Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Sigmund Christoph Graf von Zeil und Trauchburg''' (* [[28. August]] [[1754]] in München; † [[7. November]] [[1814]] in [[Salzburg]]) war in Ermangelung eines [[Erzbischof]]es Apostolischer Administrator der [[Erzdiözese Salzburg]].
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'''Sigmund Christoph Graf von Zeil und Trauchburg''' (* [[28. August]] [[1754]] in München, [[Bayern]]; † [[7. November]] [[1814]] in [[Salzburg]]) war in Ermangelung eines [[Erzbischof]]es Apostolischer Administrator der [[Erzdiözese Salzburg]].
  
 
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Graf Zeil-Trauchburg studierte in Salzburg. Nach Abschluss ging er [[1768]] nach Köln (Deutschland), später weiter nach Konstanz (Deutschland), bevor er [[1776]] nach Salzburg zurückkehrte Domherr von Köln, Konstanz und Salzburg.
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Graf Zeil-Trauchburg studierte in Salzburg. Nach Abschluss ging er [[1768]] nach Köln (Deutschland), später weiter nach Konstanz (Deutschland), bevor er [[1776]] nach Salzburg zurückkehrte. Er war [[Domherr]] von Köln, Konstanz und Salzburg.
  
 
[[1781]] wurde er vom [[Domkapitel]] zum [[Salzburger Domdechanten|Domdechant]] gewählt.  
 
[[1781]] wurde er vom [[Domkapitel]] zum [[Salzburger Domdechanten|Domdechant]] gewählt.  
  
Am [[1. April]] [[1797]] wurde er zum Bischof von Chiemsee ernannt, seine Bischofsweihe folgte im Alter von 24 Jahren und wurde am [[7. April]] [[1797]] vom Salzburger Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] zum [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]] in [[Bayern]] geweiht – er war der letzte, der dieses Amt bekleidete.  
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Am [[1. April]] [[1797]] wurde er zum [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]] ernannt. Seine Bischofsweihe folgte im Alter von 24 Jahren und am [[7. April]] [[1797]] wurde er vom Salzburger Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] zum Bischof von Chiemsee geweiht. Er war der letzte, der dieses Amt bekleidete.  
  
 
[[1800]] bis [[1803]] war er Präsident der vom nach Wien geflohenen Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] hinterlassenen [[Kurf%C3%BCrstentum_Salzburg#Besitznahme_und_Organisation_der_Regierung_.281803.29|Statthalterei]], [[1809]][[1810|/10]] Präsident der von der französischen Besatzungsmacht eingesetzten [[General-Landesadministration]].
 
[[1800]] bis [[1803]] war er Präsident der vom nach Wien geflohenen Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] hinterlassenen [[Kurf%C3%BCrstentum_Salzburg#Besitznahme_und_Organisation_der_Regierung_.281803.29|Statthalterei]], [[1809]][[1810|/10]] Präsident der von der französischen Besatzungsmacht eingesetzten [[General-Landesadministration]].
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Der Kaiser ernannte ihn danach zum Koadjutor der Erzdiözese, was aber vom Papst nicht bestätigt wurde.
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Version vom 26. Dezember 2009, 11:30 Uhr

Sigmund Christoph Graf von Zeil und Trauchburg (* 28. August 1754 in München, Bayern; † 7. November 1814 in Salzburg) war in Ermangelung eines Erzbischofes Apostolischer Administrator der Erzdiözese Salzburg.

Leben

Graf Zeil-Trauchburg studierte in Salzburg. Nach Abschluss ging er 1768 nach Köln (Deutschland), später weiter nach Konstanz (Deutschland), bevor er 1776 nach Salzburg zurückkehrte. Er war Domherr von Köln, Konstanz und Salzburg.

1781 wurde er vom Domkapitel zum Domdechant gewählt.

Am 1. April 1797 wurde er zum Bischof von Chiemsee ernannt. Seine Bischofsweihe folgte im Alter von 24 Jahren und am 7. April 1797 wurde er vom Salzburger Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo zum Bischof von Chiemsee geweiht. Er war der letzte, der dieses Amt bekleidete.

1800 bis 1803 war er Präsident der vom nach Wien geflohenen Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo hinterlassenen Statthalterei, 1809/10 Präsident der von der französischen Besatzungsmacht eingesetzten General-Landesadministration.

Am 11. August 1808 resignierte er auf Druck der bayrischen Regierung, der das von Salzburg aus regierte Bistum ein Dorn im Auge war, als Bischof vom Chiemsee.

Der Kaiser ernannte ihn danach zum Koadjutor der Erzdiözese, was aber vom Papst nicht bestätigt wurde.

Nach dem Tode Colloredos 1812 wurde er am 20. Mai 1812 zum Apostolischen Administrator für Salzburg bestellt.

Zu seinen Besitzungen gehörte auch das Schloss Prielau in Zell am See im Pinzgau.

Quellen


Zeitfolge