Otto von Bismarck

Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen (* 1. April 1815 in Schönhausen an der Elbe; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Aumühle), ab 1865 Graf, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 Herzog zu Lauenburg, war ein deutscher Politiker, Staatsmann und prominenter Kurgast im Gasteinertal.
Fürst Bismarck und Salzburg
Auf seiner Hochzeitsreise 1847 besuchte Bismarck im Rahmen seines Salzburg-Aufenthalts auch den Aigner Park in Aigen bei Salzburg.[1]
Fürst Bismarck besuchte mehrmals Badgastein, so auch 1865.[2] In diesem Sommer wurde die Gasteiner Konvention am 14. August 1865 von Fürst Bismarck und dem österreichischen Diplomaten Gustav Graf von Blome im Grandhotel Straubinger in Badgastein zum Abschluss gebracht. Diese beendete einen schwelenden Konflikt, in dem sogar mit Krieg gedroht worden war.[3] Eine Gedenktafel erinnert an Bismarcks Aufenthalte in Badgastein.
Am 18. August 1871 gab der deutsche Kaiser in Gastein ein großes Diner, bei dem u. a. auch Fürst Bismarck anwesend war.[4] Bismarck war bereits am 17. August angekommen.[5] Am 6. September 1871 begleitete Otto von Bismarck den deutschen Kaiser Wilhelm I. bei seinem Treffen mit dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. in der Stadt Salzburg.
Im August 1886 war Fürst Bismarck ebenfalls in Bad Gastein. In diesem Sommer kam es erneut zu einem Treffen zwischen den Kaisern Franz Joseph I. und Wilhelm I.
In den Jahren 1877, 1878, 1879, 1883 und 1886 besuchte er fünfmal das Wildbad Gastein und wohnte jedes Mal im Hotel Mirabell. Am 17. September 1895 traf Otto von Bismarck erneut in Bad Gastein ein und stieg im Hotel Germania ab.
Quellen
- SALZBURGWIKI-Einträge
Einzelnachweise
- ↑ Quelle ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 6. August 1887, Seite 1
- ↑ ANNO, "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 11. August 1865, Seite 3
- ↑ ANNO, "Salzburger Zeitung", Ausgabe vom 12. August 1865, Seite 1 und ANNO, "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 29. September 1865, Seite 5
- ↑ ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 14. August 1871, Seite 2
- ↑ ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 19. August 1871, Seite 3