August Freiherr von Härdtl
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Hofrat Dr. med. August Freiherr von Härdtl (* 9. Mai 1822 in Prag, Böhmen; † 5. März 1901 in Wien[1])[2] war Badearzt in Wildbad Gastein und Ehrenbürger der Gemeinde.
Leben
Bad Gastein
1863 wurde Härdtl Universitätsdozent für Neuropathologie in Wien, dann Kurarzt in Bad Gastein. Er verfasste das erste offizielle Bäderbuch der Monarchie (1862) und gab 1876 eine Chronik von Bad Gastein heraus.
Privates
August Freiherr von Härdtl war Sohn von Dr. Thomas Freiherrn von Härdtl, Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs,[1] und Theresia geb. Kolleschowsky. Er heiratete am 17. November 1857[2] Wilhelmine Hofmann (* 9. Februar 1839 in Wien; † 20. Juni 1915 ebenda). Der Ehe entsprossen folgende Kinder:
- Guido Thomas August (* 23. Februar 1859 in Wien)
- Paula Theresia Candida (* 18. Juli 1862 in Gastein)
- Olga Theresia Eugenia (* 17. März 1864 in Wien)
- Irma Wilhelmine Helene (* 19. Dezember 1865 in Salzburg)
- Johann Candidus August Wilhelm (* 9. März 1871 in Salzburg)
Ehrung
Die Gemeinde Bad Gastein verlieh ihm 1880 die Ehrenbürgerschaft.[3]
Druckwerke
- Die Heilquellen und Kurorte des Oesterreichischen Kaiserstaates. Wien 1862.
- Gasteiner Chronik : Nach alten Handschriften aus dem XVI. und XVII. Jahrhundert, hrsg. von August Frh. v. Härdtl. Selbstverlag 1876.
- Gastein. Eine medicinisch-historisch-topographische Skizze. Salzburg (Heinrich Dieter) 1885.
Quellen
- kobi.ordensgemeinschaften.at
- Austria Forum, Artikel "Haerdtl, August Freiherr von"
- Geni-Datensatz "Freiherr August Haerdtl, Dr. med. (1822 - 1901)"
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Neue Freie Presse, 6. März 1901, S. 7
- ↑ 2,0 2,1 Sterbebuch der Pfarre (Wien-) Landstraße - St. Rochus, Bd. 30 Fol. 17
- ↑ ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 23. März 1880, Seite 2