Franz Lackenschweiger
Franz Lackenschweiger (* 2. April 1899)[1] war in der NS-Zeit Bürgermeister der Mitterpinzgauer Gemeinde Maishofen).
Aus seinem Leben
Franz Lackenschweiger (wie überhaupt der Name Lackenschweiger) wird in den Salzburger Zeitungen erstmals im Jahr 1934 erwähnt, und zwar als Verwalter in Maishofen und als (zusammen mit drei Schweizern) für die Dampfsägewerk Maishofen Gesellschaft m. b. H. Zeichnungsberechigter.[2], später als Teilhaber der Gesellschaft Dampfsägewerk Maishofen, Franz Lackenschweiger & Co.[3]
Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistisch beherrschte Deutsche Reich kam es allenthalben zur Einsetzung von dem Regime genehmen Bürgermeistern. Für Maishofen fiel die Wahl auf Franz Lackenschweiger als "parteitreuen Nationalsozialisten".[4] In einem vom Pinzgauer Landrat Bernhard Allerberger am 2. März 1939 abgegebenen Bericht zur Beurteilung der Eignung der als Bürgermeister eingesetzten Personen heißt es über Lackenschweiger: "Sägewerksverwalter, geb. 2.4.1899, sehr brauchbar, passt ausgezeichnet für Maishofen"[1]
Bürgermeister von Maishofen war Lackenschweiger von 1938 bis 1945. Von 1955 bis 1957 war er Obmann der Trachtenmusikkapelle Maishofen.[5]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Leo, Rudolf: Der Pinzgau unterm Hakenkreuz: Diktatur in der Provinz. Salzburg: Otto Müller, 2013.
- ↑ Salzburger Chronik, 11. August 1934, S. 8
- ↑ Salzburger Volksblatt, 13. Februar 1939, "Lackenschweiger"&ref=anno-search&seite=7 S. 7
- ↑ Kerstin Hochstaffl|Hochstaffl, Kerstin]]: Die wirtschaftliche und sozialpolitische Entwicklung Maishofens seit 1945 und Zukunftsperspektiven. Masterarbeit, Graz 2010. S. 6, bei Fußnote 17, unter Berufung auf Buchner, Johannes: Maishofen im Pinzgau. Goldegg 2007. S. 56.
- ↑ Artikel "Bürgermeister der Gemeinde Maishofen" und "Trachtenmusikkapelle Maishofen"
| Vorgänger Anton Jäger |
Obmann der Trachtenmusikkapelle Maishofen 1955–1957 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Bürgermeister von Maishofen 1938–1945 |
Nachfolger |