Marlies Raich: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 10: Zeile 10:
 
Marlies Schild ist mit dem österreichischen Skirennläufer Benjamin Raich liiert.
 
Marlies Schild ist mit dem österreichischen Skirennläufer Benjamin Raich liiert.
  
Ein schwerer Sturz bremste Marlies Schild vor dem Saisonauftakt 2008/2009. Am [[9. Oktober]] [[2008]] stürzte sie beim Riesentorlauftraining auf dem Rettenbachferner bei Sölden und erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein. Nach über einem Jahr Pause gab sie am [[14. November]] [[2009]] in Levi (FIN) ihr Renncomeback und belegte dabei Rang 6. Bereits in ihrem zweiten Rennen stand sie als Zweite wieder auf dem Podest und zwei Rennen später feierte sie in Lienz ihren 21. Weltcupsieg. Bei den [[Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver|Olympischen Winterspielen in Vancouver]] holte Schild die Silbermedaille.
+
Ein schwerer Sturz bremste Marlies Schild vor dem Saisonauftakt 2008/2009. Am [[9. Oktober]] [[2008]] stürzte sie beim Riesentorlauftraining auf dem Rettenbachferner bei Sölden und erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein. Nach über einem Jahr Pause gab sie am [[14. November]] [[2009]] in Levi (FIN) ihr Renncomeback und belegte dabei Rang 6. Bereits in ihrem zweiten Rennen stand sie als Zweite wieder auf dem Podest und zwei Rennen später feierte sie in Lienz ihren 21. Weltcupsieg. Bei den [[Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver|Olympischen Winterspielen in Vancouver]] holte Schild die Silbermedaille. Zum Saisonausklang gewann sie in Innerkrems ([[Kärnten]]) am [[15. März]] [[2010]] ihren insgesamt vierten österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse im Slalom.
  
 
Ihre Geschwister Josef, [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig.
 
Ihre Geschwister Josef, [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig.

Version vom 17. März 2010, 19:47 Uhr

Marlies Schild bei der "Galanacht des Sports 2006"

Marlies Schild (* 31. Mai 1981 in Admont, Steiermark; wohnhaft in Saalfelden) ist eine österreichische Skirennläuferin.

Leben

Mit zwei Jahren rutschte Marlies Schild das erste Mal auf zwei Bretteln den kleinen Hügel vor dem Elternhaus in Saalfelden hinunter. Schon damals konnte sie kaum genug davon bekommen und so entstand langsam der Wunsch, Skirennläuferin zu werden. Diese Ziel sollte mit den Jahren immer konkreter werden.

Bereits mit sechs Jahren fuhr sie ihre ersten Rennen, beim Kindercup gewann sie die ersten Pokale. Mit zehn Jahren wurde sie in den Salzburger Schülerkader aufgenommen. Zunächst wurde sie Schülerin der Hauptschule Zell am See, wo es auch heute noch den Zweig Ski alpin gibt. Später wechselte sie in das Skigymnasium in Stams. Sie startet nach wie vor für den Verein SC Dienten am Hochkönig.

Trotz einiger Verletzungen schaffte Marlies Schild im Jahr 1998 den Aufstieg in die ÖSV-Nachwuchsmannschaft. Über FIS-Rennen ging es in den Europacup und in der Saison 2001/2002 schließlich in den Weltcup. Nebenbei beendete sie im Jahr 2000 das Skigymnasium Stams mit bestandener Matura. Seitdem widmet sie sich ganz dem Skifahren.

Marlies Schild ist mit dem österreichischen Skirennläufer Benjamin Raich liiert.

Ein schwerer Sturz bremste Marlies Schild vor dem Saisonauftakt 2008/2009. Am 9. Oktober 2008 stürzte sie beim Riesentorlauftraining auf dem Rettenbachferner bei Sölden und erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein. Nach über einem Jahr Pause gab sie am 14. November 2009 in Levi (FIN) ihr Renncomeback und belegte dabei Rang 6. Bereits in ihrem zweiten Rennen stand sie als Zweite wieder auf dem Podest und zwei Rennen später feierte sie in Lienz ihren 21. Weltcupsieg. Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver holte Schild die Silbermedaille. Zum Saisonausklang gewann sie in Innerkrems (Kärnten) am 15. März 2010 ihren insgesamt vierten österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse im Slalom.

Ihre Geschwister Josef, Bernadette und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig.

