Johann Baptist Rauchenbichler: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Johann Rauchenbichler | + | Johann Baptist war Sohn des Franz Josef Rauchenbichler (1807 geadelt:) von Rauchenbühl und der Theresia geb. Weiß. Ihm wurden im Jahr [[1795]] das Rauchenbichlersche Handelsgeschäft sowie das zweite und das vierte Stockwerk des Hauses am [[Platzl]] übergeben. |
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| + | Am [[18. Oktober]] [[1803]] ersteigerte er vom [[Domkapitel]] das ehemalige [[dompropst]]eiische [[Schloss Röcklbrunn]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]]-[[Schallmoos]]. | ||
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| + | Da er schlecht wirtschaftete, sah sich die Mutter im Jahr [[1807]] veranlasst, die Handlung und die Hausanteile unter fünfzigprozentiger Befriedigung der Gläubiger wieder an sich zu bringen. | ||
| − | + | Röcklbrunn wurde im Jahr [[1810]] wieder verkauft, die Handlung an Karl Schreiner (später Hamberger) abgegeben. Johann Baptist zog nach Graz und erwarb das Gut Tribein (heute Drvanja, Gemeinde Benedikt, [[Slowenien#Geschichte und historische Geografie|Untersteiermark]]) südlich von Radkersburg. Sein Grab ist in (St.) Benedikt. | |
| − | + | Johann Rauchenbichler war mit Elise Gneisl aus [[Tittmoning]] vermählt. | |
| − | == | + | == Quellen == |
| − | * | + | *[[Franz Martin|Martin, Franz]]: ''[[Hundert Salzburger Familien|Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte]]. 25. [[Rauchenbichler|Rauchenbichler von Rauchenbühl]]'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_76_0129-0134.pdf, S. 129-134 (130)] |
| + | * Einträge im [[Salzburgwiki]]: Artikel „[[Schloss Röcklbrunn]]“ sowie „[[Rauchenbichler]]“ | ||
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Version vom 26. November 2022, 10:18 Uhr
Johann Baptist Rauchenbichler von Rauchenbühl (* 27. April 1765 in der Stadt Salzburg; † 1829) war ein Kaufmann aus der Familie Rauchenbichler von Rauchenbühl.
Leben
Johann Baptist war Sohn des Franz Josef Rauchenbichler (1807 geadelt:) von Rauchenbühl und der Theresia geb. Weiß. Ihm wurden im Jahr 1795 das Rauchenbichlersche Handelsgeschäft sowie das zweite und das vierte Stockwerk des Hauses am Platzl übergeben.
Am 18. Oktober 1803 ersteigerte er vom Domkapitel das ehemalige dompropsteiische Schloss Röcklbrunn in Salzburg-Schallmoos.
Da er schlecht wirtschaftete, sah sich die Mutter im Jahr 1807 veranlasst, die Handlung und die Hausanteile unter fünfzigprozentiger Befriedigung der Gläubiger wieder an sich zu bringen.
Röcklbrunn wurde im Jahr 1810 wieder verkauft, die Handlung an Karl Schreiner (später Hamberger) abgegeben. Johann Baptist zog nach Graz und erwarb das Gut Tribein (heute Drvanja, Gemeinde Benedikt, Untersteiermark) südlich von Radkersburg. Sein Grab ist in (St.) Benedikt.
Johann Rauchenbichler war mit Elise Gneisl aus Tittmoning vermählt.