.[2]
Am 10. Februar 1800 trägt sich Felix Winkelhofer als Medicinae et chirugiae candidatus in die Matrikel der Universität Würzburg ein. Nach abgeschlossenem Studium wird ihm am 15. November 1804 das Physikat Zell am See übertragen.[3]
Am 14. Jänner 1806 endete das Kurfürstentum Salzburg und Dr. Winkelhofer verblieb als Landphysiker in Zell am See. Er suchte um Heiratserlaubnis an, was Schwierigkeiten aufwarf, ob nun das Pensionsnormale von Jänner 1805 zu gelten habe oder ein anderes noch zu erlassendes. "Die Person, welche er sich zu seiner künftigen Gattin auserwählt hat ist die Fräule Genovefa von Lürzer, 19 jährige Tochter des Herrn Kajetan Lürzer von Zehendthal Salzburger Landmanns und Hof Besitzer des Schlosses Dorfheim im k. auch k.k. Provisorischen Pfleg und Landgerichte Lichtenberg bey Saalfelden."
1808 wurde das durch den Tod des Dr. Winkelhofer erledigte Physikat wieder besetzt.[4]
Quellen
- ↑ Zell Am See - St. Hippolyt, 1780-1836 Sterbefälle, 228.
- ↑ Claudia Niese, Hg., 400 Jahre akademisches Gymnasium Salzburg. Festschrift und Jahresbericht, Salzburg 2016, 541; Catalogus Studiosorum (...) 1795.
- ↑ SLA k. k. Hofkommission II 507 die Physikate
- ↑ "Medicinisch-chirurgische Zeitung", 12. Dezember 1808, 359.