Stiftsbäckerei St. Peter

Aus SALZBURGWIKI
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Stiftsbäckerei St. Peter, Zugang
Karte
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Stiftsbäckerei St. Peter, Verkaufsraum
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Müller oder Bäcker am Hausbrunnen
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Gedenktafel an die Renovierung 1924 des St. Peter-Arm, Almkanal
Datei:Wappen von Abt Wolfgang Walcher Stiftsbäckerei St. Peter.jpg
Wappen von Abt Wolfgang Walcher, Rückwand der Stiftsbäckerei St. Peter, Festungsgasse

Die Stiftsbäckerei St. Peter ist der älteste durchgehend betriebene Bäckereibetrieb Salzburgs und befindet sich im St.-Peter-Bezirk in der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Die Bäckerei der Benediktiner-Erzabtei St. Peter steht für etwa 700 Jahre Bäckerhandwerk im Zentrum der Salzburger Altstadt. Das erste Schriftzeugnis bezüglich der ältesten Bäckerei Salzburgs am Kapitelplatz stammt aus dem 12. Jahrhundert.[1] Vermutlich haben die Mönche von St. Peter schon seit der Klostergründung Brot gebacken. Der Betrieb des Mühlrades und die Vermahlung von Getreide sind aber erst mit 1160 gesichert. Und ist somit die älteste Bäckerei Salzburgs. [2]

Bis 1966 erhielt sie das Mehl aus der Pfistermühle St. Peter, die sich neben der Bäckerei befand. Seither wird sie von der Stifts- und Salzachmühle St. Peter beliefert. Seit 2010 vermahlt die Stiftsbäckerei das Roggenmehl vor Ort wieder selbst und nutzt dazu den Strom aus der eigenen Wasserkraft.

Sehenswert ist der alte Hausbrunnen.

Produkte

Charakteristisch für die Produkte der Stiftsbäckerei sind Mehl aus der Stifts- und Salzachmühle St. Peter Holz aus den Wäldern der Erzabtei St. Peter, Energie aus dem Almkanal und ein altes Gewölbe, das kein Museum ist, sondern in dem - sowie früher üblich - sich Verkaufslokal und Backstube in einem einzigen Raum befinden.

Das Hauptprodukt der Stiftsbäckerei ist Schwarzbrot aus Natursauerteig. Dieser wird schon am Vortag angesetzt und entwickelt das typische Aroma, das man beim Betreten der Bäckerei sofort wahrnimmt. Dazu kommt am nächsten Morgen nur Roggenmehl, Wasser und Salz. Sonst nichts. Das Brot wird dann in einem mit Holz befeuerten Ofen gebacken. Im Backofen wird Holz vorher abgebrannt, dann werden die Glut und Asche entfernt. Zuletzt wird das Brot "eingeschossen" und dort gebacken, wo zuerst geheizt worden ist.

Es werden Laibe (rund) in den Größen ½, 1 und 2 kg hergestellt, Wecken (länglich) in der Größe von einem Kilogramm.

Schwarzbrot aus Natursauerteig, hierorts auch St.-Peterer-Brot genannt, entwickelt erst nach 24 Stunden seine typische Konsistenz und den typischen Geschmack; es lässt sich über viele Tage hinweg genießen. Brot vom Vortag, das mitunter übrig bleibt, ist für den Verzehr sogar besser geeignet als das Ofenfrische. Der Sauerteig schützt es auf natürliche Weise vor frühzeitiger Schimmelbildung. Deswegen ist es bei Einheimischen und bei Reisenden gleichermaßen beliebt.

Adresse

Stiftsbäckerei St. Peter
Kapitelplatz 8
5020 Salzburg
Telefon: (06 62) 84 78 98
Telefax: (06 62) 84 13 32 4
E-Mail: stiftsbaeckerei@aon.at

Bilder

 Stiftsbäckerei St. Peter – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quellen

Fußnoten

  1. Quelle www.salzburg.info, abgefragt am 4. Oktober 2018
  2. Quelle www.salzburg.info/de/magazin, abgefragt am 4. Oktober 2018