Anton Riess
Anton Riess (* 20. Oktober 1899 in Oberalm; † 26. August 1974 in Hallein)[1] war ein Halleiner Fabrikant und Politiker der ÖVP, insbesondere Vizebürgermeister der Stadt Hallein.
Aus seinem Leben
Anton Riess war Sohn des Anton Rihs, Kunstmühle-Besitzers, und der Maria geb. Santner.[1]
Er war in den Jahren 1949 bis 1954 erster Vizebürgermeister von Hallein.[2]
Ihm galt der folgende Nachruf:
- In Hallein verstarb im Alter von 75 Jahren Kommerzialrat Anton Riess, eine der profiliertesten Persönlichkeiten der Stadt und darüber hinaus der Salzburger Wirtschaft. Seine beispielgebende Initiative und seine begeisternde Energie waren mit Voraussetzung, daß in Hallein bedeutende Werke geschaffen worden sind und Anerkennung gefunden haben. Als Vizebürgermeister von Hallein war er 1949 bis 1954 maßgeblich am Aufbau der Stadt beteiligt. Anton Riess war Mitbegründer der Vereinigung Österreichischer Industrieller, Landesgruppe Salzburg. […] Der Bau der Seilbahn auf den Dürrnberg in Hallein ist wesentlich seiner persönlichen Initiative zu danken. Außerdem baute Anton Riess den Verkehrsverein Hallein auf. Über zwanzig Jahre hindurch war er Vorstand der Halleiner Sparkasse und Förderer vieler Vereine seiner engeren Heimat.
Auch als Chef seiner Betriebe hatte Riess eine gute Nachrede: Man schilderte ihn als "einen stets verständnisvollen, für alle Belange seiner Betriebsangehörigen aufgeschlossenen Chef".[3]
Anton Riess war verheiratet und hatte drei – verheiratete – Töchter.[4]
Ehrungen
Für seine Verdienste um die Salzburger Wirtschaft wurde Anton Riess 1953 zum Kommerzialrat ernannt und 1965 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik ausgezeichnet.
Quelle
- Salzburger Nachrichten, 27. August 1974, S. 6: Todesfälle (Nachruf)
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Hallein, Bd. IX S. 34
- ↑ Salzburger Nachrichten, 27. August 1974, S. 14: Parte der Stadtgemeinde Hallein
- ↑ Salzburger Nachrichten, 28. August 1974, S. 12: Parte der Geschäftsführung und der Mitarbeiter des Aula-Werkes und Rista-Werkes Hallein
- ↑ Salzburger Nachrichten, 28. August 1974, S. 12: Parte der Familie