Größte Erfolge

Marlies Schild
  • 2x Silbermedaillen bei Olympia (2006/Kombi 2010/Slalom)
  • 1x Bronzemedaille bei Olympia (2006/Slalom)
  • 1x Goldmedaille bei WM (2007/Team)
  • 2x Silbermedaille bei WM (2007 und 2003/Slalom)
  • 2x Bronzemedaillen bei WM (2007 und 2005/Kombi)
  • 2x Sieg im Slalomweltcup 2007 und 2008
  • Sieg im Kombiweltcup 2007
  • 2. im Gesamtweltcup 2007
  • 23 Weltcupsiege (Stand: März 2010)

Weltcup 2009/2010

  • 1. Platz SL Garmisch (D)
  • 1. Platz SL Lienz (AUT)
  • 1. Platz SL Flachau (AUT)
  • 2. Platz SL Aspen (USA)
  • 6. Platz SL Levi (FIN)

Weltcup 2007/2008

  • 1. Platz SL Reiteralm (AUT)
  • 1. Platz SL Panorama (CAN)
  • 1. Platz SL Spindlermühle (CZE)
  • 1. Platz SL Ofterschwang (GER)
  • 1. Platz SL Bormio (ITA)
  • 2. Platz SL Zagreb (CRO)
  • 2. Platz SK Whistler (CAN)
  • 2. Platz A Aspen (USA)
  • 3. Platz SL Maribor (SLO)
  • 4. Platz RTL Panorama
  • 9. Platz A St. Anton (AUT)

WM 2007 in Åre (SWE)

  • 1. Platz und Goldmedaille im Teambewerb
  • 2. Platz und Silbermedaille im Slalom
  • 3. Platz und Bronzemedaille in der Super-Kombination

Weltcup 2006/2007

  • 1. Platz SL Zwiesel (GER)
  • 1. Platz SL Sierra Nevada (E)
  • 1. Platz SL Kranjska Gora (SLO)
  • 1. Platz SL Zagreb (CRO)
  • 1. Platz SL Val d'Isère (FRA)
  • 1. Platz Super-Kombi Reiteralm (AUT)
  • 1. Platz SL Aspen (USA)
  • 1. Platz SL Levi (FIN)
  • 2. Platz A Lenzerheide
  • 3. Platz SG Lenzerheide (CH)
  • 3. Platz SK Tarvis (ITA)
  • 3. Platz SK Zauchensee (AUT)
  • 3. Platz SL Semmering (AUT)
  • 3. Platz RS Semmering
  • Slalomweltcup 2005/2006 2. Platz mit 550 Punkten
  • Gesamtweltcup 2005/2006 6. Platz mit 961 Punkten

OLYMPISCHE WINTERSPIELE TURIN 2006 (ITA)

  • 2. Platz Kombination (17./18. 02. 2006)
  • 3. Platz Slalom (22. 02. 2006)

Weltcup 2005/2006

  • 1. Platz SL Maribor (SLO)
  • 1. Platz SL Zagreb (CRO)
  • 1. Platz SL Lienz (AUT)
  • 2. Platz SL Åre (SWE)
  • 3. Platz Super-Kombi (NOR)
  • 3. Platz SL Ofterschwang (GER)
  • 3. Platz RTL Spindlermühle (CZE)
  • 3. Platz SL Spindlermühle
  • Slalomweltcup 2004/2005 2. Platz mit 376 Punkten
  • Gesamtweltcup 2004/2005 8. Platz mit 669 Punkten
  • 3. Platz bei der WM-Kombination in Bormio (ITA) 04. 02. 2005

Weltcup 2004/2005

  • 1. Platz Slalom in Santa Caterina (ITA)
  • 1. Platz Slalom Semmering (AUT)
  • 1. Platz Riesentorlauf Semmering
  • 2. Platz Super G Lenzerheide (CH)
  • 2. Platz Slalom Altenmarkt/Zauchensee (AUT)
  • 3. Platz Slalom Zagreb (CRO)
  • 4. Platz Riesentorlauf Aspen (USA)

Weltcup 2003/2004

  • 1. Platz Slalom Sestriere (ITA)
  • 2. Platz Slalom Maribor (SLO)
  • 2. Platz Slalom Megève (FRA)
  • 3. Platz Slalom Madonna di Campiglio (ITA)
  • 3. Platz Slalom Park City (USA)
  • 2003 Silbermedaillengewinnerin im Slalom bei der Weltmeisterschaft in St. Moritz
  • 2003 österreichische Slalom-Meisterin
  • 2002 österreichische Slalom-Meisterin

Auszeichnungen

Weblinks


Quellen