Eiszeitliche Konglomerate: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein '''Konglomerat''' (lat. ''conglomerare'' = zusammenballen)  ist ein Sedimentgestein (Ablagerungsgestein) aus gerundeten detritischen Komponenten, deren Korndurchmesser zwei Millimeter übersteigt (Kies oder Geröll), und einem feineren Bindemittel.  
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Ein '''Konglomerat''' (lat. ''conglomerare'' = zusammenballen)  ist ein Sedimentgestein (Ablagerungsgestein) aus gerundeten detritischen Komponenten, deren Korndurchmesser zwei Millimeter übersteigt (Kies oder Geröll), und einem feineren Bindemittel. Es wird auch ''Gosaukonglomerat'' genannt, da im [[oberösterreich]]ischen [[Gosau]] besonders schöne Funde gemacht wurden.  
  
 
== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==

Version vom 16. Dezember 2019, 20:14 Uhr

Begriffsklärungshinweis
Dieser Artikel hat denselben Inhalt wie der Artikel Gosaukonglomerat! Welcher Begriff vorrangig der gängig korrekte ist muss noch geklärt werden.
Konglomeratblock, entdeckt in Maria Plain
Schautafel über den Ramsauer Mühlstein
Die Pfarrkirche Wals wurde auf einem Konglomeratfelsen errichtet

Ein Konglomerat (lat. conglomerare = zusammenballen) ist ein Sedimentgestein (Ablagerungsgestein) aus gerundeten detritischen Komponenten, deren Korndurchmesser zwei Millimeter übersteigt (Kies oder Geröll), und einem feineren Bindemittel. Es wird auch Gosaukonglomerat genannt, da im oberösterreichischen Gosau besonders schöne Funde gemacht wurden.

Allgemeines

Die Komponenten können Bruchstücke unterschiedlicher Gesteine sein. Die im nördlichen Alpenvorland vorkommenden geologisch jungen Konglomerate werden als "Nagelfluh" (der Ausdruck stammt aus dem schweizerischen Volksmund) bezeichnet.

Wirtschaftliche Verwendung

Konglomerat (Nagelfluh) wurde und wird als Baustoff für Fundamentmauerwerk und Tür- und Fenstergesimse verwendet. In Platten geschnitten findet er auch bei Außenwandverkleidungen Anwendung.

Salzburger Konglomerat

Das Salzburger Konglomerat, das mit Masse durch Feinkorn- und Mittelkornlagen aufgebaut ist, besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken, zwischen denen sich Sandlagen befinden. Meist handelt es sich hierbei um groben Sand, feiner Sand bildet die Ausnahme. Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit leicht als Nischen in den natürlichen Felswänden zu erkennen.

Vorkommen

Bauten aus Konglomerat

Bauwerke in Konglomerat-Gestein

Bildergalerie

Bilder

 Eiszeitliche Konglomerate – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen