Bezirksgericht Thalgau (Gebäude): Unterschied zwischen den Versionen
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Datei:Bezirksgericht Thalgau. ehemaliger Gerichtspark.jpg|ehemaliger Gerichtspark des Bezirksgerichtes Thalgau, jetzt öffentlich zugänglich. Hier wurde eine NS Opfer-Gedächtnissäule errichtet. | Datei:Bezirksgericht Thalgau. ehemaliger Gerichtspark.jpg|ehemaliger Gerichtspark des Bezirksgerichtes Thalgau, jetzt öffentlich zugänglich. Hier wurde eine NS Opfer-Gedächtnissäule errichtet. | ||
Aktuelle Version vom 15. Januar 2025, 17:22 Uhr
Das Gebäude des Bezirksgerichts Thalgau zählt zu den denkmalgeschützten Objekten der Flachgauer Marktgemeinde Thalgau.
Geschichte
In den Jahren 1755 bis 1757 ließ Fürsterzbischof Schrattenbach das heute noch bestehende Gerichtsgebäude Thalgau auf freiem Feld neu errichten, um der Hochwassergefahr im Ort zu entgehen. Um 1830 entsteht die sogenannte Fronfeste', das ehemalige Gefangenenhaus, unmittelbar neben dem Gerichtsgebäude.
Das Gebäude ist zweigeschossig und weist eine einfache kubische Form mit einem Walmdach auf. An der Fassade des Gebäudes erinnert eine Gedenktafel Carl Ehrenbert Freiherr von Moll, errichtet 1984. Im ehemaligen Gerichtspark des Bezirksgerichtes befindet sich eine Gedenksäule für Opfer des Nationalsozialismus. Zum Bezirksgericht gehörte auch die Gerichtskapelle, die ebenfalls unter Denkmalschutz steht.
Das Gerichtsgebäude wurde im Jahr 2000 zuletzt renoviert.
Fronfeste
Das Gebäude der Fronfeste wurde im Jahr 1830 errichtet. Anlässlich einer kulturellen Veranstaltung am 21. und 22. Oktober 2023 in der hinter dem Gerichtsgebäude befindlichen Fronfeste wurde unter dem Motto "offene Gefängnistüre" der Bevölkerung Zugang in die bisher geschlossenen Bereiche des ehemaligen Gefängnisses ermöglicht. Es ist an eine dauerhafte kulturelle Widmung der Räumlichkeiten des Hauses gedacht. Im Parterre der Fronfeste befinden sich vier Gefängniszellen, welche aber seit einigen Jahrzehnten nicht mehr benützt wurden.
Bildergalerie
Bezirksgericht Thalgau, Bildcollage zum 250jährigen Jubiläum im Jahr 2007