Bezirksgericht Thalgau (Gebäude): Unterschied zwischen den Versionen

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In den Jahren [[1755]] bis [[1757]] ließ [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] das heute noch bestehende Gerichtsgebäude Thalgau auf freiem Feld neu errichten, um der [[Hochwasser]]gefahr im Ort zu entgehen. Um [[1830]] entsteht die sogenannte '''Fronfeste''', das ehemalige Gefangenenhaus, unmittelbar neben dem Gerichtsgebäude.
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In den Jahren [[1755]] bis [[1757]] ließ [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] das heute noch bestehende Gerichtsgebäude Thalgau auf freiem Feld neu errichten, um der [[Hochwasser]]gefahr im Ort zu entgehen. Um [[1830]] entsteht die sogenannte Fronfeste', das ehemalige Gefangenenhaus, unmittelbar neben dem Gerichtsgebäude.
  
 
Das Gebäude ist zweigeschossig und weist eine einfache kubische Form mit einem Walmdach auf. An der Fassade des Gebäudes erinnert eine Gedenktafel [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]], errichtet [[1984]]. Im ehemaligen Gerichtspark des Bezirksgerichtes befindet sich eine [[NS-Opfer Gedenkstätte in Thalgau|Gedenksäule]] für Opfer des [[Nationalsozialismus]]. Zum Bezirksgericht gehörte auch die [[Gerichtskapelle Thalgau|Gerichtskapelle]], die ebenfalls unter [[Denkmalschutz]] steht.
 
Das Gebäude ist zweigeschossig und weist eine einfache kubische Form mit einem Walmdach auf. An der Fassade des Gebäudes erinnert eine Gedenktafel [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]], errichtet [[1984]]. Im ehemaligen Gerichtspark des Bezirksgerichtes befindet sich eine [[NS-Opfer Gedenkstätte in Thalgau|Gedenksäule]] für Opfer des [[Nationalsozialismus]]. Zum Bezirksgericht gehörte auch die [[Gerichtskapelle Thalgau|Gerichtskapelle]], die ebenfalls unter [[Denkmalschutz]] steht.
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Das Gebäude der Fronfeste wurde im Jahr [[1830]] errichtet. Anlässlich einer kulturellen Veranstaltung am [[21. Oktober|21.]] und [[22. Oktober]] 2023 in der hinter dem Gerichtsgebäude befindlichen Fronfeste wurde unter dem Motto "offene Gefängnistüre" der Bevölkerung Zugang in die bisher geschlossenen Bereiche des ehemaligen Gefängnisses ermöglicht. Es ist an eine dauerhafte kulturelle Widmung der Räumlichkeiten des Hauses gedacht. Im Parterre der Fronfeste befinden sich vier Gefängniszellen, welche aber seit einigen Jahrzehnten nicht mehr benützt wurden.
Anläßlich einer kulturellen Veranstaltung am 21.-22.10.2023 in der hinter dem Gerichtsgebaude befindlichen '''Fronfeste''' wurde unter dem Motto "offene Gefängnistüre" der Bevölkerung Zugang in die bisher geschlossenen Bereiche des ehemaligen Gefängnisses ermöglicht. Es ist an eine dauerhafte kulturelle Widmung der Räumlichkeiten des Hauses gedacht. Im Parterre der Fronfeste befinden sich vier Gefängniszellen, welche aber seit einigen Jahrzehnten nicht mehr benützt wurden.
 
  
 
==Bildergalerie==
 
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Datei:Gefängniszelle in der Fronfeste ThalgauDSC 0229.JPG|Gefängniszelle in der Fronfeste Thalgau
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Version vom 24. Oktober 2023, 19:41 Uhr

Das Gebäude des Bezirksgerichts Thalgau, die Lage im Ort
Bezirksgericht Thalgau mit dem dahinter gelegenen Gebäude der Fronfeste, hier befanden sich Gefängniszellen

Das Gebäude des Bezirksgerichts Thalgau zählt zu den denkmalgeschützten Objekten der Flachgauer Marktgemeinde Thalgau.

Geschichte

In den Jahren 1755 bis 1757 ließ Fürsterzbischof Schrattenbach das heute noch bestehende Gerichtsgebäude Thalgau auf freiem Feld neu errichten, um der Hochwassergefahr im Ort zu entgehen. Um 1830 entsteht die sogenannte Fronfeste', das ehemalige Gefangenenhaus, unmittelbar neben dem Gerichtsgebäude.

Das Gebäude ist zweigeschossig und weist eine einfache kubische Form mit einem Walmdach auf. An der Fassade des Gebäudes erinnert eine Gedenktafel Carl Ehrenbert Freiherr von Moll, errichtet 1984. Im ehemaligen Gerichtspark des Bezirksgerichtes befindet sich eine Gedenksäule für Opfer des Nationalsozialismus. Zum Bezirksgericht gehörte auch die Gerichtskapelle, die ebenfalls unter Denkmalschutz steht.

Das Gerichtsgebäude wurde im Jahr 2000 zuletzt renoviert.

Fronfeste

Das Gebäude der Fronfeste wurde im Jahr 1830 errichtet. Anlässlich einer kulturellen Veranstaltung am 21. und 22. Oktober 2023 in der hinter dem Gerichtsgebäude befindlichen Fronfeste wurde unter dem Motto "offene Gefängnistüre" der Bevölkerung Zugang in die bisher geschlossenen Bereiche des ehemaligen Gefängnisses ermöglicht. Es ist an eine dauerhafte kulturelle Widmung der Räumlichkeiten des Hauses gedacht. Im Parterre der Fronfeste befinden sich vier Gefängniszellen, welche aber seit einigen Jahrzehnten nicht mehr benützt wurden.

Bildergalerie

Quelle