Kaiviertel: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Die Kaigasse setzt sich aus mehreren mittelalterlichen Gassen zusammen und wurde ab dem [[12. Jahrhundert]] allmählich bebaut. Der verwinkelte Straßenzug ergibt sich auch aus einer römischen Tempelanlage (den Göttern Asclepios, Hygieia und Kybele geweiht) die einst zwischen den heutigen Gassen Kaigasse und Krotachgasse stand und dessen Grundmauern [[1945]] - [[1955]] und [[1987]] ergraben wurden. | ||
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| − | In der Pfeifergasse findet sich das Wohnhaus des Komponisten und Organisten [[Paul Hofhaimer]]. Auch [[Paracelsus]] lebte | + | Am Ende der Kaigasse, in Richtung [[Nonntal]], liegen die [[Kajetanerkirche]] und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, sowie das [[Justizgebäude]]. |
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| + | In der Pfeifergasse, am ''Doktor-Wilfried-Haslauer-Platz'', findet sich das Wohnhaus des Komponisten und Organisten [[Paul Hofhaimer]]. Auch [[Paracelsus]] lebte in einem Haus an diesem Platz für einige Jahre. | ||
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| + | Der Papagenoplatz entstand durch schwere Bombentreffer [[1944]]. Heute steht dort ein hübscher Brunnen, den [[1960]] die Salzburger Bildhauerin [[Hilde Heger]] geschaffen hat. | ||
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| + | Im "[[Chiemseehof]]", ehemals Sitz der [[Bischöfe von Chiemsee]] ist heute der Sitz der [[Salzburger Landesregierung]]. | ||
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Version vom 2. Mai 2007, 11:56 Uhr
Kaigasse und Kaiviertel
Das Kaigassenviertel entwickelte sich entlang des einstigen Hauptstraßenzuges vom Domplatz über den Kajetanerplatz über das Erentrudistor (später Kajetanertor) nach Hallein und Berchtesgaden.
Kaigasse
Die Kaigasse setzt sich aus mehreren mittelalterlichen Gassen zusammen und wurde ab dem 12. Jahrhundert allmählich bebaut. Der verwinkelte Straßenzug ergibt sich auch aus einer römischen Tempelanlage (den Göttern Asclepios, Hygieia und Kybele geweiht) die einst zwischen den heutigen Gassen Kaigasse und Krotachgasse stand und dessen Grundmauern 1945 - 1955 und 1987 ergraben wurden.
Das älteste Kino von Salzburg, das Mozartkino ist in der Kaigasse zu finden. Das vorspringende Haus Nr. 4 ist aus der ehemaligen Salvatorkirche hervorgegangen, das Haus Nr. 20 (Ecke Herrengasse) aus der ehemaligen Nicolaikirche. Das Haus Nr. 12 ist die ehemalige Domdechantei, in dessen quadratischen Innenhof heute der Traklbrunnen steht, den Toni Schneider-Manzell 1957 geschaffen hat.
Am Ende der Kaigasse, in Richtung Nonntal, liegen die Kajetanerkirche und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, sowie das Justizgebäude.
Pfeifergasse
In der Pfeifergasse, am Doktor-Wilfried-Haslauer-Platz, findet sich das Wohnhaus des Komponisten und Organisten Paul Hofhaimer. Auch Paracelsus lebte in einem Haus an diesem Platz für einige Jahre.
Papagenoplatz
Der Papagenoplatz entstand durch schwere Bombentreffer 1944. Heute steht dort ein hübscher Brunnen, den 1960 die Salzburger Bildhauerin Hilde Heger geschaffen hat.
Chiemseehof
Im "Chiemseehof", ehemals Sitz der Bischöfe von Chiemsee ist heute der Sitz der Salzburger Landesregierung.
Quellen
- Beitrag Altstadt von Salzburg