Niederalm Brücke: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Erg Quelle ~~~~)
(Erg Quelle ~~~~)
Zeile 11: Zeile 11:
 
[[1879]] wurde das Fischereirecht von der Niederalmer Brücke flussabwärts bis zur Mündung auf fünf Jahre verpachtet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18781114&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 14. November 1878, Seite 4</ref>  
 
[[1879]] wurde das Fischereirecht von der Niederalmer Brücke flussabwärts bis zur Mündung auf fünf Jahre verpachtet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18781114&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 14. November 1878, Seite 4</ref>  
  
[[1896]] zerstörte ein [[Hochwasser]] die Schleuse in [[Hangendenstein]], das Wehr in [[Markt Schellenberg]] und sank auch die Niederalmer Brücke.
+
[[1896]] zerstörte ein [[Hochwasser]] die Schleuse in [[Hangendenstein]], das Wehr in [[Markt Schellenberg]] und sank auch die Niederalmer Brücke. 7. bis 14. Oktober d.J. war die Niederalmer Brücke wegen Rekonstruktion für jeden gesperrt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18781114&query=%22Niederalmer%22+%22Br%c3%bccke%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 5. Oktober 1896, Seite 4</ref>
  
 
[[1912]] wurde wegen dringender Rekonstruktion der Niederalmbrücke der Verkehr über die Brücke in der Zeit vom [[2. Dezember|2.]] bis [[30. Dezember]] nur für leichtes Fuhrwerk bis zu 2&nbsp;000 Kilogramm Nutzlast gestattet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19121129&query=%22Br%c3%bccke%22+%22K%c3%b6nigsseeache%22+%22Leonhard%22&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 29. November 1912, Seite 7</ref>
 
[[1912]] wurde wegen dringender Rekonstruktion der Niederalmbrücke der Verkehr über die Brücke in der Zeit vom [[2. Dezember|2.]] bis [[30. Dezember]] nur für leichtes Fuhrwerk bis zu 2&nbsp;000 Kilogramm Nutzlast gestattet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19121129&query=%22Br%c3%bccke%22+%22K%c3%b6nigsseeache%22+%22Leonhard%22&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 29. November 1912, Seite 7</ref>

Version vom 16. April 2020, 17:26 Uhr

Die Niederalmer Brücke ist eine Straßenbrücke über die Königsseeache.

Geografie

Sie bildet den Übergang von der Gemeinde Anif, Ortsteil Niederalm, im Flachgau im Norden in die Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein, Ortschaft Taxach, im Süden. Die Gemeindegrenzen verlaufen in der Mitte der Brücke. Über sie führt die Salzachtal Straße (B 159). Sie befindet sich mit ihrem Scheitelpunkt auf 446,5 m ü. A. und damit rund sechs Meter über dem Wasserspiegel.

Geschichte

1871 wurde für die "Niederalmer Brücke" eine Mautverordnung erlassen.[1]

Auf der Tennengauer Seite steht das ehemalige Brückenmauthaus, heute jedoch umgebaut als Teil des Gasthofs Brückenwirt. Unmittelbar neben der Brücke wohnte in einem noch bestehenden Wohnblock der ehemalige Salzburger Landeshauptmann und späterer Bundeskanzler Dr. Josef Klaus. Auch in Untersbergsagen spielt diese Brücke eine Rolle.

1879 wurde das Fischereirecht von der Niederalmer Brücke flussabwärts bis zur Mündung auf fünf Jahre verpachtet.[2]

1896 zerstörte ein Hochwasser die Schleuse in Hangendenstein, das Wehr in Markt Schellenberg und sank auch die Niederalmer Brücke. 7. bis 14. Oktober d.J. war die Niederalmer Brücke wegen Rekonstruktion für jeden gesperrt.[3]

1912 wurde wegen dringender Rekonstruktion der Niederalmbrücke der Verkehr über die Brücke in der Zeit vom 2. bis 30. Dezember nur für leichtes Fuhrwerk bis zu 2 000 Kilogramm Nutzlast gestattet.[4]

1921 wurde die Brücke, Typ Eisenbahn-Bogenbrücke, dem Verkehr übergeben. Sie überspannte die Königseeache in einem einzigen Bogen mit 34 m Spannweite. Technisch war die Ausführung dadurch interessant, dass zum ersten Mal an Stelle von Stahlgelenken solche aus Eisenbeton mit eingelegten Bleiplatten verwendet wurden, die sich bei der Belastungsprobe glänzend bewährt haben. Das Projekt der Brücke wurde unter der Leitung des Hofrates Ing. Raimund Schneider, von Baurat Ing. Max Utschig ausgearbeitet, der auch die direkte Bauleitung seitens der Landesregierung besorgte. Ausgeführt wurde die Brücke von der Bauunternehmung Kastner & Gruber in Salzburg.[5]

Weblink

Quellen

Einzelnachweise

  1. ANNO, Salzburger Zeitung, 4. Juli 1871, Seite 5
  2. ANNO, Salzburger Volksblatt, 14. November 1878, Seite 4
  3. ANNO, Salzburger Volksblatt, 5. Oktober 1896, Seite 4
  4. ANNO, Salzburger Volksblatt, 29. November 1912, Seite 7
  5. ANNO, Der Bautechniker, 1921, Nr. 3, Seite 20