Eduard Richter-Höhe: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf der Richterhöhe stehen 2 alte Wachtürme, die im Mittelalter gemeinsamm mit der dortigen Stadtmauer Teil der Befestigung der Stadt Salzburg war. Im 18. Jahrhundert wurden diese Türme als Pulverlager verwendet.
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Auf der Richterhöhe stehen zwei Wehrtürme, die set etwa 1380 gemeinsamm mit der dortigen Stadtmauer die Südöstliche Eckbefestigung der Stadt Salzburg darstellte. Im 18. Jahrhundert wurden diese Türme als Pulverlager verwendet.
 
   
 
   
 
Seit [[1965]] stand der Michaelsturm der [[Pfadfindergruppe Salzburg 9 - Richterhöhe|Pfadfindergruppe Salzburg 9]] als Heim zur Verfügung. Nach Anmietung des Josefsturms benutzt ihn nun die [[Salzburger Pfadfinder|Pfadfindergruppe Salzburg 11 Morzg]]. Dieser Wechsel war dank dem Landesverband der [[Salzburger Pfadfinder]] möglich, der die beiden Türme von der [[Stadt Salzburg]] gepachtet hat.
 
Seit [[1965]] stand der Michaelsturm der [[Pfadfindergruppe Salzburg 9 - Richterhöhe|Pfadfindergruppe Salzburg 9]] als Heim zur Verfügung. Nach Anmietung des Josefsturms benutzt ihn nun die [[Salzburger Pfadfinder|Pfadfindergruppe Salzburg 11 Morzg]]. Dieser Wechsel war dank dem Landesverband der [[Salzburger Pfadfinder]] möglich, der die beiden Türme von der [[Stadt Salzburg]] gepachtet hat.

Version vom 9. April 2011, 07:41 Uhr

Datei:Moenchsberg Richterhoehe.jpg
Die Richterhöhe, von Salzburg-Riedenburg aus gesehen
Denkmal Eduard Richter auf der Richterhöhe
Blick von der Richterhöhe südwärts
Richterhöhe, Ansicht aus dem Süden, links davon befindet sich der Rainberg

Die Richterhöhe ist eine heute als Aussichtsort genutzte alte Wehranlage ("Lodronscher Zwinger") am südlichen Rand des Mönchsberges mit Blickrichtung über Schloss Leopoldskron zum Untersberg. Die Wehranlage geht in wesentlichen Teilen auf das späte 13. Jahrhundert zurück, wurde aber unter Erzbischof Paqris Lodron wesentlich verstärkt.

Auf der Richterhöhe, genauer dem Oberen Zwinger stehen der Josefs- und Michaelsturm. Im Unteren Zwinger liegt der Bertholdsturm. Am Steilhang zum Oberen Zwinger wurde zuletzt wieder Wein angebaut.

Name

Die Richterhöhe ist heute nach Eduard Richter (* 1847, † 1905), einem Geografen, Historiker und Alpinisten, benannt.

Geschichte

Auf der Richterhöhe stehen zwei Wehrtürme, die set etwa 1380 gemeinsamm mit der dortigen Stadtmauer die Südöstliche Eckbefestigung der Stadt Salzburg darstellte. Im 18. Jahrhundert wurden diese Türme als Pulverlager verwendet.

Seit 1965 stand der Michaelsturm der Pfadfindergruppe Salzburg 9 als Heim zur Verfügung. Nach Anmietung des Josefsturms benutzt ihn nun die Pfadfindergruppe Salzburg 11 Morzg. Dieser Wechsel war dank dem Landesverband der Salzburger Pfadfinder möglich, der die beiden Türme von der Stadt Salzburg gepachtet hat.

Erwähnenswert

Peter Handke wohnte mit seiner Tochter Amina ab August 1979 für einige Jahre in einem Anbau des burgähnlichen, auf einem Felsen errichteten Hauses seines Freundes Hans Widrich nächst der der Richterhöhe, Mönchsberg 17.

Am steilen Südabhang des Mönchsberges und des Festungsberges gab es vor Jahrhunderten Weingärten. 2008 begann man wieder mit dem Weinbau, unterhalb der Richterhöhe. Der Anbau von Weinreben wurde von der Salzburger Pfadfindergilde - einer vom Landesverband der Salzburger Pfadfinder unabhängige Organisation für ältere Pfadfinder wieder ins Leben gerufen.

Quellen

Weblinks