Julius Stürmer
Julius Anton Stürmer (* 13. September 1898 in der Stadt Salzburg; † 7. August 1979 ebenda)[1] war Prokurist und Stellvertretender Direktor der Firma Lagermax sowie Obmann des Rainerbundes der Stadt Salzburg.
Aus seinem Leben
Julius Stürmer rückte nach einer Lehre als Kaufmannsgehilfe 1916 zum Salzburger Hausregiment, dem k.u.k. Infanterieregiment "Erzherzog Rainer" Nr. 59, ein. Nach Rückkehr aus italienischer Kriegsgefangenschaft kam Stürmer wieder zu seiner Lehrfirma Wegscheider & Biebl (später jahrzehntelang Fa. Thalhammer), war von 1929 bis 1938 selbständiger Handelsvertreter und kam dann zur Firma Interkontinentale (Lagermax).
Im Zweiten Weltkrieg machte Stürmer die Feldzüge der deutschen Wehrmacht in Polen, Frankreich und Russland mit und kehrte nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft wieder zur Firma Lagermax zurück. Hier arbeitete er sich zum Prokuristen und Stellvertretenden Direktor empor. 1964 trat er in den Ruhestand.
Dem Rainerbund der Stadt Salzburg trat Julius Stürmer im Jahr 1924 bei, wurde 1960 Obmann-Stellvertreter und 1964 Obmann. Als solcher widmete er sich der Traditionspflege des k.u.k. Infanterieregiments "Erzherzog Rainer" Nr. 59 und pflegte auch enge Beziehungen mit dem Nachfolgeregiment Nr. 8 in Glasenbach. Sein besonderes Anliegen galt darüber hinaus der Pflege und Erhaltung der Soldatenfriedhöfe, vor allem des Soldatenfriedhofes in der trentinischen Gemeinde Folgaria, in dem rund 2500 österreichisch-ungarische Soldaten der Mai-Offensive 1916, unter ihnen rund 800 Rainersoldaten, bestattet sind.
Ehrungen
Im Februar 1976 erhielt Julius Stürmer aus den Händen von Landeshauptmann Hans Lechner das Silberne Verdienstzeichen des Landes Salzburg.
Quelle
- Salzburger Nachrichten, 27. Februar 1976, S. 6: Verleihungen
Einzelnachweise
- ↑ Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Bd. XV S. 499
| Vorgänger |
Obmann des Rainerbundes Salzburg 1964– 1979? |
Nachfolger |