Golling an der Salzach: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. April 2010, 21:03 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Hallein (HA) |
| Fläche: | 82,18 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47° 36' N, 13° 10' O |
| Höhe: | 476 m ü. A. |
| Einwohner: | 4.022 (31. Dez. 2005) |
| Postleitzahl(en): | 5440 |
| Vorwahl: | 0 62 44 |
| Gemeindekennziffer: | 50 204 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 1 Katastralgemeinde |
| Gemeindeamt: | 5440 Golling an der Salzach Markt 80 |
| Offizielle Website: | www.golling.salzburg.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Anton Kaufmann (ÖVP) |
| Gemeinderat (2009): | 21 Mitglieder:13 ÖVP, 5 SPÖ 3 FPÖ |
Golling an der Salzach ist eine Marktgemeinde im südlichen Tennengau.
Geografie
Geografische Lage
Die Marktgemeinde im Bezirk Hallein, etwa 30 km südlich der Landeshauptstadt Salzburg, liegt im Salzachtal, nahe der Mündung der Lammer in die Salzach. Südöstlich vom Gemeindegebiet zweigt das Lammertal ab, südwestlich geht es in das das Bluntautal.
Gemeindegebietsgliederung
Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Golling an der Salzach (1.195), Torren (944) und Obergäu (1.362). Diese stellen zugleich auch die Ortsteile der Gemeinde dar, wobei Golling selbst, wenn von Ortsteilen gesprochen wird, zumeist nur "Markt" genannt wird.
Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
Nachbargemeinden
Im Norden Kuchl, im Süden Werfen, im Südosten Scheffau.
Geschichte
Um 1170 erfolgt die Belehnung des Chuno von Werfen-Schnaitsee, ab 1209 von Gutrat, mit dem Landrichteramt im Kucheltal durch den Grafen von Plain. In diese Zeit fällt auch die erste Nennung von Torren. Die erste urkundliche Erwähnung von Golling selbst datiert aus dem Jahr 1241, als der Name gemeinsam mit "Luoch" für den Pass Lueg in einer Urkunde Erzbischof Eberhards II. von Regensberg genannt wird. Aus 1284 findet sich die erste Nennung Gollings als Markt ("forum"), das Markrecht erhält der Ort jedoch erst 1390.
Es war auch Sitz eines Pflegegerichts, wie im Atlas Salisburgensis vom Salzburger Kartografen Joseph Jakob Fürstaller angeführt.
1936 werden die bis dahin eigenständigen Ortsgemeinden Obergäu und Torren nach Golling eingemeindet.
Wappen
Das Wappen der Gemeinde ist: "In geteiltem Schild oben in Blau der nach rechts gewendete Kirchenpatron, Sankt Johann Evangelist in grünem Kleide mit rotem Mantel, aus der Teilungslinie wachsend, mit der linken Hand einen goldenen Kelch haltend, den die rechte segnet; unten in Rot auf grünem Boden ein nach rechts gewendeter schwarzer Rabe, der einen goldenen Ringe im Schnabel hält."
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Bauwerke
Parks
Naturdenkmäler
- Gollinger Wasserfall in Torren
- Salzachöfen am Pass Lueg
Sport
- monte mare, 2007 eröffnete Wellness-Therme
Vereine
- SC Golling (Sportclub)
Bildergalerie
- Golling 01.jpg
Golling vom Bluntautal aus über die Salzach gesehen, links die Burg Golling
- Golling 02.jpg
die Kirche
- Golling 03.jpg
Detail Burg Golling
- Golling 06.jpg
Straßhof (Hackergut)
- Golling 07.jpg
Pfarrhof
Ausblick nach Süden von der Wallfahrtskirche St. Nikolaus
Quellen
- Website der Gemeinde Golling
- Statistik Austria
- Brettenthaler, Josef: Salzburgs Synchronik, Verlag Alfred Winter, 2002, ISBN 3-85380-055-6