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Der '''Toskanatrakt''' ist die Bezeichnung für den nordöstlichen Teil der [[Alte Residenz|Residenz]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]]. | Der '''Toskanatrakt''' ist die Bezeichnung für den nordöstlichen Teil der [[Alte Residenz|Residenz]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]]. | ||
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Version vom 19. Juli 2009, 08:51 Uhr
Der Toskanatrakt ist die Bezeichnung für den nordöstlichen Teil der Residenz in der Altstadt von Salzburg.
Lage
Zwischen Altem Markt, Churfürststraße und Sigmund-Haffner-Gasse.
Herkunft der Bezeichnung
Als Ferdinand IV. nach der Einigung Italiens 1858 aus der Toskana fliehen musste, wies ihm Kaiser Franz Joseph I. in Salzburg einen Teil der Residenz als Wohnsitz zu. Er lebte dann abwechselnd hier und in einer Villa am Bodensee. Zu jener Zeit entstand dann der Ausdruck Toskanatrakt und nicht schon zur Zeit von Ferdinand III. (dieser wohnte in seiner Zeit als Kurfürst von 1803 bis 1805 im Schloss Mirabell[1]), wie manche fälschlicherweise annehmen möchten.
Nutzung
Später war die Bundespolizeidirektion Salzburg darin untergebracht. In den 1990er Jahren wurde dieser Teil für die Universität Salzburg (Rechtswissenschaftliche Fakultät) adaptiert.
Säle
Fußnoten und Quellen
- ↑ Quelle * Büchlein Salzburger Volkskultur, Mai 2004, Beitrag Vom Krummstab unter das Scepter eines weltlichen Fürsten von Mag. Dr. Sabine Veits-Falk, Seite 22ff