Salzburger Landeskrankenkasse: Unterschied zwischen den Versionen
(erg ~~~~) |
(erg ~~~~) |
||
| Zeile 19: | Zeile 19: | ||
== Daten == | == Daten == | ||
* 15 044 Mitglieder, 1922<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19231005&query=%22Landeskrankenkasse%22&seite=3 ANNO], Salzburger Wacht, 5. Oktober 1923, Seite 3</ref> | * 15 044 Mitglieder, 1922<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19231005&query=%22Landeskrankenkasse%22&seite=3 ANNO], Salzburger Wacht, 5. Oktober 1923, Seite 3</ref> | ||
| + | * 16 869 Mitglieder, 1929 | ||
| + | * 13 832 Mitglieder, 1930 | ||
| + | * 12 995 Mitglieder, 1931<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19320701&query=%22Landeskrankenkasse%22&&seite=9 ANNO], Salzburger Chronik, 1. Juli 1932, Seite 9</ref> | ||
== Begriffsabgrenzung == | == Begriffsabgrenzung == | ||
Version vom 21. August 2019, 14:57 Uhr
|
Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte. |
Die Salzburger Landeskrankenkasse (LKK) war eine gesetzliche Versicherungsanstalt für das Bundesland Salzburg. Als Einheitskasse bot sie Leistungen der Kranken-, Alters- und Invaliditätsversicherung.
Allgemeines
Um 1900 gab es im Kronland Salzurg 41 Krankenkassen mit 16 966 Mitgliedern bei rund 200 000 Einwohnern.[1]
Geschichte
Die Landeskrankenkasse Salzburg wurde gebildet durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeindekrankenunterstützungskassen für Dienstboten und Tagelöhner im Herzogtum Salzburg, der Dienstbotenkasse für die Stadt Salzburg, der Dienstbotenkasse für Land und Markt St. Johann, der Allgemeine Arbeiter-Krankenkasse Salzburg, der Bezirkskrankenkasse für die Stadt Salzburg, der Bezirkskrankenkasse für St. Johann und Radstadt und der Landwirtschaftskrankenkasse Salzburg.[2][3]
Ihren Sitz hatte die Landeskrankenkasse Salzburg in der Hofstallgasse in der Hofstallkaserne.[4]
Ambulatorium
Das Ambulatorium der Salzburger Landeskrankenkasse befand sich im Eckgebäude Sterngässchen-Badergässchen.
Obmänner
- 1921, Postrat Hübl oder Albert Rihar
- 1926, Lothar Gerber, Obstlt.i.R
Daten
- 15 044 Mitglieder, 1922[5]
- 16 869 Mitglieder, 1929
- 13 832 Mitglieder, 1930
- 12 995 Mitglieder, 1931[6]
Begriffsabgrenzung
Neben der Landeskrankenkasse bestand in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts noch die Salzburger Handesgremialkrankenkasse und die Krankenkasse der Angestellten der Staatseisenbahngesellschaft.
Quelle
Einzelnachweise
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, 20. März 1899, Seite 5
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, 16. Oktober 1919, Seite 4
- ↑ ANNO, Salzburger Chronik, 17. Oktober 1919, Seite 3
- ↑ ANNO, Salzburger Wacht, 20. Oktober 1920, Seite 4
- ↑ ANNO, Salzburger Wacht, 5. Oktober 1923, Seite 3
- ↑ ANNO, Salzburger Chronik, 1. Juli 1932, Seite 9
