RB Leipzig
Voller Name RasenBallsport Leipzig e.V.
Spitzname(n) Die Bullen
Gegründet 19. Mai 2009
Stadion Red Bull Arena Leipzig
Plätze/Mitglieder 47 800
Präsident/Obmann Johann Plenge (Vorsitz)
Trainer Martin Demichelis
Adresse Neumarkt 29-33

D-04109 Leipzig

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Homepage {{{homepage}}}

RB Leipzig ist ein Fußballverein aus Leipzig, Sachsen, der aktuell in der 1. deutschen Bundesliga spielt.

Salzburgbezug

Hinter dem Verein, ebenso wie hinter den New York Red Bulls und ehemals dem FC Red Bull Salzburg, steht die Red Bull GmbH. Der Verein ging 2009 aus dem SSV Markranstädt hervor. Da die deutsche Liga einen Markennamen als Vereinsnamen verbietet, wurde der neue Verein "RasenBallsport Leipzig" genannt. Ende Juni 2012 wurde Ralf Rangnick als neuer Sportdirektor vorgestellt. Dasselbe Amt bekleidete er bis 2016 auch bei Red Bull Salzburg. Gleich zu Antrittsbeginn ersetzte er den bisherigen Trainer Peter Pacult durch Alexander Zorniger. Nach mehreren gescheiterten Versuchen stieg der Verein 2012/13 in die 3. Liga auf, der ersten professionelle Liga im DFB.

Bereits nach einer Saison gelang es den Leipzigern durch einen zweiten Platz in der Abschlusstabelle den Aufstieg in die zweite Bundesliga zu erreichen. In der Saison 2015/16 machten die Leipziger durch einen zweiten Platz den Durchmarsch in die 1. Bundesliga perfekt, wo sie die Premierensaison als Vizemeister beendeten. Seither war das Team in zehn Saisonen achtmal für einen internationalen Bewerb qualifiziert und holte sich mit dem DFB-Pokal 2022 und 2023.

In der Europaleague Gruppenphase 2018/19 bestritt Leipzig die ersten Bewerbsspiele gegen Red Bull Salzburg und unterlag sowohl im Heimspiel (2:3, Tore durch Munas Dabbur, Amadou Haidara und Fredrik Gulbrandsen) als auch im Auswärtsspiel (0:1, Tor: Fredrik Gulbrandsen). Bereits davor gab es im Jänner 2013 und im Sommer 2016 Testspiele der FC Liefering gegen RB Leipzig.[1]

Trivia

Linksverteidiger Andreas Ulmer spielte am 12. Juli 2016 in der zweiten Hälfte des Qualifikationsspiels zur UEFA Champions League gegen den FK Liepaja (1:0) mit einem Logo von Rasenballsport Leipzig auf der Brust. Die Beflockung auf der Rückseite des Trikots (Nummer und Name) war jedoch korrekt. Hintergrund: Beide Red-Bull-Clubs haben mit dem US-Sportartikelgiganten Nike denselben Ausrüster. Die Dressen sind gleich, und auch das Logo, das Salzburg international verwendet, ähnelt jenem des deutschen Bundesligisten frappant - zumal die UEFA im Gegensatz zur heimischen Bundesliga wie die deutsche Liga Sponsorennamen darin verbietet. Vor der Pause hatte Ulmer laut Fotos noch das richtigen Leiberl getragen. Wegen des Regens dürfte er dieses aber in der Pause getauscht haben.[2]

Wechseltheater

Besonders nach der Neuausrichtung der beiden Klubs im Zuge der Verpflichtung von Ralf Rangnick entwickelte sich ein reger Austausch von Spielern zwischen den beiden Vereinen, wobei die Richtung relativ schnell klar machte, dass Salzburg der Ausbildungsverein für Leipzig sein sollte. Insgesamt 20x wechselte bisher ein Spieler von Salzburg nach Leipzig, demgegenüber stehen nur fünf prominente Beispiele in die andere Richtung. Von Salzburg nach Leipzig gingen:

Aus Leipzig an die Salzach wechselten:

Weiterführend

Für Informationen zum Thema RB Leipzig, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Quellen

Einzelnachweise