Sonnenuhr (Zeugwartstöckl): Unterschied zwischen den Versionen
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* [[Walter Kirchschlager|Kirchschlager, Walter]]: ''Salzburger Stadttore, ein historischer Spaziergang entlang der Stadtmauern'', Edition Salis, Verlag der [[Salzburger Druckerei]], 1. Auflage, 1985, ISBN 3-85338-149-9 (Seite 30 u. 31) | * [[Walter Kirchschlager|Kirchschlager, Walter]]: ''Salzburger Stadttore, ein historischer Spaziergang entlang der Stadtmauern'', Edition Salis, Verlag der [[Salzburger Druckerei]], 1. Auflage, 1985, ISBN 3-85338-149-9 (Seite 30 u. 31) → [http://data.onb.ac.at/rec/AC00787794 Österreichische Nationalbibliothek / AC00787794] | ||
* Buch [[Salzburg in alten Fotografien]] | * Buch [[Salzburg in alten Fotografien]] | ||
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Aktuelle Version vom 7. April 2022, 12:12 Uhr
Die Sonnenuhr am Zeugwartstöckl befindet sich in der Salzburger Altstadt auf dem Haus Mozartplatz 7. Das Fresko wird von vier Fenstern mit Faschen aus Konglomerat umrahmt.
Allgemeines
Die Sonnenuhr wurde 1628 an der südwestlichen Wand des Zeugwartstöckls auf der Seite zum Mozartplatz hin angebracht. Das Zeugwartstöckl ist der noch bestehende Rest des Michaelstors. Schräg unter der Sonnenuhr befindet sich bis heute eine kleine Inschrifttafel mit Rollwerksrahmen, bezeichnet 1628, die an den Erbauer, Fürsterzbischof Paris Lodron erinnert.
1928 wurde die Sonnenuhr im Auftrag des Salzburger Stadtverschönerungsvereins durch den Historienmaler Scheel restauriert.
Beschreibung
Die Uhr zeigt die Ortszeit in Halbstundenintervallen als sichtbare Zeit-Markierungen an. Über der Maria findet sich im umlaufenden Band der Gebetsspruch:
Steh Uns bey in aller Noth - Hier in löben Und in tod (Steh uns bei in aller Not, hier im Leben und im Tod)
Quellen
- Kirchschlager, Walter: Salzburger Stadttore, ein historischer Spaziergang entlang der Stadtmauern, Edition Salis, Verlag der Salzburger Druckerei, 1. Auflage, 1985, ISBN 3-85338-149-9 (Seite 30 u. 31) → Österreichische Nationalbibliothek / AC00787794
- Buch Salzburg in alten Fotografien