Sonja Ottenbacher

Sonja Ottenbacher (* 1960) ist ÖVP-Politikerin und Bürgermeisterin von Stuhlfelden.

Leben

Sonja Ottenbacher ist ausgebildete Krankenschwester, Supervisorin und Kommunikationstrainerin. Sie führt eine Praxis für Psychotherapie in Mittersill. Bei den Bürgermeisterwahlen 2004 wurde sie am 7. März 2004 als eine von drei Frauen erstmals zur Bürgermeisterin gewählt. Als Vizebürgermeisterin hatte sie sich nach dem Rückzug des scheidenden Bürgermeisters Hans Steiner gegen dessen Willen ÖVP-intern als Kandidatin durchgesetzt. Steiner hätte lieber seinen Schwiegersohn als Nachfolger gesehen. Ottenbacher gewann die Bürgermeisterwahl deutlich mit 81% gegen ihren SPÖ-Herausforderer.

Am 8. März 2005 erhielt sie gemeinsam mit ihren Bürgermeisterkolleginnen Bettina Dürnberger (Lofer) und Helga Hammerschmied (Leogang) den Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis, der in diesem Jahr an Pionierinnen der Arbeitswelt ging. In ihrer Dankesrede meinte sie: "Politik für Frauen zu machen und nicht gegen Männer, ist mir wichtig. Gute Politik braucht Frauen und Männer. Diesen Preis sehe ich auch als einen Appell: Frauen sollen sich trauen, in die Politik zu gehen."

Im Dezember 2005 wurde Ottenbacher mit 100% der 195 Deligiertenstimmen zur Pinzgauer Bezirksobfrau der ÖVP im gewählt.

Bei der Landtagswahl 2009 kandidierte sie an 6. Stelle der ÖVP-Landesliste für den Salzburger Landtag. Das Bürgermeisteramt verteidigte sie mit einer Zustimmung von 78%.

Quellen

  • Salzburger Nachrichten